Verdächtige Briefe an US-Regierung FBI nimmt mutmaßlichen Täter fest

Nach dem Fund von mehreren Briefen mit verdächtigen Substanzen haben Einsatzkräfte im US-Bundesstaat Utah einen Mann festgenommen. Er soll die Post an Donald Trump und das Pentagon adressiert haben.
Einsatz in Logan, Utah

Einsatz in Logan, Utah

Foto: GEORGE FREY/ REUTERS

FBI-Ermittler haben im US-Bundesstaat Utah einen Mann festgenommen, der an Präsident Donald Trump und das Verteidigungsministerium Briefe mit hochgiftigen Substanzen geschickt haben soll. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, soll der Mann aus der Stadt Logan stammen - dort fand die Festnahme statt. Der 39-Jährige war den Sicherheitsbehörden den Berichten zufolge wegen Drohungen und der Verbreitung von Verschwörungstheorien im Internet bekannt.

"Weil gefährliche Substanzen im Spiel sind, bitten wir die Bevölkerung, sich während des Polizeieinsatzes fernzuhalten", sagte FBI-Ermittler Douglas Davis dem Sender KUTV. "Wegen des laufenden Verfahrens kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sagen."

Ein Brief mit einer verdächtigen Substanz war am Montag an US-Präsident Donald Trump gesendet worden. Der Umschlag sei aber nicht im Weißen Haus entgegengenommen worden, er sei auch niemals in das Weiße Haus gelangt, teilte der Secret Service mit. Auch in der Poststelle des Pentagons waren mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden.

"Erste Ermittlungen zeigen, dass es sich bei der Substanz um Samen des Wunderbaums handelt, aus denen Rizin hergestellt wird", teilte die Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Dana W. White, am Mittwoch mit. "Das FBI ermittelt noch." Rizin ist ein hochgiftiger Kampfstoff , der bei Anschlägen eingesetzt wird.

aar/dpa/AFP
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