Präsidentschaftskandidat Secret Service beschützt Cain

Herman Cain hat seit Wochen mit Vorwürfen wegen sexueller Belästigung von Frauen zu kämpfen. Jetzt wird der republikanische Präsidentschaftsbewerber bedroht. Er bekommt deshalb Schutz vom Secret Service, der auch für die Sicherheit des US-Präsidenten verantwortlich ist.

Wahlkämpfer Cain: Drohungen gegen den Republikaner
AP

Wahlkämpfer Cain: Drohungen gegen den Republikaner


Washington - Er ist noch nicht der offizielle Herausforderer von Barack Obama und wird es womöglich auch nicht werden. Doch der Republikaner Herman Cain wird schon jetzt durch den Secret Service geschützt.

Denn der Präsidentschaftsbewerber wird bedroht. Welcher Art, ist unbekannt. Heimatschutzministerin Janet Napolitano und Kongressführer hätten am Donnerstag einem entsprechenden Antrag Cains zugestimmt, teilte der Sprecher des Secret Service, Ed Donovan, mit.

Cain hat seit Wochen mit Vorwürfen mehrerer Frauen wegen sexueller Belästigung zu kämpfen. In Umfragen ist er deshalb bereits zurückgefallen.

Jeder Präsidentschaftskandidat einer der beiden großen Parteien in den USA bekommt den Schutz durch den Secret Service, wenn das Heimatschutzministerium einen entsprechenden Antrag billigt. Den bislang frühesten Schutz eines Kandidaten erhielt Obama im Mai 2007, als er noch Senator war. Seine damalige Rivalin Hillary Clinton stand damals als frühere First Lady auch schon unter dem Schutz des Secret Service.

als/dapd



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