Teint des US-Präsidenten Trump erklärt seine orange Hautfarbe - "Es sind die Glühbirnen"

Liegt es am Sonnenstudio? Am Selbstbräuner? Weit gefehlt: Donald Trump hat nun selbst eine Erklärung für seinen eigenwilligen Hautton geliefert. Schuld seien Energiesparlampen: "Ich sehe immer orange aus."
Donald Trump: Doch wirklich, es liegt am Licht

Donald Trump: Doch wirklich, es liegt am Licht

Foto: Leah Millis/ REUTERS

Über das Äußere von Donald Trump wurde wohl so ziemlich jeder Witz gemacht. Besonders der orangefarbene Hautton des US-Präsidenten liefert Anlass zu weitreichenden Spekulationen. Wie viele Stunden in der Woche mag er wohl auf der Sonnenbank verbringen? Oder wie viele Dosen Selbstbräuner gehen im Monat durch das Weiße Haus? Nun hat sich Trump unerwartet selbst zu seinem Teint geäußert - und eine noch unerwartete Erklärung mitgeliefert. Schuld an seinem eigenwilligen Äußeren sind: Energiesparlampen.

In Baltimore hatte Trump vor republikanischen Abgeordneten eine Rede gehalten. Im Zuge dieser Rede kam er offenbar über Umwege auf die Entscheidung seiner Regierung zu sprechen, die Vorschriften für Energiesparbirnen zu lockern. An diesem Punkt nahm seine Ansprache eine unerwartete Wendung.

Trump erklärte: "Ich habe mir die Glühbirnen angeschaut, zu deren Benutzung wir gezwungen werden. Und das für mich größte Problem ist: Das Licht ist mies. Ich sehe immer orange aus. Und ihr auch. Das Licht ist wirklich das Letzte."

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Die Zuhörer im Saal quittieren diese Aussage mit Gelächter. Ob es allerdings als Witz gemeint sein sollte, wird nicht so ganz deutlich. Trump war nämlich noch nicht fertig in seiner Abrechnung mit der umweltfreundlichen Lichttechnologie. Die Birnen seien nicht nur schlecht für das eigene Äußere, sondern obendrein auch noch viel teurer als die alten Standardbirnen. Dabei hätten die doch prima funktioniert.

In diesem Monat hatte die Trump-Regierung zahlreiche Verkaufsbeschränkungen für den alten Birnentyp zurückgefahren. Kritiker warfen der Administration daraufhin vor, auch in diesem Bereich die Belange des Umweltschutzes sträflich zu vernachlässigen.

Böse Worte in Richtung Frankreich

In Baltimore arbeitete sich Trump in seiner Rede später auch noch am Pariser Klimaabkommen ab. Er hatte im Juni 2017 zum Entsetzen von Umweltschützern weltweit erklärt, dass sich die USA aus dem Abkommen verabschieden werden.

Mit Blick auf das Vertragswerk und den Protest der Gelbwesten-Bewegung in Frankreich sagte er nun: "Wie ist das so für Paris gelaufen?" Nun hätte Präsident Emmanuel Macron jede Menge Ärger am Hals. Ohnehin hätte das Abkommen "nichts dazu beigetragen, die Umwelt zu schützen". Vielmehr wären die USA nur "bestraft" worden, "während im Ausland ohne Konsequenzen die Umwelt verschmutzt wird".

jok
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