Zwangsprostituierte im Zweiten Weltkrieg Bis zum letzten Atemzug

Die Koreanerin Lee Ok Seon wurde als Mädchen in ein japanisches Armeebordell gezwungen. Auch mit 91 Jahren fordert sie noch immer Entschädigung. Sie ist eines der letzten lebenden Opfer.

Tsukasa Yajima

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In ihrer Heimat existierte Lee Ok Seon nicht mehr. Sie war 14 Jahre alt, als sie während des Zweiten Weltkriegs aus der südkoreanischen Stadt Ulsan nach China verschleppt wurde. Ihre Mutter suchte sie vergeblich. Sie ließ Lee Ok Seon noch vor Ende des Krieges für tot erklären.

Doch das Mädchen hat überlebt, auch die Jahre der Entbehrungen und Enttäuschungen, die darauf folgten und die sie als Bäuerin in China verbrachte. Sie schwieg und blieb Südkorea fern. "Ich hatte Angst, dass man aus meinem Gesicht ablesen kann, was mir widerfahren ist", sagt sie.

Vielleicht hätte Lee Ok Seon weiter geschwiegen. Doch Anfang der Neunzigerjahre begannen die ersten ihrer Leidensgenossinnen zu sprechen: Mädchen und Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs in japanischen Armeebordellen festgehalten, vergewaltigt und geschlagen wurden. Die Schätzungen reichen von 30.000 bis 200.000 Opfern. "Trostfrauen" wurden die Zwangsprostituierten verharmlosend genannt. Sie stammten aus insgesamt 17 Ländern, die meisten aus Korea. Bis heute steht zwischen Seoul und Tokio die Frage: Hat Japan die volle Verantwortung für die Verbrechen übernommen, die seine Soldaten während der Besetzung Koreas von 1910 bis 1945 verübten? Für die Taten während des Zweiten Weltkriegs?

Nein, findet Lee Ok Seon. Sie fordert eine "aufrichtige Entschuldigung" von Tokio und finanzielle Entschädigung für die früheren "Trostfrauen". Sie ist eine von ganz wenigen Überlebenden, die noch öffentlich Gerechtigkeit einfordern können - und ihr Kampf wird immer aussichtsloser. Denn die Zeitzeugen sterben aus und das Klima zwischen Japan und Korea ist vergiftet.

Lee Okseon ist 91 Jahre alt und eines der letzten lebenden Opfer.
Tsukasa Yajima

Lee Okseon ist 91 Jahre alt und eines der letzten lebenden Opfer.

Lee Ok Seon ist jetzt 91 Jahre alt. Sie lebt in der Seniorenwohnanlage "Haus des Teilen" westlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, die vielen früheren "Trostfrauen" zur letzten Heimat geworden ist. Sie sitzt auf ihrem Bett, als sie erzählt, eine Wolke aus weißem Haar rahmt ihr von Falten durchzogenes Gesicht ein. Beim Sprechen schließt sie manchmal die Augen.

In den vergangenen Jahren hat Lee versucht, die Lücken ihres Lebens zu füllen. Sie, die kaum die Schule besucht hat, hat viel gelesen. Ihr Schrank ist voller Bücher. Auf dem Nachttisch ihres Zimmers steht eine Marienstatue, daneben liegt ein Rosenkranz. Sie sagt, der Glaube habe ihr geholfen.

An den Wänden hängen gerahmte Fotografien von ihren Reisen; Lee ist in die USA, nach Deutschland, nach Japan geflogen. Das Reisen wird schwerer, das Reden auch, doch sie macht weiter. "Es schmerzt mich jedes Mal", sagt sie, "aber die Menschen müssen das hören."

Sie sollen zuhören, wenn sie von jenem Julinachmittag 1942 erzählt, als sie auf einer Straße von zwei Männern gepackt, auf eine LKW-Pritsche geworfen und später in einem Zug in die chinesische Stadt Yanji gebracht wurde. Wenn sie über die drei Jahre spricht, in denen sie in einem Militärbordell in China immer wieder vergewaltigt und zu sexuellen Diensten gezwungen wurde.

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Zwangsprostitution in Japan 1910 bis 1945: "Wir fordern Entschädigung für die Opfer"

Manche Mädchen erhängten sich, manche sprangen in den Tod. Auch Lee wollte sich das Leben nehmen. Aber sie konnte es nicht über sich bringen, sagt sie. Sie habe an ihre Eltern gedacht. "Ich wollte sie noch einmal wiedersehen."

