Taliban-Chef Omar Lieber tot als Macht teilen


London - Ungeachtet der Serie von Niederlagen hat sich der Anführer der afghanischen Taliban, Mullah Mohammed Omar, unbeugsam gezeigt. In einem Interview mit dem paschtu-sprachigen Dienst der BBC sagte er, die Taliban lehnten jede Beteiligung an einer künftigen Regierung auf breiter Basis, wie sie die Uno vorgeschlagen haben, ab. Die Taliban würden lieber sterben, als sich an solch einer "bösen Regierung" zu beteiligen. Das Interview wurde geführt, während der Weltsicherheitsrat am Mittwochabend seine neue Resolution zu Afghanistan verabschiedete.

Angesprochen auf die militärischen Rückschläge für seine Truppen sagte Mullah Omar, es sei nicht wichtig, wie viele Provinzen die Taliban in Afghanistan kontrollierten, denn Gebiete könnten verloren und zurückgewonnen werden. Er fügte hinzu, die Taliban beherrschten weiter die südliche Stadt Kandahar.



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