Türkei Polizei nimmt Dutzende mutmaßliche Qaida-Anhänger fest

Schlag gegen Extremisten: In Istanbul hat die Polizei bei Razzien mehr als 40 mutmaßliche Islamisten festgenommen - darunter auch einen Mann, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida in der Türkei sein soll.


Istanbul - Türkischen Sicherheitskräften ist offenbar ein Erfolg im Kampf gegen militante Islamisten gelungen: In Istanbul wurden 41 mutmaßliche Anhänger des Terrornetzwerks al-Qaida und der türkischen Hisbollah festgenommen. Darunter sei auch Halis Bayancuk, der als Anführer von al-Qaida in der Türkei gelte, berichteten türkische Fernsehsender. Es habe in Istanbul insgesamt 50 Razzien gegeben. Polizeieinsätze liefen auch in anderen Provinzen.

Die türkische Polizei rückt immer wieder zu Großeinsätzen gegen mutmaßliche militante Islamisten aus. 2003 hatten Qaida-Anhänger in Istanbul Bombenanschläge gegen Synagogen und britische Einrichtungen verübt. Dabei waren 57 Menschen getötet worden. Sieben Menschen - ein Syrer und sechs Türken - waren dafür zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden.

Die islamistische türkische Hisbollah hat keine direkten Verbindungen mit der gleichnamigen libanesischen Schiiten-Organisation.

anr/dpa



insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
sexobjekt, 12.04.2011
1. ....
Zitat von sysopSchlag gegen Extremisten: In Istanbul hat die Polizei bei Razzien mehr als 40 mutmaßliche Islamisten festgenommen - darunter auch einen Mann, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida in der Türkei sein soll. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,756563,00.html
Hillary Clinton muß sich unverzüglich auf den Weg in die Türkei machen um die von Ihrer Regierung angeheuerten und bezahlten Mitarbeiter der Qaida freizukaufen und mit amerikanischen Pässen zu beglücken. Weil, wie wir alle wissen, ist al-Quadia eine "Erfindung" des CIA. Oder etwa doch nicht?
makrizi 12.04.2011
2. Al-CIAda
Zitat von sexobjektHillary Clinton muß sich unverzüglich auf den Weg in die Türkei machen um die von Ihrer Regierung angeheuerten und bezahlten Mitarbeiter der Qaida freizukaufen und mit amerikanischen Pässen zu beglücken. Weil, wie wir alle wissen, ist al-Quadia eine "Erfindung" des CIA. Oder etwa doch nicht?
...und dem pakistanischen Geheimdienst, AL-CIAda eben ;) Freikaufen ist da unmöglich, sowas gibt es dort nicht, das sind gesuchte Terroristen, die Menschen heimtückisch ermordet haben und außerdem wäre das nicht gut für Erdogan, den am 12. Juni sind Wahlen in der Türkei und ein Freikauf wäre auch ohne Wahlen ein ganz großer Skandal. Meiner Meinung hätte die Aktion auch viel früher durchgeführt werden können, man hat eben die Zeit kurz vor den Wahlen abgewartet. Typisch Erdogan.
Dornröschen2 12.04.2011
3. Was tut denn die UNO so lange?!
Hier ist unverzüglich eine UNO-Resolution zum Schutz der Zivillisten und deren freien Meinungsäusserung fällig! Schliesslich ist jeder Freiheitsdrang und der Wunsch zum Sturz des Diktators Erdogan oder des ominös-mächtigen türkischen Militärs zu unterstützen. Der Staat gehört Gott und Gott gehört auf die Staatsspitze!
Diomedes 12.04.2011
4. Und dieser Scheinstaat will zu Europa gehören? II
Gewiss, zum despotisch-bürokratischen Moloch zu Brüssel und seinen Lysandern würde die türkische Scheinrepublik unter dem gegenwärtigen Großtürken, welcher jüngst erst behauptete, der sudanesische Tyrann sei unschuldig, da ein Mohammedaner keinen Völkermord verüben könne, passen. Nüchtern betrachtet ist die Türkei dabei die Fesseln der fremden, westlichen Formen abzuschütteln, in der sie ab 1920 vom ihrem letzten Gewaltherrscher geschlagen wurde; denn hier ist alles falsch: Die lateinische Schrift, der Freistaat und überhaupt die Idee von den Türken als Volk in Verbindung mit dem Land; den magischen Nationen des Orients gilt das Land nichts, da bei ihnen Religion und Nation zusammenfallen (wie man aus den Schriften Oswald Spenglers wissen könnte); es gibt also nur die verschiedenen Strömungen des Mohammedanismus, welche sich unversöhnlich gegenüberstehen. Die religiösen Widersacher der Hinwendung zum Westen beherrschen mittlerweile Staat, Militär, Verwaltung und Rechtswesen und werden nun die letzten Verteidiger der alten Ordnung in die Kerker werfen lassen und in die Verbannung treiben; in wenigen Jahren wird die Rückkehr der Türkei zum Orient vollendet sein. In Europa tut man gut daran alle Verbindung bei Zeiten abzubrechen. Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.