Lee Ok Seons Geschichte ist auch die Geschichte einer Frau, die sich immer wieder ins Leben zurückgekämpft hat. Ihr letzter Kampf für Entschuldigung und Entschädigung könnte sogar scheitern.

"Die Beziehungen zwischen Südkorea und Japan sind so schlecht wie seit fünf Jahrzehnten nicht mehr", sagt Shin Kak-soo, ehemaliger südkoreanischer Botschafter in Japan. Shin war zwei Jahre in Tokio stationiert, und er hat erlebt, wie dort Premierminister Shinzo Abe 2012 ins Amt kam. Abe gilt in Südkorea als Reizfigur, der Japans Verantwortung kleinredet und echte Reue ablehnt.

Lee Okseon demonstriert auch heute noch für die Anerkennung des Leids, das ihr und Tausenden anderen Frauen angetan wurde.
Tsukasa Yajima

Lee Okseon demonstriert auch heute noch für die Anerkennung des Leids, das ihr und Tausenden anderen Frauen angetan wurde.

Auch zu Shins Amtszeit wurde um eine Inselgruppe gestritten, die in Korea Dokdo und in Japan Takeshima heißt, und auf die beide Länder Anspruch erheben. Weder Japan noch Südkorea mangelt es an nationalistischen Strömungen oder Themen, die Konflikte entfachen können. Meist geht es um die schmerzhafte gemeinsame Vergangenheit.

Seit vergangenem Jahr spitzt sich der Streit zu. Das Oberste Gericht Südkoreas urteilte im Herbst, dass mehrere japanische Unternehmen ehemalige südkoreanische Zwangsarbeiter entschädigen müssen. Japan reagierte mit Empörung und Drohungen und verwies auf eine Vereinbarung von 1965, nach der alle Ansprüche abgegolten seien. Südkoreas Präsident Moon Jae In warf der japanischen Regierung vor, sie politisiere das Thema und solle "demütiger" auftreten.

Aus Sicht von Konservativen in Japan gilt Moon als nur ein weiterer Regierungschef in Seoul, der antijapanische Ressentiments schürt, um die eigene Popularität zu steigern und dabei getroffene Vereinbarungen ignoriert.

Auch der Konflikt um die "Trostfrauen" verschärfte sich, als Präsident Moon im November 2018 eine Stiftung auflösen ließ. Sie war im Rahmen eines Abkommens geschaffen worden, auf das sich Tokio und Seoul 2015 geeinigt hatten und das eine Zahlung von damals umgerechnet etwa 7,3 Millionen Euro an Reparationen vorsah. Die Überlebenden wie Lee Ok Seon aber fühlten sich bei den Verhandlungen nicht einbezogen, daher war die Übereinkunft von Anfang an unpopulär in Südkorea.

Mittwochsdemo vor der japanischen Botschaft in Seoul
Tsukasa Yajima

Mittwochsdemo vor der japanischen Botschaft in Seoul

Damals wie heute versammeln sich jeden Mittwoch um 12 Uhr Demonstranten vor der japanischen Botschaft in Seoul, sie halten Schilder und Schmetterlinge aus gelber Pappe hoch, singen und rufen vor den hohen, schweigenden Mauern. An einem warmen Tag Anfang Mai ist sie mit Abstand die älteste. Ab und zu kommt jemand zu ihr und grüßt sie respektvoll mit "halmoni", Großmutter.

Sie sitzt in sich gekehrt im Schatten unter einem Zelt, eine Sonnenbrille schützt ihre Augen vor den hellen Strahlen, das weiße Haar ist zurückgekämmt. Eine Frau von der kleinen Bühne ruft: "Wir fordern Entschädigung für die Opfer", und da hebt auch Lee ihre Hand zur Faust und ruft mit der Menge zurück: "Entschädigung! Entschädigung! Entschädigung!"

"Die Situation ist ernst"

Als sie mit einem Minivan zurück in ihre Wohnanlage gefahren wird, leert sich der Platz, und irgendwann bleibt nur die Bronzestatue eines Mädchens zurück, das an die Schicksale der "Trostfrauen" erinnern soll. Im Winter liegt ein Schal um ihren Hals, im Frühling ziert ein Blumenkranz den Bronzekopf. Das Mädchen blickt auf die japanische Botschaft, die Hände im Schoß geballt.

