Philippinen Ex-Präsident Estrada droht die Todesstrafe

Der gestürzte philippinische Präsident Joseph Estrada muss sich in Manila vor Gericht wegen "wirtschaftlicher Plünderung" verantworten. Ein Kapitalverbrechen, für das die Todesstrafe verhängt werden kann.


Manila - Der 64-Jährige wurde unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen zum Gericht gebracht. Weil Proteste von Estradas Anhängern befürchtet wurden, sind rund 3000 Polizisten im Einsatz.

Die Ermittler werfen dem Ex-Staatschef vor, rund 80 Millionen US-Dollar öffentlicher Mittel "abgezweigt" zu haben. Versuche der Anwälte Estradas, das Verfahren hinauszuzögern, blieben erfolglos.



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