Propagandaschlacht Wie in der Tibet-Krise die Welt belogen wird

Der Deutschlandbesuch des Dalai Lama spaltet das politische Berlin: Soll man ihn empfangen oder ignorieren? Sowohl Chinas KP als auch Exil-Tibeter füttern die Diskussion mit ihren Argumenten - SPIEGEL ONLINE zeigt, was Propaganda und was Wirklichkeit ist.

Von Erich Follath


Die Unruhen in seiner Heimat liegen kaum zwei Monate zurück, jetzt ist der 14. Dalai Lama in Deutschland. Die Politiker hierzulande sind hin- und hergerissen: Empfängt man den bekanntesten Mönch der Welt, verdirbt man es sich leicht mit China. Drückt man sich wie der Außenminister und der Bundespräsident, setzt man sich leicht dem Vorwurf aus, die Menschenrechtslage in China sei einem egal.

Roland Koch (r.) macht aus seiner Sympathie für den Dalai Lama kein Geheimnis: Natürlich gehört er zu den Politikern, die den Tibeter treffen
Getty Images

Roland Koch (r.) macht aus seiner Sympathie für den Dalai Lama kein Geheimnis: Natürlich gehört er zu den Politikern, die den Tibeter treffen

In der Diskussion um den richtigen Umgang mit dem Oberhaupt der Tibeter spielen auch die Argumente eine Rolle, die die Konfliktparteien selbst regelmäßig gegeneinander ins Feld führen. Was ist dran an den gegenseitigen Vorwürfen, mit denen sich Chinas KP und die Exil-Tibeter überhäufen?

SPIEGEL ONLINE hat neun der häufigsten Behauptungen beider Seiten gesammelt - und erklärt, was davon zu halten ist:



© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.