Der frühere Diplomat Shin meint, die südkoreanische Regierung solle sich stärker um einen Dialog mit Japan bemühen, um die Beziehungen zu kitten und auch, um eine Einigung für die Frauen zu finden.

"Seoul und Tokio verbinden eigentlich gemeinsame Werte wie liberale Demokratie, Marktwirtschaft, Rechtstaat", sagt er. Anstatt gemeinsame Strategien im Umgang mit dem mächtigen China oder dem schwierigen Nordkorea zu finden, vertiefe sich nun die Kluft zwischen Japan und Südkorea, mit negativen Folgen für Tourismus, kulturellen Austausch, wirtschaftliche Kooperation. "Die Situation ist ernst."

Lee Okseon: "Ich fühle, dass Zeit ist, in eine andere Welt zu gehen."
Tsukasa Yajima

Lee Okseon: "Ich fühle, dass Zeit ist, in eine andere Welt zu gehen."

Die USA galten lange als Garant für den Ausgleich zwischen beiden Ländern, doch für US-Präsident Donald Trump scheint dies keine Priorität zu haben, sodass der moderierende Einfluss Washingtons wegfällt.

Die vergiftete Atmosphäre verhindert eine Lösung für die Opfer. Stattdessen befeuerten Nationalisten den Konflikt zwischen beiden Ländern weiter, fürchtet Professor Lim Jie Hyun von der Sogang-Universität in Seoul. Er gibt auch zu bedenken: "Vergebung wird nicht von Tätern gewährt, sondern von Opfern. Solange die Opfer der Meinung sind, dass die bisherigen Erklärungen nicht ausreichen, sollten sich die Täter meiner Meinung nach entschuldigen."

Ende der Achtzigerjahre bemühte sich Japan um eine Aussöhnung mit Südkorea, es gab auch Versuche der Entschädigungszahlungen. Seit Ende der neunziger Jahre die Wirtschaftskrise das Land traf, habe sich jedoch die Stimmung im Land geändert, sagt Nakano Koichi, Politologe an der Sophia Universität in Tokio. "Die japanische Regierung hat zwar versucht, sich zu entschuldigen, aber es ist auch wahr, dass dies immer untergraben wurde von Rechtskonservativen, die Kontroversen angefacht, unkluge Kommentare abgegeben und versucht haben, die Geschichte umzuschreiben." Nakano, der sich selbst als liberal bezeichnet, meint: "Japan muss sich letztlich weiter um Wiedergutmachung bemühen. Es muss sich den historischen Fakten stellen."

Lee Ok Seon sagt, sie wird so lange zu Mittwochsdemonstrationen gehen, wie es ihr Körper zulässt. Sie mag auch die vielen jungen Leute um sich haben. Ihre beiden Stiefenkel aus China kommen sie mehrmals im Jahr besuchen, es sind die Kinder ihres Stiefsohns aus zweiter Ehe. Nach dem Krieg heiratete sie in China einen Koreaner. Wenn sie über ihn spricht, wird ihre Stimme leiser: "Ich habe ihn sehr geliebt." Doch seine Eltern zwangen das Paar zur Scheidung, weil Lee keine Kinder bekommen konnte. Viele frühere "Trostfrauen" sind durch Krankheiten oder Medikamente unfruchtbar geworden.

Ihr zweiter Mann habe von ihrem Schicksal gewusst und sie ermuntert, ihre Familie in Korea zu besuchen. Doch wenn sie genug Mut fand und Geld für eine Rückkehr zurücklegen wollte, dann vertrank er das Ersparte, sagt Lee. Sie liegt auf dem Bett in ihrer Wohnanlage, als sie sich daran erinnert. Sie hat nicht viele glückliche Erinnerungen. Als sie 58 Jahre nach ihrem Verschwinden nach Südkorea zurückkehrte, waren ihre Eltern längst gestorben.

Bis zu ihrem eigenen Tod wird sie weiter für ihre Sache streiten. "Japans Premierminister soll wissen, dass ich noch da bin", sagt sie. Sie sagt aber auch: "Ich fühle, dass Zeit ist, in eine andere Welt zu gehen."

