Erfolg für Trumps Partei Republikaner gewinnen Nachwahl in North Carolina

Erfolg für Donald Trumps Partei: Bei einer Nachwahl im Bundesstaat North Carolina für zwei Sitze im Repräsentantenhaus setzten sich die Kandidaten der Republikaner durch.

Republikaner Dan Bishop: Knapper Sieg in North Carolina
Nell Redmond /AP

Republikaner Dan Bishop: Knapper Sieg in North Carolina


Die Republikaner haben im US Bundesstaat North Carolina bei einer Nachwahl für zwei Sitze im Repräsentantenhaus gewonnen. Im neunten Wahlbezirk setzte sich der Republikaner Dan Bishop mit 50,8 Prozent knapp gegen den Demokraten Dan McCready durch, der auf 48,6 Prozent kam.

Die Nachwahl im neunten Wahlbezirk war nach Manipulationsvorwürfen gegen das Lager des republikanischen Kandidaten bei dem Briefwahlverfahren notwendig geworden.

Der Wahlbezirk ist seit mehr als fünf Jahrzehnten in der Hand der Republikaner: Sie konnten dort immer mühelos gewinnen. Bei der Kongresswahl im November 2018 hatte sich der Republikaner Mark Harris jedoch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von 905 Stimmen gegen McCready durchgesetzt. Dann musste die Wahl auch noch annulliert werden, weil Mitarbeiter von Harris offenbar die Briefwahl manipuliert hatten.

Trump jubelt über den Sieg

Ein Sieg des Ex-Soldaten McCready bei der Wahlwiederholung wäre ein herber Rückschlag für Präsident Donald Trump und die Republikaner gewesen. Trump feierte Bishops Sieg bei Twitter. "Große Nacht für die Republikanische Partei!", schrieb er.

Bishop habe in drei Wochen einen Rückstand von 17 Prozent aufgeholt. "Er hat mich um Hilfe gebeten, wir haben zusammen seine Strategie geändert, und er ist ein tolles Rennen gelaufen."

Republikaner Greg Murphy: Auch er besiegte den Kandidaten der Demokraten
Molly Mathis/The Daily Reflector via AP

Republikaner Greg Murphy: Auch er besiegte den Kandidaten der Demokraten

Die Wahl war als Stimmungstest für Donald Trump gewertet worden, der bei der Präsidentenwahl 2020 für eine zweite Amtszeit antreten will. Der US-Präsident und sein Vize Mike Pence hatten sich am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bishops Bezirk für den Kandidaten eingesetzt. Trump feierte den Erfolg auf Twitter: "Große Nacht für die Republikanische Partei", schrieb er.

Im dritten Wahlbezirk schlug der Republikaner Greg Murphy seinen demokratischen Herausforderer Allen Thomas mit großem Vorsprung. Die Nachwahl war nach dem Tod eines republikanischen Abgeordneten nötig geworden.

als/dpa/AFP

insgesamt 3 Beiträge
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Bodenseeher 11.09.2019
1. Das ist ein Erfolg für Trump,
, zumindest ist es kein Misserfolg und zeigt uns, dass, egal, was wir über ihn (DT) denken, lesen, schreiben, einem gutem Teil der US Bevölkerung es völlig gleichgültig ist, was DT sagt oder macht. Natürlich kann man jetzt anführen, dass ja nicht er selbst zur Wahl stand, sondern "nur" republikanische Kandidaten, aber für mich hat es trotzdem eine hohe Aussagekraft. Auch wenn wir uns, und ggf der größte Teil der restlichen Welt, es nicht vorstellen können, er wird wiedergewählt werden - natürlich auch wg des Wahlsystems. Ich sehe nicht, dass es etwas geben könnte, was er noch nicht getan hat, was dazu führen könnte, dass die (relative) Mehrheit ihn trotz allem nicht wieder wählt und ich befürchte, dass ihn gerade viele wählen, weil er genauso ist, wie er ist. Das einzige, was seine Wiederwahl verhindern könnte, wäre wenn er die USA in einen "verheerenden" Krieg führen würde.
skeptikerjörg 11.09.2019
2. Welch Wunder
In North Carolina können sie jeden antreten lassen, wenn er Republikaner, männlich und weiß ist - egal, was er kann, wer er ist und welche Vorgeschichte er hat. Eine Meldung wäre es gewesen, hätten die Republikaner die zwei North Carolina Sitze verloren.
Schartin Mulz 11.09.2019
3. Wenn
Zitat von skeptikerjörgIn North Carolina können sie jeden antreten lassen, wenn er Republikaner, männlich und weiß ist - egal, was er kann, wer er ist und welche Vorgeschichte er hat. Eine Meldung wäre es gewesen, hätten die Republikaner die zwei North Carolina Sitze verloren.
man das mal etwas genauer betrachtet, sieht das anders aus. Bei der letzten Wahl gewann der Republikaner nur hauchdünn, und das mutmaßlich nur durch Manipulation. Und in den Umfragen hatte der demokratische Kandidat vor ein paar Wochen noch einen großen Vorsprung. Das macht Ihre Aussage irgendwie sinnfrei. Woher ich diese ganzen Informationen habe? Steht oben im Artikel.
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