Terror Viele Tote in irakischem Einkaufsviertel

Terror im Irak: Bei einem Anschlag in der Stadt Bakuba sind Rettungskräften zufolge mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Die Explosion ereignete sich, als Gläubige gerade eine Moschee verließen.


Bagdad - 50 weitere Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden. Die Autobombe sei in einem belebten Einkaufsviertel explodiert. Es sei noch unklar, ob es sich um einen Selbstmordanschlag oder eine ferngezündete Bombe handelte, hieß es. Bakuba liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad im so genannten sunnitischen Dreieck.

Nahe des Tatorts steht eine schiitische Moschee. Zum Zeitpunkt der Explosion strömten die Gläubigen im Anschluss an eine Gebetsversammlung aus dem Gotteshaus. Diese sei offenbar das Ziel des Anschlags gewesen, sagte Polizeichef Falah al-Mohammedawi.

Im sunnitischen Dreieck kommt es immer wieder zu Anschlägen auf US-Besatzungstruppen und irakische Sicherheitskräfte. Vergangene Woche wurden bei Selbstmordanschlägen vor einer schiitischen Moschee in Bagdad 90 Menschen getötet.

asc/dpa/AP/AFP/reuters

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