Tagebuch aus Nordsyrien »Du musst klarkommen«

Vor einem Jahr floh die Familie Hajj Abdo, als Assads Truppen ihr Heimatdorf beschossen. Seitdem berichtet sie im SPIEGEL über ihr Leben in einem Flüchtlingslager. Diesmal: Wie man es schafft, diese Situation anzunehmen.
Drei der sechs Kinder von Omer und Khadija Hajj Abdo, am Abend vor ihrer Flucht aus Idlib

Drei der sechs Kinder von Omer und Khadija Hajj Abdo, am Abend vor ihrer Flucht aus Idlib

Foto: privat
Foto aus dem September 2020: Omer und Khadija Hajj Abdo (links, mit Kopftuch) mit vier der sechs Kinder

Foto aus dem September 2020: Omer und Khadija Hajj Abdo (links, mit Kopftuch) mit vier der sechs Kinder

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privat

»Wir sind Überlebende. Wir sind Kämpfer.«

Omer Abdulhamid Hajj Abdo, 43, Arabischlehrer aus der Provinz Idlib

Weil sich die Flucht der Familie zum ersten Mal jährt, hat Omer sich alte Bilder von zu Hause angeschaut, dabei, so erzählt er, überkam ihn »eine große Traurigkeit«

Weil sich die Flucht der Familie zum ersten Mal jährt, hat Omer sich alte Bilder von zu Hause angeschaut, dabei, so erzählt er, überkam ihn »eine große Traurigkeit«

Foto: privat
»Es ist doch alles gesagt, geschrieben, so oft schon, dass man sich seltsam vorkommt bei der Wiederholung.«

Schrieb der SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter anlässlich der Assad-Offensive auf Idlib vor einem Jahr

Luftaufnahme eines Flüchtlingscamps bei Azaz im Norden von Syrien

Luftaufnahme eines Flüchtlingscamps bei Azaz im Norden von Syrien

Foto: Cerrah Deyri / Getty Images

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft