Simbabwe Kriegsveteranen sagen Ende der Gewalt zu

In Simbabwe sollen die Angriffe gegen Farmen von Weißen eingestellt werden. Das sagten Vertreter der Kriegsveteranen der Farmervertretung Commercial Farmers' Union (CFU) zu. Die Höfe sollen aber besetzt bleiben.


Seit zwei Monaten dauern die gewalttätigen Besetzungen der Farmen Weißer an
DPA

Seit zwei Monaten dauern die gewalttätigen Besetzungen der Farmen Weißer an

Harare - "Jegliche Gewalt muss enden", sagte der simbabwische Veteranenführer Chenjerai Hunzvi. Er kündigte jedoch an, dass die Farmen weiterhin von den ehemaligen Teilnehmern des Unabhängigkeitskrieges von 1977/78 besetzt bleiben sollten. Laut Angaben der BBC versprach der Anführer, der den Spitznamen Hitler trägt, die Arbeiten der landwirtschaftlichen Betriebe sollten nicht gestört werden.

Die Kriegsveteranen sagten den weißen Farmer außerdem zu, dass geflüchtete Siedler wieder auf ihr Land zurückkehren könnten, um die Ernte einzufahren. In den kommenden Tagen sollen Gespräche über eine Landreform aufgenommen werden.

Die Farmervereinigung CFU hatte sich mit einer Delegation unter Leitung von Hunzvi getroffen, der als enger Vertrauter von Präsident Robert Mugabe gilt.



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