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insgesamt 28 Beiträge
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yogtze 09.07.2019
1. Schreckliches Unrecht.
Ich wünsche der Dame alles Gute und hoffe inständig, dass sie ihre späte Gerechtigkeit noch erfährt. Ein solches Unrecht verjährt moralisch nie, ich hoffe, die Verantwortlichen werden ihr eine (wenn auch symbolische) Geste leisten und sich im Namen der damaligen Kriegsverbrecher entschuldigen!
sinopolos 09.07.2019
2. Tapfere kleine Halmoni
Viel Kraft für ihr Vorhaben und -wenn es so weit ist- ein besseres Leben in einer anderen Welt.
Korken 09.07.2019
3. Jetzt hier?
Man bekommt hier leider nur einseitig die Geschichte mit, kein Wort über verschiedene Verträge, Entschuldigungen und Zahlungen Japans, die die Südkoreanische Regierung zwar gerne kassierte aber nichts an die Opfer ausgab. Erst vor kurzem wurde genau darüber erneut verhandelt und beschlossen, nach der Zahlung Japans hieß es, kommt nicht gut an, kündigen den international bindenden Vertrag. Das Geld, tja... was machen wir nun damit. Nein, diese endlose Geschichte der andauernden Fehden kommt der Südkoreanischen Regierung immer gut gelegen, wenn es innenpolitisch mal nicht so läuft. Gerne werden auch andere Darstellungen seitens USA damals nicht gerne gesehen, zeigen diese doch auch ein anderes Bild der auch freiwilligen Meldung zum Geld verdienen. Aktivisten haben auch kein Interesse an einer politischen Aussöhnung, ginge ihnen doch die Daseinsberechtigung verloren. Wie hieß es einmal von einer der Frauen: Ich vergebe nur, wenn mir der Japanische Kaiser persönlich kniend vor mir die Füße küsst. Ja, so kann man alles verhindern. Stattdessen versucht man Japan wo immer möglich zu treffen, sei es mit der Verhinderung eines Entscheids des IGH zu den Liancourt Rocks, der Förderung des Namensstreits um das Japanische Meer, den anschuldigenden Statuen usw. Da gibt es so vieles, was Südkorea hervorragend mit seiner emotionalen Sichtweise in der Welt vermarktet während Japan dagegen "nur" mit Tatsachen argumentiert, die natürlich langweilig sind. Nun täte es Japan sicherlich gut, den 2. Weltkrieg besser aufzuarbeiten aber das ständige anfeuern der Glut seitens Südkorea verhindert dies mit. Ich habe mich intensiv mit den Hintergründen diesbzgl. beider Länder befasst und erkenne auch, dass Südkorea hier meist die Opferrolle vermarktet (nach dem Krieg wohlgemerkt), weil es für Außenstehende sehr leicht erscheint, die Opferseite zu verstehen. Beide Länder können aber auch hervorragend miteinander, besonders in der Entertainmentindustrie sowie Tourismus und haben auch sonst vieles gemeinsam (und das, nachdem jegliches japanische noch bis in die 90er Jahre verboten war - selbst heute noch dürfen keine japanischen TV Drama etc. auf den terrestrischen großen Sendern laufen, Anime werden einkoreanisiert, es sei denn, es gibt eine koreanische Beteiligung). Zum Glück erkennen dank des Internets viele Junge die Vorzüge gemeinsamer Stärke und in der Tat werden mehr und mehr nicht mehr der alleinigen nationalen Propaganda Glauben schenken. Das gilt für die koreanische wie auch japanische Seite. Schade also, dass hier all dies nicht bedacht wird und lediglich ein Tränenartikel rausgehauen wird, ohne Hintergrundwissen.
da1984 09.07.2019
4. Krieg und Vernichten
geschieht, wenn es den Mächtigen langweilig ist und sie genug Idioten für ihre Interessen finden.
ohnefilter 09.07.2019
5. Japan
Die als sanft und höflich geltenden Japaner sind die schlimmsten Rassisten und Nationalisten in Asien. Japan hat im 20. Jahrhundert ähnliche Verbrechen begangen wie Deutschland. Allerdings hat es nie den Versuch einer "Vergangenheitsbewältigung" gegeben. Geschichtsbücher werden von der Regierung zensiert und die grausame Kolonialgeschichte wird als Beglückung unterentwickelter Völker beschönigt. Kaum ein Japaner interessiert sich für diese Dinge, am wenigsten die jungen Leute.
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