Tagebuch aus Nordsyrien "Ich will nicht, dass meine Kinder wieder frieren"

Die Familie Hajj Abdo lebt seit bald einem Jahr in einem Flüchtlingslager in Nordsyrien. Nun steht die kalte Jahreszeit vor der Tür. Vater Omer fürchtet, die Kinder könnten sich an den Horror des vergangenen Winters erinnern.
Aufgezeichnet von Maria Stöhr
Eine syrische Flüchtlingsfamilie bei Azaz im vergangenen Februar. Die Vertriebenen müssen sich bald für den kommenden Winter rüsten

Eine syrische Flüchtlingsfamilie bei Azaz im vergangenen Februar. Die Vertriebenen müssen sich bald für den kommenden Winter rüsten

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KHALIL ASHAWI/ REUTERS

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Omer Abdulhamid Hajj Abdo mit seiner Frau (links) und vier seiner sechs Kinder im Sommer 2020

Omer Abdulhamid Hajj Abdo mit seiner Frau (links) und vier seiner sechs Kinder im Sommer 2020

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privat

"Jedes Jahr sterben Menschen, weil die Öfen in den Zelten Feuer fangen."

Omer Abdulhamid Hajj Abdo, 43, Arabischlehrer aus Teqad

"Jedes Kind muss seine eigene Seife mitbringen, nach jeder Stunde werden die Schülerinnen und Schüler zum Händewaschen geschickt."

Die Schule im Camp hat in der Pandemie wieder geöffnet

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft