Terror in Neuseeland Weiteres Christchurch-Opfer stirbt an Anschlagsfolgen

In der Türkei ist ein weiteres Opfer des Anschlags auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch seinen Verletzungen erlegen. Damit ist die Zahl der Todesopfer auf 51 gestiegen.

Imam in der Linwood-Moschee bei deren Wiedereröffnung nach dem Attentat
AFP

Imam in der Linwood-Moschee bei deren Wiedereröffnung nach dem Attentat


Ein türkischer Staatsbürger, der bei der fremdenfeindlichen Terrorattacke im neuseeländischen Christchurch verwundet wurde, ist in seiner Heimat an den Folgen des Anschlags gestorben.

"Wir haben einen unserer Mitbürger verloren, der bei der schändlichen Attacke von Christchurch schwer verletzt wurde", schrieb Außenminister Mevlut Cavusoglu auf Twitter.

Der Bruder des Mannes sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, das Opfer sei am Donnerstag operiert worden und dabei gestorben. "Wir waren froh, weil er dachte, es ginge ihm besser, er hat 50 Tage lang gekämpft", sagte der Verwandte der Agentur zufolge.

Ein australischer Rassist hatte am 15. März in der neuseeländischen Stadt Moscheen angegriffen und dort während des Freitagsgebets wahllos auf die dort Versammelten geschossen. Der 28-jährige Täter muss sich nun wegen 50-fachen Mordes vor Gericht verantworten. Mit dem Verstorbenen in der Türkei ist die Zahl der Todesopfer nun auf 51 gestiegen. Mehr als 50 Menschen wurden teils schwer verletzt.

cht/Reuters



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