Terrorismus Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Irak

Ein Selbstmordattentäter hat im Irak mindestens 23 Menschen mit in den Tod gerissen. Der Mann sprengte sich bei einem Treffen von Stammesführern südlich von Bagdad in die Luft. Nach Angaben eines Militärsprechers gab es 42 Verletzte.


Bagdad - Bei einem Selbstmordanschlag südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Freitag mindestens 23 Menschen getötet worden. Ein Sprecher der Sicherheitskräfte sagte, 42 weitere Personen seien verletzt worden, als der Attentäter sich bei einem Treffen von sunnitischen Stammesführern in der Stadt Jusufija in die Luft gesprengt habe.

Das Treffen sollte nach den Worten des Sprechers der "nationalen Versöhnung" dienen. Am Donnerstag hatten die USA die streng bewachten Grünen Zone in Bagdad in die Kontrolle der irakischen Truppen übergeben.

An einer Straßensperre südlich von Bagdad erschossen Unbekannte am Freitag zwei Angehörige einer lokalen Bürgerwehr. Vier weitere Bürgerwehr-Kämpfer wurden bei der Attacke in Dscharf al-Sachr verletzt. Die Angreifer konnten fliehen.

cte/AP/AFP/Reuters

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