Ukraine-Konflikt Merkel fordert zügige Fortsetzung der Verhandlungen

Bundeskanzlerin Merkel hofft auf eine schnelle Wiederaufnahme der Gespräche im Ukraine-Konflikt. Russland müsse auf die Rebellen einwirken, forderte sie, gemeinsam mit den Präsidenten Frankreichs und der Ukraine.

Frankreichs Präsident Hollande und Angela Merkel (Archiv): Gemeinsame Forderung im Ukraine-Konflikt
AP

Frankreichs Präsident Hollande und Angela Merkel (Archiv): Gemeinsame Forderung im Ukraine-Konflikt


Berlin - Angela Merkel hat mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und dem französischen Staatschef François Hollande telefoniert: Die Bundeskanzlerin machte in den Gesprächen deutlich, dass sie auf eine rasche Fortsetzung der Ukraine-Verhandlungen im weißrussischen Minsk setzt.

Die Politiker forderten die Separatisten im Osten der Ukraine auf, die Gespräche in Minsk nicht zu blockieren. Russland müsse in diesem Sinne auf die Rebellen einwirken. Vorrangiges Ziel sei es, einen dauerhaften Waffenstillstand zu erwirken.

Das erste Treffen der sogenannten Kontaktgruppe seit mehr als einem Monat hatte am Samstag keinen Durchbruch gebracht. Nach fast vierstündigen Gesprächen warfen sich die Vertreter der Konfliktparteien gegenseitig vor, eine Einigung mit "ultimativen Forderungen" verhindert zu haben.

Die Abgesandten hatten unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) versucht, sich in den Fragen einer Feuerpause und eines Rückzugs schwerer Waffen zu einigen.

kha/dpa



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andreika123 01.02.2015
1. Wer blockiert wenn
Also in den letzten Bericht stand das Kiew die gespreche abgesagt hat,und ständig wird geschrieben das Ukraine mobilisieret neu Streitkräfte.Was jetzt wer will Frieden, die Merkel soll das mit Poroschenko kläre ob die bereit sind.
peterobjektiv 01.02.2015
2. bislang
war es doch vor allem die ukrainische Regierung die die Gespräche blockiert hat.
Desi 01.02.2015
3. Also,
ich fordere, Merkel muss endlich auf Poroschenko einwirken und ihn zum Frieden aufforden. Ausserdem fordere ich auch, dass sie Poroschenko und Jats auffordert aufzuhören die Minsker Gespräche zu blockieren. Wann tun fangen den die westlichen Politiker endlich an sich für den Frieden in der Ukraine einzusetzen, anstatt den Krieg und die Waffen zu finanzieren.
bertholdrosswag 01.02.2015
4.
Es wäre fruchtbarer wenn Frau Merkel und die EU auf die USA einwirken würden, die NATO nicht an die russische Grenze stationieren zu wollen. Ohne diesen Rückzieher der Westallierten glaube ich nicht, dass sich der Krieg in der Ukraine beendigen lassen wird. Poroschenko sollte die Ostukrainer zu Verhandlungen einladen, dann kann er erfahren was diese erwarten. Nach diesen Opfern die sie im Kampf für mehr Autonomie erbracht haben wird ihre Erwartungen nicht vermindert haben. Dazuwird Russland alles daran setzen, dass es an seiner Grenze keine Nato-Basen und Stützpuznkte geben wird. Das ist meine Meinung auch wenn sie von den Sponredakteuren verworfen wird..
greatduffman 02.02.2015
5. Komisch...
...ist nicht die ukrainische Delegation bei den letzten geplanten Gesprächen nicht erschienen? Warum wird das nicht klar und deutlich geschrieben? Russland muss genauso Druck auf die Separatisten ausüben wie Deutschland auf Kiew! Wieso immer so einseitig? Warum wird nicht darüber berichtet das Kredite an die Ukraine verschwinden und der Rest ins Militär gesteckt wird, obwohl es an anderen Stellen viel mehr gebraucht wird? Mehr Objektiviät täte der Sache gut.
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