Russland 14 Matrosen sterben bei U-Boot-Brand

In Russland ist es zu einem tödlichen U-Boot-Vorfall gekommen. Mehr als ein Dutzend Menschen starben infolge eines Brands.

Russisches U-Boot im Juli 2009 (Symbolbild)
AFP

Russisches U-Boot im Juli 2009 (Symbolbild)


Bei einem Feuer in einem russischen U-Boot sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Der Brand sei bei Forschungsarbeiten in tiefen Gewässern entstanden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag russischen Agenturen zufolge mit. Die Männer seien durch die giftigen Gase erstickt.

Das U-Boot befinde sich nun im Militärhafen Seweromorsk nahe der Stadt Murmansk im Norden Russlands. Der Vorfall habe sich bereits am Montag ereignet.

Die Besatzung wollte Messungen am Boden vornehmen. Zu der Brandursache war zunächst nichts bekannt. Das Feuer sei gelöscht, berichten die russischen Nachrichtenagenturen Interfax, RIA und Tass unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Eine Untersuchung zur Ursache des Feuers sei eingeleitet.

Es handelt sich um den Seevorfall mit den meisten Toten in Russland seit 2008. Damals waren 20 Menschen ums Leben gekommen.

asa/dpa/AP



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