Somalia-Krieg Bootsflüchtlinge vermutlich tot

Keine Hoffnung mehr für Flüchtlinge aus Somalia: Die Uno geht von mehr als 150 Toten aus. Die Boote, mit denen die Menschen vor dem Krieg in ihrer Heimat flüchten wollten, waren vor zwei Tagen vor der jemenitischen Küste gekentert.


Genf - Der Tod von 34 Menschen sei bereits bestätigt, 123 Flüchtlinge würden noch vermisst. Man gehe aber davon aus, dass alle Vermissten tot seien, teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, heute mit. Zwei Boote mit somalischen Flüchtlingen waren am Mittwochabend vor der Küste Jemens gekentert.

Nach Angaben des UNHCR hatte die jemenitische Küstenwache die Boote am Mittwochabend im Golf von Aden beschossen. 357 Überlebende seien in ein Flüchtlingszentrum im Jemen gebracht worden.

anr/Reuters



© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.