Pressestimmen WM-Boykott gegen Russland? Das sagen die Medien

Darf die Fußball-WM 2018 in Russland stattfinden? Deutsche Politiker haben das nach dem MH17-Abschuss infrage gestellt. Ist eine Boykottforderung sinnvoll? Die Reaktionen der Medien - in Kooperation mit Pressekompass.

Russischer Präsident Putin: Muss der Druck auf den nächsten WM-Gastgeber steigen?
AFP

Russischer Präsident Putin: Muss der Druck auf den nächsten WM-Gastgeber steigen?


insgesamt 20 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
braman 24.07.2014
1. WM-Boykott?
An Russlands Stelle würde ich die WM zurück geben und empfehlen sie an ein rein-demokratischees Land wie Saudi-Arabien, Ägypten oder Georgien zu geben.
gi.ta 24.07.2014
2. Dynamik von Sanktionen und Strafmaßnahmen
In diese ganze Dynamik von Sanktionen und Strafmaßnahmen habe ich das Gefühl das Europa in einen gewaltigen Hinterhalt hineinfallen wird.
colonium 24.07.2014
3. Nächste 100 Jahre WM in der Schweiz?
Zitat von sysopAFPDarf die Fußball-WM 2018 in Russland stattfinden? Deutsche Politiker haben das nach dem MH17-Abschuss in Frage gestellt. Ist eine Boykott-Forderung sinnvoll? Die Reaktion der Medien - in Kooperation mit Pressekompass. http://www.spiegel.de/politik/ausland/pressekompass-zum-boykott-vorschlag-der-fussball-wm-in-russland-a-982644.html
Die Forderung Russland die WM wegzunehmen, ist eine wahre Nebelkerze. Würde die Fifa dies tun, würde wahrscheinlich die Hälfte der zukünftigen Weltmeisterschaften politisch instrumentalisiert. Den USA alle sportlichen Großereignisse währen völkerrechtswidrigen Verhaltens wegzunehmen wäre ja dann die Analogie. Gut, zur Zeit hat Obama für die völerrechtswidrige Bewaffnung der syrischen Rebellen 500 Millionen Dollar ausgelobt. Dann sollten die USA auch keine Großereignisse mehr ausrichten dürfen. China sowieso nicht und Südkorea ist auch ein umstrittener Akteur. Katar sowieso , Deutschland hat sich auch schon an völkerrechtswidrigen Aktionen beteiligt, wie z.B. den Kosovokrieg, die Koalition der Willigen auch im Irak. Ich stelle also überspitzt fest, die Fußball Weltmeisterschaften der nächsten 100 Jahre werden wohl in der Schweiz stattfinden müssen... aber selbst da wird was zu finden sein... Politik sollte also soweit wie möglich vom Sport getrennt sein, denn Sport hat eine völkerverbindende Funktion, Politik häufig eine Volkertrennende. Dessen sollten sich vor allem die CDU Schreihälse erinner... denn nach den Verbrechen Deutschlands im 2. Weltkrieg würde Deutschland für die Dauer des nicht zustande gekommenen "1000 jährigen Reiches" keine Großveranstalungen mehr zugesprochen bekommen dürfen, würde man Schuld und Sport vermischen.
orthos 24.07.2014
4. Antwortmöglichkeiten
Wohin muss ich meinen Punkt ziehen, wenn ich der Meinung bin das man Putin nicht durch Sanktionen "unter Druck setzen" sollte? Naja, so hat man in der Umfrage wenigstens 100% Zustimmung zu Sanktionen...
mäxchenspurtefix 24.07.2014
5. viel lärm um nichts
die FIFA -viel gescholten- ist in dieser sache souverän, daß die politik außen vor bleibt. Und auf dem rücken der sportler verfehlte diplomatie und politische seiltänze austragen, ist zweimal bei Olympia gründlich in die hose gegangen. Wer will schon ein WM-Endspiel 2018 zwischen China und Nordkorea, die beide nicht boykotieren werden, und der TV Deutschland schaut aus der ferne zu. Irgendwie absurd diese vorstellung. Aber wer weiß schon, was die nächsten vier jahre passiert. Unsere extrem- und scharfmacherpolitiker haben halt gern, den sturm im wasserglas
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.