Rennen ums Weiße Haus Republikanerin Michele Bachmann wirft hin

Michele Bachmann gibt auf. Die einzige Frau unter den Kandidaten der US-Republikaner hat ihren Rückzug aus dem Rennen um die Präsidentschaft angekündigt. Damit reagiert die Politikerin auf ihr schlechtes Abschneiden bei der Vorwahl in Iowa.

Michele Bachmann (Archivaufnahme): "Werde das Rennen nicht fortsetzen"
AP

Michele Bachmann (Archivaufnahme): "Werde das Rennen nicht fortsetzen"


Des Moines - Sie war der Star der Tea-Party-Bewegung und wollte als erzkonservative Kandidatin punkten. Doch nach der ersten Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa ist Michele Bachmann aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner ausgestiegen: "Ich habe mich entschieden, zur Seite zu treten. Ich werde das Rennen um die Präsidentschaft nicht fortsetzen", sagte Bachmann auf einer Pressekonferenz in Des Moines.

Die Politikerin sagte nichts dazu, ob sie einen der anderen republikanischen Kandidaten nun unterstützen werde.

Bachmann sagte, sie bereue nicht, an dem Rennen um das Weiße Haus teilgenommen zu haben. Die Wähler hätten ihr aber deutlich gezeigt, dass sie einen anderen Kandidaten wollten.

Die erzkonservative Politikerin war bei der Vorwahl stark abgeschlagen auf dem sechsten und letzten Platz gelandet. Der siebte Bewerber der Partei, Jon Huntsman, trat in Iowa nicht an. Die vor wenigen Monaten noch aussichtsreiche Kandidatin erhielt nur fünf Prozent der Stimmen - und das ausgerechnet in ihrem Heimatstaat Iowa.

Perry will doch weitermachen

Ein anderer Kandidat will trotz enttäuschendem Ergebnis offenbar doch weiter machen. Der texanische Gouverneur Rick Perry, der ebenfalls abgeschlagen mit 10 Prozent der Stimmen auf Rang fünf landete, hatte am Wahlabend zunächst gesagt, dass er in seinen Heimatstaat zurückkehren werde, um das Ergebnis zu bewerten. Er wolle prüfen, "ob es für mich in diesem Rennen einen Pfad nach vorne gibt".

Am Mittwoch schrieb Perry dann allerdings auf seinem Twitterkanal: "South Carolina, wir kommen!" In dem Südstaat finden in zweieinhalb Wochen weitere Vorwahlen statt.

Der Auftakt zur Kür des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten endete in der Nacht zu Mittwoch mit einem hauchdünnen Sieg für Mitt Romney. Ganze acht Stimmen lag der frühere Gouverneur aus Massachusetts am Ende vor seinem Konkurrenten Rick Santorum. Das reichte gerade so eben für den Sieg bei der prestigeträchtigen ersten Vorwahl der Konservativen im US-Bundesstaat Iowa. Beide holten 25 Prozent der Stimmen, für Romney stimmten 30.015 Menschen. Der Texaner Ron Paul kam mit 21 Prozent auf Platz drei.

fab/heb/Reuters/AP

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KuGen 04.01.2012
1. Dasd Grauen lauert im Westen....
Zitat von sysopMichele*Bachmann gibt auf:*Die einzige Frau unter den Kandidaten der Republikner*hat ihren Rückzug aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur angekündigt.*Damit reagiert*die Politikerin*auf ihr schlechtes Abschneiden bei der Vorwahl in Iowa. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,807213,00.html
Wenn man sieht, dass Fox alle Kanditaten der Republikaner demontiert, dann weiss man , dass irgendwann ein Neuer in den Ring springen wird.... Palin ..... Jeb Bush...... grauenhaft!
shokaku 04.01.2012
2. Ausscheidungsrennen
Zitat von sysopMichele*Bachmann gibt auf:*Die einzige Frau unter den Kandidaten der Republikner*hat ihren Rückzug aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur angekündigt.*Damit reagiert*die Politikerin*auf ihr schlechtes Abschneiden bei der Vorwahl in Iowa. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,807213,00.html
Perry wird wohl auch aussteigen, und was Huntsman mit seinem fast 1 Prozent Zustimmung da noch will ist auch schleierhaft. Da waren es also nur noch 4.
huberwin 04.01.2012
3. Ja da bin ich auch gespannt
Zitat von KuGenWenn man sieht, dass Fox alle Kanditaten der Republikaner demontiert, dann weiss man , dass irgendwann ein Neuer in den Ring springen wird.... Palin ..... Jeb Bush...... grauenhaft!
-wen der Herr Murdoch da wohl aus seinem Hut zaubern wird. Vielleicht Bush jr. als Wiedergeborener. Im neuen Terroristengesetz hat Obama ihn ja jetzt rechts überholt, da kann Bush dann ja mit seiner Politik als geläuterter wiederkommen. Tea time hat er ja nun genug genossen.
redwed11 04.01.2012
4. Man kann hoffen
Zitat von sysopMichele*Bachmann gibt auf:*Die einzige Frau unter den Kandidaten der Republikner*hat ihren Rückzug aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur angekündigt.*Damit reagiert*die Politikerin*auf ihr schlechtes Abschneiden bei der Vorwahl in Iowa. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,807213,00.html
Etwas positives hat dieses Vorwahlspektakel. Die keifende Vertreterin der Teebeutelbewegung ist aus dem Rennen. Da aber der Rest der Kandidaten genau solche Ahnungslosen sind, kann man nur hoffen, dass der alte auch der neue Präsident wird.
amerlogk 04.01.2012
5.
Zitat von KuGenWenn man sieht, dass Fox alle Kanditaten der Republikaner demontiert, dann weiss man , dass irgendwann ein Neuer in den Ring springen wird.... Palin ..... Jeb Bush...... grauenhaft!
Bush III. und Palin I. werden erst nach Obama kandidieren weil sie ahnen das sie keine Chance haben und sich nicht verbrennen wollen. In vier Jahren treten sie gegen einen ebenfalls unbekannten Demokraten an.
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