Proteste in Syrien "Gaddafi ist weg, jetzt kommst du dran, Baschar"

Der Tod des libyschen Despoten Gaddafis beflügelt auch die Opposition in Syrien: Tausende Menschen sind nach dem Freitagsgebet auf die Straßen gegangen, um gegen Diktator Assad zu protestieren. Der reagierte mit aller Härte: mehr als 20 Menschen wurden getötet.


Damaskus - Inspiriert von den Freudenszenen in Libyen haben sich am Freitag Tausende Syrer an Protesten gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad beteiligt. Nach dem Tod des libyschen Ex-Herrschers Muammar al-Gaddafi, sei nun Assad an der Reihe. "Gaddafi ist weg, jetzt kommst du dran, Baschar", skandierten Demonstranten in der Stadt Hama, einer der Hochburgen des Widerstands in Syrien.

An den Demonstrationen nach den Freitagsgebeten sollen sich mehr Menschen als sonst beteiligt haben, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters und berief sich auf Angaben von Oppositionellen und Bewohnern.

Allerdings sollen auch die Sicherheitskräfte von Präsident Assad stärker präsent gewesen sein. Sie töteten nach Angaben von Oppositionellen vor allem in der Stadt Homs nach übereinstimmenden Berichten mindestens 24 Menschen. Menschenrechtsaktivisten berichteten, dass Regierungstruppen in mehreren Orten auf Demonstranten geschossen hätten.

In Homs wurden laut Angaben der örtlichen Koordinierungskomitees, die die Demonstrationen mitorganisieren und Menschenrechtsverletzungen dokumentieren, am Freitag 19 Menschen getötet. Drei weitere Menschen seien in Hama ums Leben gekommen. Auch in der nordsyrischen Provinz Idlib sowie in Sakba, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus habe es je ein Todesopfer gegeben, teilten die Komitees mit.

Die Anti-Assad-Proteste der vergangenen sieben Monate haben die Macht des Diktators bisher kaum erschüttern können. Assad und Gaddafi hatten eng zusammengearbeitet. Nach der Entmachtung des libyschen Despoten gestattete Assad, dass eine syrische Sendestation Botschaften des Flüchtigen ausstrahlte.

Auf der anderen Seite fühlen sich jedoch auch die Oppositionsbewegungen beider Länder durch den gemeinsamen Kampf zusammengeschweißt. So erkannte der libysche Übergangsrat als erste und einzige Institution der Welt, ihr syrisches Gegenstück als einzig legitime Vertretung des Volkes an.

heb/dapd/Reuters/dpa

insgesamt 27 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
rabenkrähe 21.10.2011
1. nene
Zitat von sysopDer Tod des libyschen*Despoten Gaddafis beflügelt auch die Opposition in Syrien: Tausende Menschen sind nach dem Freitagsgebet auf die Straßen gegangen, um gegen Diktator Assad zu protestieren. Der reagierte mit aller Härte: mehr als 20 Menschen wurden getötet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793308,00.html
...... Es steht zu befürchten, daß er nun noch brutaler zuschlagen wird, hat er doch vor Augen, was ihm bevorstehen könnte... Es gibt ja genug Kandidaten und schlechte Beispiele, ich denke nur an den selbsternannten Emir von Tschetschenien. Sie alle halten sich nur mit nackter Gewalt an der Macht. Und ohne Hilfe von außen bleibt es ja meist auch so... rabenkrähe
amendon 21.10.2011
2. lustig das bild auf dem artikel ist ein protest für assad
Zitat von sysopDer Tod des libyschen*Despoten Gaddafis beflügelt auch die Opposition in Syrien: Tausende Menschen sind nach dem Freitagsgebet auf die Straßen gegangen, um gegen Diktator Assad zu protestieren. Der reagierte mit aller Härte: mehr als 20 Menschen wurden getötet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793308,00.html
lustig das bild auf dem artikel ist ein protest für assad und nicht gegen ihn von der unsere medien natürlich nicht berichtet haben es wird wirklich auch sehr viel verdreht im gegensatz zu gadafi hat assad wirklich sehr viele anhänger in syrien und im libanon und die opposition ist nicht immer friedlich wie behauptet wird als die ersten proteste angefangen haben hab ich es gesehen wie sie mit steine auf die soldaten geschmießen und beschimft haben im westen hätte man das auch nicht geduldet wir haben es ja gesehen was in london und rom passiert ist da hat man gleich von kriminelle und abschaum gesprochen aber im fall syrien wird immer nur von friedlichen demonstranten gesprochen egal auf welcher seite tote gibt zählt man sie auch immer als friedliche demonstranten komisch schade das wir keine neutrale bericht erstattung haben !!!!
amendon 21.10.2011
3. ach ja der protest für war auch nicht im libanon ...
Zitat von amendonlustig das bild auf dem artikel ist ein protest für assad und nicht gegen ihn von der unsere medien natürlich nicht berichtet haben es wird wirklich auch sehr viel verdreht im gegensatz zu gadafi hat assad wirklich sehr viele anhänger in syrien und im libanon und die opposition ist nicht immer friedlich wie behauptet wird als die ersten proteste angefangen haben hab ich es gesehen wie sie mit steine auf die soldaten geschmießen und beschimft haben im westen hätte man das auch nicht geduldet wir haben es ja gesehen was in london und rom passiert ist da hat man gleich von kriminelle und abschaum gesprochen aber im fall syrien wird immer nur von friedlichen demonstranten gesprochen egal auf welcher seite tote gibt zählt man sie auch immer als friedliche demonstranten komisch schade das wir keine neutrale bericht erstattung haben !!!!
ach ja der protest für war auch nicht im libanon wie es auf die bild steht ist mir aufgefallen sondern in damaskus syrien und wie gesagt der protest ist für baschar al assad und nicht gegen ihn !!!
BasharAlassad 21.10.2011
4. Bashar hat keine Anhänger
Es gibt hier jemanden, der behaubtet, dass Alassad viele Anhänger habe und die Demonstranten nicht friedlich sind!!1 Wenn ich mich nicht irre, dann ist dieser Jemand ein Agent der syrischen Botschaft ist. Letzte Woche wure so einen Agent in den USA festgenommen..Bei uns ín Syrien reden so nur Leute, die Bashr für einen Gott halten und sie sind übrigens vorallem bezahlte bewaffente Banden, die für das Regime abreiten. Wenn Sie wirklich zu dem Westen gehören, dann müssen Sie zu kenntnis nehmen, dass erst vor einer Woch der Mufti in Syrien den West mit Terroranschläge bedroht hat, weil es Resultionen gegen Syrien gegeben ist. Wie kann ein Mensch wie Sie, der einer demokratischen Gesellschaft lebt, die Brutalität eines Desopt berichtigen...??!!?
hoffnungsvoll 21.10.2011
5. Es wird immer noch gekämpft
Zitat von sysopDer Tod des libyschen*Despoten Gaddafis beflügelt auch die Opposition in Syrien: Tausende Menschen sind nach dem Freitagsgebet auf die Straßen gegangen, um gegen Diktator Assad zu protestieren. Der reagierte mit aller Härte: mehr als 20 Menschen wurden getötet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793308,00.html
Noch scheint Gaddafi weiterzukämpfen: http://www.der-postillon.com/2011/10/unidentifizierbarer-feind-greift-vor.html
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.