An elf Orten Südkorea und Nordkorea ziehen Soldaten von Grenzposten ab

Südkorea und Nordkorea haben sich vor acht Wochen auf einen Truppenabzug in der demilitarisierten Zone geeinigt - und nun tatsächlich an elf Orten umgesetzt. Langfristig sollen alle Grenzposten abgebaut werden.

Nordkoreanische Grenzposten
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Nordkoreanische Grenzposten


Wandel durch Annäherung - der nächste Versuch: Südkorea und Nordkorea haben als Teil ihrer Abmachungen zum Stopp militärischer Feindseligkeiten an mehreren Grenzkontrollposten ihr Wachpersonal und die Waffen abgezogen.

Er könne den Abzug an elf Einrichtungen auf südkoreanischer Seite bestätigen, teilte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums in Seoul mit. "Auch Nordkorea hat dies getan." Zudem habe Südkorea wie vereinbart mit dem Abbau der Posten auf seiner Seite begonnen.

Beide Seiten hatten vereinbart, zunächst elf Kontrollposten auf jeder Seite der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen beiden Ländern aufzulösen. Bis auf einen auf jeder Seite sollen die Gebäudeteile komplett abgerissen werden. Im Dezember soll dann geprüft werden, ob sich beide Seiten an die Abmachungen gehalten haben.

Die Aufgabe der ersten Grenzposten ist als Test gedacht. Die Erfahrungen damit sollen die Grundlage dafür sein, sämtliche bewaffnete Posten innerhalb der DMZ abzubauen. Die Schritte sind Teil eines Militärabkommens, das die Verteidigungsminister beider Länder im Rahmen des innerkoreanischen Gipfeltreffens im September im Pjöngjang unterzeichnet hatten.

In den vergangenen Wochen hatten beide Staaten bereits alle Landminen aus der sogenannten Gemeinsamen Sicherheitszone (JSA) im Grenzort Panmunjom entfernt. Die JSA liegt inmitten der demilitarisierten Zone, die die koreanische Halbinsel seit dem Koreakrieg (1950-53) auf vier Kilometern Breite und etwa 250 Kilometern Länge trennt.

dop/dpa



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