Präsidentschaftskandidatur Auch Perry gibt auf

Da waren es nur noch vier: Der Republikaner Rick Perry gibt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur auf. Der Gouverneur von Texas zieht damit die Konsequenzen aus seinem bisher schlechten Abschneiden bei den Vorwahlen.

Rick Perry: Der Gouverneur von Texas wirft das Handtuch
SPIEGEL ONLINE

Rick Perry: Der Gouverneur von Texas wirft das Handtuch


Washington - Rick Perry wirft das Handtuch: Der Gouverneur von Texas steigt aus dem Wettbewerb der Republikaner für den Präsidentschaftskandidaten aus. Es gebe für ihn in diesem Wahlkampf keinen gangbaren Weg mehr nach vorn, sagte er am Donnerstag in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. "Ich weiß, wann die Zeit für einen strategischen Rückzug gekommen ist."

Perry ist im Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur laut Umfragen weit abgeschlagen - auch, seit er einen bizarren Wahlspot über Schwule, Kinder und Weihnachten veröffentlichte. Am Wochenende finden im konservativen Bundesstaat South Carolina bereits die nächsten Vorwahlen statt.

Damit wollen jetzt noch vier Bewerber Amtsinhaber Barack Obama herausfordern: Mitt Romney, Newt Gingrich, Ron Paul und Rick Santorum. Perry gab bekannt, er werde künftig Gingrich unterstützen. Der ehemalige Parlamentspräsident sei ein konservativer Visionär, der die USA verändern könne.

Favorit bei der Kandidatensuche ist der Ex-Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär Romney, der auch in South Carolina in den Umfragen weit vor seinem ernsthaftesten Herausforderer Gingrich liegt. Romney hatte die letzte Vorwahl in New Hampshire gewonnen und zusammen mit Santorum auch einen Erfolg in Iowa erzielt.

Erst vor wenigen Tagen hatte der frühere US-Botschafter in China, Jon Huntsman, seinen Ausstieg aus dem Rennen ums Weiße Haus erklärt.

als/Reuters/AFP/dpa

insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
user356 19.01.2012
1.
Zitat von sysopDa waren es nur noch vier: Der Republikaner Rick Perry gibt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur auf. Der Gouverneur von Texas zieht damit die Konsequenzen aus seinem bisher schlechten Abschneiden bei den Vorwahlen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,810166,00.html
Gut, dass jemand, der noch nicht mal in der Lage ist, sich drei Ministerien zu merken, nun doch nicht Präsident wird. Ich sah ihn ohnehin nie als wählbar an.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.