Terroristenjagd Muslim-Extremisten sollen schneller eliminiert werden

US-Verteidigungsminister Rumsfeld ist erzürnt über die erfolglose Jagd auf Terroristenführer. Jetzt hat er eine Ausweitung geheimer Militäraktionen in Afghanistan angeordnet. Spezialtrupps sollen jenseits von Beschränkungen durch das Strafrecht Muslim-Extremisten unschädlich machen.

Washington - Aus US-Regierungskreisen verlautet, dass der Verteidigungsminister mit der Fahndung nach Muslim-Extremisten in Afghanistan höchst unzufrieden sei. Taliban-Kämpfer und al-Qaida-Aktivisten würden nicht rasch genug gefangen und eliminiert. Die "Washington Post" berichtet, Rumsfeld habe daher eine Ausweitung geheimer Militäraktionen in Afghanistan angeordnet.

Nach Informationen der Zeitung hat der Leiter der US-Spezialeinsätze, Charles Holland, bereits Pläne ausgearbeitet, um solche Einsätze schnell durchzuführen. Die dabei eingesetzten Soldaten sollen einen besonderen Status haben. Sie sollen außerhalb von Beschränkungen der gewöhnlichen Strafverfolgung operieren.

In den vergangenen Wochen habe Rumsfeld Holland und andere ranghohe Vertreter des US-Militärs angewiesen, neue Pläne auch zur weltweiten Verfolgung terroristischer Gruppen zu entwickeln, berichtete die "Post". Auch dabei solle es vor allem um verdeckte Einsätze gehen.

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