Terror Wieder Tote bei Anschlägen im Irak

Bei einem Autobombenanschlag sind heute in Bagdad mindestens 17 Menschen getötet worden. Auch im Norden des Landes gab es erneut tödliche Attentate.


Bagdad - In Bagdad war das mit Sprengstoff beladene Fahrzeug in der Nähe eines belebten Marktes im Osten der Hauptstadt abgestellt. Die Explosion setzte nach Angaben der Polizei mehrere Geschäfte in Brand und zerstörte zehn parkende Fahrzeuge. Mindestens 17 Menschen wurden bei dem Attentat getötet, 65 weitere verletzt.

Auch in der nordirakischen Stadt Kirkuk explodierten zwei Autobomben. Einer der Sprengsätze detonierte in der Nähe einer schiitischen Moschee im Stadtteil Mussala. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zuvor hatten Bewohner am nordöstlichen Stadtrand eine Bombe am Straßenrand entdeckt. Als Sprengstoffexperten eintrafen, um sie zu entschärfen, explodierte ein in der Nähe geparktes Auto. Zwei Menschen wurden verletzt.

Zwei hochrangige Sicherheitsbeamte fielen in der Haupstadt Mordanschlägen zum Opfer. Der irakische Brigadegeneral Ijad Imad Mahdi wurde nach Polizeiangaben auf dem Weg zum Verteidigungsministerium erschossen, aus zwei fahrenden Autos heraus wurde das Feuer auf seinen Wagen eröffnet. Wenig später wurde ein Mitarbeiter des Innenministeriums getötet, Stabsoffizier Fadhil Muhammed Mobarak. Auch er wurde auf dem Weg zur Arbeit in seinem Auto erschossen.

Bei einer Offensive gegen Aufständische nahe der syrischen Grenze fielen 2 US-Soldaten einem Anschlag zum Opfer, 14 weitere wurden verletzt.

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