Somalia 18 Tote bei Angriff auf Hotel

Erst explodierte eine Autobombe vor einem Hotel, dann stürmten Kämpfer der islamistischen Shabab-Miliz das Gebäude. In Somalias Hauptstadt hat es einen schweren Anschlag gegeben.

Anschlag in Mogadischu
DPA

Anschlag in Mogadischu


Eine heftige Explosion hat am Mittwoch ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu erschüttert. Offenbar steuerte ein Selbstmordattentäter sein mit Sprengstoff beladenes Auto in das Tor.

Kämpfer stürmten daraufhin das Gebäude. Das Hotel Dayah ist bei Politikern und Unternehmern beliebt, auch Geschäftsleute ziehen sich hierhin zurück. 18 Menschen wurden der Polizei zufolge getötet, Dutzende weitere verletzt.

Die islamistische Terrormiliz Shabab erklärte über den ihr nahestehenden Sender Radio Andalus, sie sei für den Angriff verantwortlich.

Die Shabab-Miliz ist mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden und kämpft in Somalia seit Jahren mit Gewalt für einen islamischen Staat. Die Rebellen wurden zwar vor fünf Jahren durch die Regierungstruppen und Soldaten der Afrikanischen Union aus Mogadischu vertrieben. Sie kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen.

kgp/dpa/AP/Reuers



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