Deir al-Sor Russische Soldaten in Syrien getötet

Im Osten Syriens sind nahe der Stadt Deir al-Sor zwei russische Soldaten getötet worden. Moskau macht die Terrormiliz "Islamischer Staat" dafür verantwortlich.

Deir al-Sor (Archiv)
AFP

Deir al-Sor (Archiv)


Im Wüstengebiet Ostsyriens sind bei der Offensive gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zwei russische Soldaten durch Artilleriefeuer getötet worden.

Der Vorfall habe sich in der Nähe der umkämpften Stadt Deir al-Sor ereignet, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Russland machte den IS für den Angriff verantwortlich.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax beschossen die Islamisten einen Konvoi, in dem sich die beiden Militärs befanden. Ein Soldat starb sofort, ein weiterer erlag wenig später seinen Verletzungen. Beiden wurden nach russischen Angaben posthum militärische Auszeichnungen verliehen.

Die Islamisten kontrollieren die Umgebung sowie einige Viertel von Deir al-Sor. Die russische Armee beteiligt sich an einer Offensive der syrischen Regierungstruppen, bei der die Stadt vollständig zurückerobert werden soll.

Parallel zu diesen Kämpfen versucht eine kurdisch-arabische Allianz mit Unterstützung der USA, die IS-Hochburg Raka zu erobern. Nach dem Fall der irakischen Stadt Mossul ist Rakka die letzte Großstadt, in der die Terrormiliz noch einige Viertel hält.

dop/AFP/Reuters



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