Grenze zur Ukraine Nato wirft Russland massive Aufrüstung vor

"Panzer, Artillerie und auch moderne Luftabwehrsysteme" - die Nato beobachtet eine massive Aufrüstung an der Grenze zur Ukraine. "Wir sehen, dass Russland die Ukraine weiter destabilisiert", sagte Generalsekretär Stoltenberg.

Nato-Generalsekretär Stoltenberg: "Wir sprechen von Truppen, wir sprechen über Ausrüstung"
AFP

Nato-Generalsekretär Stoltenberg: "Wir sprechen von Truppen, wir sprechen über Ausrüstung"


Brüssel - Aufrüstung statt Feuerpause: Die Nato hat Russland vorgeworfen, seine Truppenpräsenz im Ukraine-Konflikt massiv auszubauen. "Wir sprechen von Truppen, wir sprechen über Ausrüstung, und wir sprechen über Artillerie und sehr moderne Flugabwehrsysteme", sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Rande eines Treffens mit EU-Verteidigungsministern in Brüssel.

Es handele sich um einen ernst zu nehmenden Aufmarsch an der russischen Seite der Grenze zur Ukraine. Stoltenberg nannte Fotos, aber auch "unabhängige Journalisten" vor Ort und Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) als Quellen für seine Angaben.

Der Nato-Generalsekretär warf dem Kreml erneut vor, mit Streitkräften auch direkt in der Ostukraine zu operieren: "Wir sehen, dass Russland die Ukraine weiter destabilisiert." Zu Lösungsmöglichkeiten für den Konflikt sagte Stoltenberg: "Die Krise ist durch Handlungen Russlands verursacht worden. Russland hat die Wahl - es kann zu einer friedlichen Lösung auf dem Verhandlungsweg beitragen oder es kann weiter den Weg der Isolation gehen."

Die Verpflichtungen aus dem Minsker Abkommen vom September müssten eingehalten werden, so Stoltenberg. Sowohl die EU als auch die Nato würden sich weiter für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen.

Die ukrainische Regierung und die prorussischen Separatisten hatten Anfang September in der weißrussischen Hauptstadt einen Waffenstillstand vereinbart. Hauptbestandteil des Abkommens ist die Bildung einer 30 Kilometer langen Pufferzone zwischen den Konfliktparteien.

vek/dpa/AFP

insgesamt 130 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Immanuel_Goldstein 18.11.2014
1. Denkt an mich!
Ich bezweifle, dass Putin aus der Isolation raus will. Es ist davon auszugehen, dass er eine Invasion auf breiter Front plant, weil seine Söldner dort nicht vorwärts kommen.
gievlos 18.11.2014
2.
Ich erinnere mich noch an die ganzen Foristen hier, die argumentierten, Russland MSSE ja Truppen an den Grenzen zusammenziehen, um die die Grenzen dicht zu machen und den geforderten Stopp der Waffenlieferungen zu erreichen. Was nun? Offensichtlich reichen die Truppen bislang nicht auf, Waffen, Munition & Treibstoff flieen ungehindert rber. Seltsam nur, dass umso mehr Truppen Russland an die Grenze verlegt, desto scheinbar mehr Mensch und Material "sickert" herber
mal so mal so 18.11.2014
3. und ich lese
weiteres kriegsgerassel auf allen ebenen.keine entspannung in sicht.nato/usa wollen krieg und die russen ziehen ihr ding durch.was luft hier schief?was will die nato/usa und was wollen die russen wirklich?wo sind die diplotmaten die fr entspannung sorgen knnen?
vonhier 18.11.2014
4. Krieg geht von Russland aus
Was immer an diesen Informationen wahr ist kann ich nicht beurteilen. Mir scheint nur, das ich von der NATO immer weniger belogen wurde. Die Ukraine wird Russland niemals angreifen, umgekehrt ist es ja schon geschehen(Krim) und die Ostukraine htte ohne Russland keinen militrischen Aufstand unternommen. Soviel scheint sicher. Die Aggressionen gehen von Russland aus und Russland scheint eine Erweiterung des schon vorhanden Krieges zu wollen.
RenegadeOtis 18.11.2014
5.
Zitat von gievlosIch erinnere mich noch an die ganzen Foristen hier, die argumentierten, Russland MSSE ja Truppen an den Grenzen zusammenziehen, um die die Grenzen dicht zu machen und den geforderten Stopp der Waffenlieferungen zu erreichen. Was nun? Offensichtlich reichen die Truppen bislang nicht auf, Waffen, Munition & Treibstoff flieen ungehindert rber. Seltsam nur, dass umso mehr Truppen Russland an die Grenze verlegt, desto scheinbar mehr Mensch und Material "sickert" herber
Das liegt an faschistischen Agitatoren, denen man nur mit maximaler militrischer Hrte begegnen kann. Nur dann knnen die von Auslschung bedroht russischen Minderheiten vor den imperialistischen Bolschewiki geschtzt werden.(may contain satire)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.