Protestaktion Greenpeace stört königliches Gala-Bankett

Spektakuläre Aktion in Smoking und Abendkleid: Zwei Greenpeace-Aktivisten entrollten beim Gala-Essen der dänischen Königin ein Protestplakat. Unklar ist, wie das Duo durch die Sicherheitsschleusen gelangte. Zu den mehr als 100 Gästen gehörte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Greenpeace-Mitglieder in Kopenhagen: Plakate auf dem Klimagipfel
AFP

Greenpeace-Mitglieder in Kopenhagen: Plakate auf dem Klimagipfel


Kopenhagen - Zwei Mitglieder der Umweltorganisation Greenpeace sind am Donnerstagabend zum Gala-Abendessen von Dänemarks Königin Margrethe II. mit mehr als 100 Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen vorgedrungen.

Ein Mann im Smoking und eine Frau im roten Abendkleid entrollten beim Einmarsch der Spitzenpolitiker aus aller Welt ein gelbes Greenpeace-Banner mit der Aufschrift "Polticians talk - Leader act" ("Politiker reden - Führer handeln").

Sie ließen sich ohne Gegenwehr von Sicherheitskräften abführen. Ungeklärt blieb zunächst, wie sie durch die massiven Absperrungen und Kontrollen in das Innerste von Schloss Christiansborg vordringen konnten. Der Vorfall wurde vom dänischen Fernsehen gezeigt. Zu den Gästen des Galaessen gehörten auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Außenministerin Hillary Clinton und der britische Premierminister Gordon Brown.

jok/dpa



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yubi 28.10.2009
1. Was bringt der Klimagipfel?
Er bringt viel inhaltsloses Geschwätz, vollmundige (und windelweiche) Absichtserklärungen, Forderungen an "die Anderen", endlich auch etwas zu tun (bevor man selber was tut), .... Gut, daß die mal wieder drüber gesprochen haben ..... Ausser Spesen wieder nichts gewesen, und .... dann bis zum nächsten mal.
Maschinchen, 28.10.2009
2.
Bleiben seitens der EU finanzielle Zusagen für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern weiterhin aus, wird es schwer, diese mit ins Boot zu holen. Meiner Ansicht nach ist es ohnehin utopisch, das Zwei-Grad-Ziel noch zu erreichen. Klimaschützer werden sich zunehmend mit dem ungeliebten Wort adaptation anfreunden müssen.
Edgar, 28.10.2009
3.
Wird wohl auf die übliche Verzögerunstaktik hinaus laufen, Aussitzen, bis die Klimahysterie vorbei ist, bis da hin Valium verteilen. Gut so! Wird nämlich trotzdem noch viel zu viel Geld sinnlos verbrannt. Deutschland wird wohl leider wieder als letzter Staat merken, dass die Party vorbei ist, und brav 'Vorbild' spielen.
Internetnutzer 28.10.2009
4. Atomkraft
Alle reisen mit dem Flugzeug an, residieren in klimatisierten Hotels, lssen sich in großen Limousinen zum Tagungsgebaude chaufiieren und reden über CO2 Reuzierung. Bis an die Unterlippe verschuldet wollen sie dann finanzielle Zusagen an Drittländer geben? Und an den ganzen Klimaquatsch glauben die meisten sowieso nicht, es ist aber so spekulativ die Welt zu retten, da muß man doch bei sein. Ein Riesenhumbug, wie im alten Rom: Brot und Spiele. Danach: Außer Spesen nichts gewesen. Ich hatte das schon mal gesagt: Wenn die Malediven wirklich etwas für den Klimaschutz tun wollen, dann sollen sie ihren Flughafen dicht machen, das wäre ein echtes Zeichen, daß sie verstanden haben.
Maschinchen, 28.10.2009
5.
Zitat von InternetnutzerAlle reisen mit dem Flugzeug an, residieren in klimatisierten Hotels, lssen sich in großen Limousinen zum Tagungsgebaude chaufiieren und reden über CO2 Reuzierung. Bis an die Unterlippe verschuldet wollen sie dann finanzielle Zusagen an Drittländer geben? Und an den ganzen Klimaquatsch glauben die meisten sowieso nicht, es ist aber so spekulativ die Welt zu retten, da muß man doch bei sein. Ein Riesenhumbug, wie im alten Rom: Brot und Spiele. Danach: Außer Spesen nichts gewesen. Ich hatte das schon mal gesagt: Wenn die Malediven wirklich etwas für den Klimaschutz tun wollen, dann sollen sie ihren Flughafen dicht machen, das wäre ein echtes Zeichen, daß sie verstanden haben.
Nun, was schlagen Sie vor? Anreise im Schlauchboot, Übernachtung auf dem Campingplatz?
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