Steuererklärung Buchautor Obama verdiente Millionen

Barack Obama verdient prächtig - im Wahlkampfjahr 2008 nahm er 2,7 Millionen Dollar ein. Nahezu alle Einkünfte verdankt der US-Präsident seinen beiden Bestsellern.


Washington - Die Popularität des Wahlkämpfers Barack Obama hat auch den Absatz seiner Bücher "Ein amerikanischer Traum" und "Hoffnung wagen" kräftig angekurbelt. Der US-Präsident und seine Frau Michelle legten jetzt ihre Steuererklärung 2008 offen, darin ist ein Einkommen von 2,7 Millionen Dollar (umgerechnet 2,05 Millionen Euro) ausgewiesen. 2007 lag das Einkommen der Obamas mit 4,2 Millionen Dollar allerdings noch weit höher.

US-Präsident Obama: Als Buchautor erfolgreich
REUTERS

US-Präsident Obama: Als Buchautor erfolgreich

Nahezu alle Einkünfte des vergangenen Jahres verdankt Obama seinen beiden Büchern, die in den USA zu Bestsellern wurden. Für die Werke erhielt er 2008 Tantiemen in Höhe von fast 2,5 Millionen Dollar.

Alles in allem zahlte das Ehepaar an die Bundesregierung und ihren Heimatstaat Illinois zusammen 933.206 Dollar (rund 707.000 Euro) Steuern. Die Obamas waren den Angaben zufolge auch fleißige Spender: Sie ließen 172.050 Dollar an 37 verschiedene Wohltätigkeitseinrichtungen fließen. Mit jeweils 25.000 Dollar gingen die beiden größten Spenden an eine katholische Hilfsorganisation und einen Fonds zur Förderung schwarzer Studenten.

Weniger üppig verdiente Vizepräsident Joe Biden, der mit seiner Gattin im vergangenen Jahr 269.256 Dollar Einnahmen angab, das entspricht umgerechnet rund 204.000 Euro. Bei Biden macht den Löwenanteil das Senatorengehalt aus, wie aus den Steuerunterlagen hervorgeht.

Ob die Obamas auch das frühere Präsidentenpaar, Bill und Hillary Clinton, toppen können, wird sich zeigen: Diese waren binnen sieben Jahren seit dem Auszug aus dem Weißen Haus zu Multimultimulti-Millionären aufgestiegen. In dieser Zeit verdienten sie mehr als hundert Millionen Dollar. An manchen Tagen konnte Ex-Präsident Clinton mit öffentlichen Auftritten fast eine halbe Million Dollar auf sein Konto gutschreiben.

amz/AP/dpa



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ohmscher 08.04.2009
1. Na ja
Zitat von sysopAuf seiner Europareise begeisterte der US-Präsident die Massen, vermittelte, fand einen neuen Ton - wie beurteilen Sie Barack Obamas Performance als Weltpolitiker?
So wie SPIEGEL-ONLINE: "Auf seiner Europareise begeisterte der US-Präsident die Massen. Daheim ist der Empfang weniger freundlich: Kommentatoren kritisieren die Ergebnisse von Barack Obamas Staatsbesuchen als mager" http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,618044,00.html Dazu erinnern mich auch die begeisterten Massen erstens immer an kommunistische Führer der Vergangenheit mit bestellten begeisterten Massen, und zweitens glaube ich, dass die Bilder davon prozentual im Verhältnis 100:1 überrepräsentiert sind. Alles in allem sollte er doch Politiker sein, kein Populist, oder ist das, was man anderen sofort vorwirft, beim Messias Obama auf einmal ganz was anderes?
Orthogräfin, 08.04.2009
2.
Er ist ein besserer Schauspieler als Bush - ansonsten vertritt er die Interessen der gleichen Leute. Sonst noch Fragen?
peterworldwide 08.04.2009
3.
Zitat von sysopAuf seiner Europareise begeisterte der US-Präsident die Massen, vermittelte, fand einen neuen Ton - wie beurteilen Sie Barack Obamas Performance als Weltpolitiker?
Der arme Mensch uebernahm ein riesiges Chaos in den USA. Mich wundert es wie so ein verarmter und verschuldeter Staat ueberhaupt noch Weltpolitik machen soll koennen - USA ist letztlich ein finanzieller Bittsteller. Obama war mutig seinen Job anzunehmen, aber Wunder wirken kann er wohl auch nicht. Und Weltpolitik - dies koennte die gleiche Richtung nehmen wie der USD als Leitwaehrung...
Hubert Rudnick, 08.04.2009
4. Amerika im Aufwind?
Zitat von sysopAuf seiner Europareise begeisterte der US-Präsident die Massen, vermittelte, fand einen neuen Ton - wie beurteilen Sie Barack Obamas Performance als Weltpolitiker?
----------------------------------------------------------- Nach 8 Jahren der George W.Bush Zeit, der Europa nur als ein altes Europa betrachtete, der nie wirklich selbst die Politik machte, sondern nur eine Marionette von seinem Herrn Dick Cheney war, der aber Amerika zu einem großen Buhmann gemacht hatte, da kommt nun ein farbiger Präsident und möchte auf die Menschen zugehen, so ist es dann auch zu erklären das dieser Mann in der Welt auf positive Meinungen trifft. Wie und was der Herr Barak Obamer erreichen wird hängt auch mit von seiner Durchsetzungskraft ab, ich wünsche mir, dass er so offen wie er es bisher tat auch die großen Aufgaben anpackt und es nicht nur Sprechblasen bleiben. Herr Obamer machen sie was aus ihrem Job und zeigen sie allen, das Amerika ein Land ist, dass für die Menschen einsetzt und nicht nur immer der Weltpolizist spielt, der aber selbst keine regeln anerkennt. Viel Glück, sie haben viel zu tun. You can do it. Hubert Rudnick
leser75 08.04.2009
5. Wait and see
Zitat von sysopAuf seiner Europareise begeisterte der US-Präsident die Massen, vermittelte, fand einen neuen Ton - wie beurteilen Sie Barack Obamas Performance als Weltpolitiker?
Obama ist nunmal ein Medienstar und diese hängen ja an seinen Lippen, vor allem die Reporterinnen. Er spricht frei wie ein gewiefter Verkäufer mit den jungen Menschen, die selbstverständlich auch begeistert sind. Endlich ein Regierender, der nur gute Botschaften verbreitet. Nun muß sich zeigen, was er seinem Volk Gutes bringt. Wie gesagt, seine Auftritte eins plus mit Sternchen; aber entscheidend ist, was der kleine Amerikaner davon hat.
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