Sicherheit Terrordrohung in Belgien

Die belgischen Behörden haben die Sicherheitsvorkehrungen im Land wegen einer terroristischen Bedrohung verschärft. Islamische Extremisten sollen einen Gefängnis-Ausbruch geplant haben. 14 Personen wurden verhaftet.


Brüssel - Die Generalstaatsanwaltschaft und das nationale Krisenzentrum gaben die Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt.

Bei einem Anti-Terror-Einsatz wurden in diesem Zusammenhang 14 mutmaßliche Angehörige einer islamistischen Vereinigung festgenommen. Eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft sagte: "Sie planten, Waffen und Sprengstoff zu benutzen, um ihn zu befreien. Diese Utensilien könnten nun anderswo eingesetzt werden."

Es besteht der Verdacht, dass die Verhafteten den 2003 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilten Ex-Fußballer Nizar Trabelsi befreien wollten. Der Tunesier war 2001 festgenommen worden, als er einen Anschlag auf einen Stützpunkt der belgischen Luftwaffe geplant hatte.

Die wegen der gestiegenen Terrorgefahr verstärkten Sicherheitsmaßnahmen der Polizei in Brüssel beziehen sich vor allem auf U-Bahn-Stationen, Bahnverbindungen, Weihnachtsmärkte, Einkaufszentren und den internationalen Flughafen.

asc/Reuters/AFP/dpa



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