Terror im Irak Dutzende Tote bei Autobombenanschlag

Erneut hat eine Terrorwelle den Irak erschüttert. Allein bei einem Autobombenanschlag in der Nähe der Stadt Bakuba wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt.

Bagdad/Kairo - Die Detonation ereignete sich demnach auf einem Markt eines hauptsächlich von Schiiten bewohnten Dorfes nahe der Stadt Baakuba nördlich von Bagdad. Nach Angaben der Polizei war der Sprengsatz in einem Lastwagen versteckt. Das Fahrzeug explodierte wenige Minuten vor dem traditionellen Fastenbrechen des Ramadan. 26 Menschen wurden getötet, 34 weitere verletzt, teilte die Polizei mit.

Außer bei Bakuba hat es heute zahlreiche Gewalttaten im Irak gegeben, bei denen erneut Polizisten sowie einheimische und amerikanische Soldaten durch Anschläge ums Leben kamen. In Latifidscha südlich von Bagdad entdeckte die Polizei die Leichen von sieben ermordeten Irakern, darunter drei Polizisten. Allen Opfern waren die Augen verbunden und die Hände auf dem Rücken gefesselt. In Kirkuk starben zwei Polizisten in ihrem Fahrzeug durch eine am Straßenrand gezündete Sprengladung.

Ein US-Soldat kam im Norden des Landes durch die Explosion einer Landmine ums Leben, vier weitere Soldaten wurden verletzt. Wie das US-Militärkommando weiter mitteilte, waren bereits am Donnerstag in Saklawdscha im Westirak zwei amerikanische Soldaten von Aufständischen getötet worden. Die US-Armee gab zudem bekannt, amerikanische Soldaten hätten nach einem Angriff von Aufständischen auf eine Patrouille in Al-Duludscha am Donnerstag mehrere "Terroristen" getötet.

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