Grenze zum Irak 13 türkische Soldaten sterben bei Hubschrauberabsturz

Bei einem Einsatz im Südosten der Türkei ist ein Militärhubschrauber abgestürzt. Offenbar hatte er sich in einer Hochspannungsleitung verfangen. Alle 13 Soldaten an Bord starben.

Symbolbild
REUTERS

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Im Südosten der Türkei ist nach Behördenangaben ein türkischer Militärhubschrauber abgestürzt. Dabei seien alle 13 Militärangehörige an Bord der Maschine ums Leben gekommen, teilte das Militär mit.

Der Hubschrauber soll sich laut Behördenabgaben vor dem Absturz in einer Hochspannungsleitung verfangen haben.

Das Unglück soll sich drei Minuten nach dem Start ereignet haben. Der Hubschrauber sei in der Nähe der Stadt Uludere an der Grenze zum Irak abgestürzt, berichtete das Gouverneursamt der Provinz Sirnak.

Laut einer Mitteilung des Militärs handelt es sich um einen Helikopter vom Typ AS532 Cougar. Er sei von der Militärbasis der Region Senoba gestartet.

In der bergigen Grenzregion ist die Militärpräsenz hoch. Die Armee geht dort gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor. Erst im April war in der Osttürkei ein Polizeihubschrauber abgestürzt. Damals starben zwölf Menschen.

sun/AP/Reuters



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