Somalia Mehrere Anschläge auf öffentliche Einrichtungen

Szenen des Grauens: Bei einer Serie von Anschlägen in der abtrünnigen Republik Somaliland sind mindestens 19 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Die Attentate richteten sich gegen das Büro der Uno, das ägyptische Konsulat und den Präsidentenpalast.


Mogadischu - Drei von fünf Selbstmordanschlägen ereigneten sich in Hargeisa, der Hauptstadt Somalilands. Die Vereinten Nationen bestätigten, dass eine Niederlassung des Uno-Entwicklungsprogramms (UNDP) getroffen worden sei. Bei dem Anschlag auf den Präsidentenpalast in der Hauptstadt wurde den Angaben zufolge der Sekretär von Staatschef Dahir Riyale Kahin getötet, Kahin selbst blieb unverletzt.

Zwei Attentate wurden in Bosasso in Puntland verübt. Dort waren Anti-Terror-Zentren Ziel des Angriffs. Unter anderem sprengte sich ein Selbstmordattentäter in einem Auto an einer Einrichtung des Geheimdienstes in die Luft, wie die Behörden mitteilten. Dabei sollen ein Mitarbeiter getötet und fünf weitere verletzt worden sein.

Somaliland und Puntland liegen im Norden von Somalia; in den vergangenen Monaten war die Lage dort vergleichsweise ruhig gewesen.

asc/AP/AFP



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