Massaker an Muslimbrüdern Sie wollen Würde und den Totenschein

Hunderte Tote liegen am Tag nach dem Massaker in Ägypten in den Leichenschauhäusern. Ihre Angehörigen können sie nicht beisetzen, denn die Behörden verweigern die Ausstellung von Totenscheinen. Sie haben Angst, dass es bei den Begräbnissen erneut zu Protest und Gewalt kommt.

Aus Kairo berichtet


Jedes Mal, wenn sich die Doppeltür der Moschee öffnet, entweicht eine Wolke von Gestank: Das Gotteshaus im Kairoer Stadtteil Nasr City ist zum Leichenschauhaus umfunktioniert worden. Ein Blick durch die Tür zeigt viele Reihen in weiße Tücher gehüllter Leiber. Sie liegen Schulter an Schulter auf den Teppichen, auf denen sich sonst die Gläubigen nach Mekka beugen.

240 Tote sind es, sagen westliche Fotografen, die in der Moschee waren, bevor der Aufseher beschließt, dass es drinnen zu voll sei: Die Toten müssten schon auf dem Boden liegen, da solle ihnen wenigstens ein bisschen Würde zuteil werden. Nicht, dass jemand im Gedrängel auf sie tritt.

Viele der Leichen seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, erzählen die Journalisten: Bei der Räumung des Protestcamps der Mursi-Anhänger am Mittwoch war eine Moschee, in der verletzte Anhänger der Muslimbrüder versorgt wurden, in Brand geraten. Viele Verwundete seien bei lebendigem Leibe verbrannt, erzählen sich weinende Menschen, die vor der Moschee darauf warten, die Leichen ihrer Angehörigen in Empfang zu nehmen.

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Kairo nach dem Massaker: Moscheen als Leichenhallen
Ob die Geschichte vom Tod im Feuer stimmt, lässt sich vor Ort nicht überprüfen. Sicher ist, dass die in der Moschee gelagerten Toten in der Kairoer Hitze schnell verwesen. Da helfen auch die Eisblöcke nicht, die sie den Leichnamen auf den Bauch legen, die sie ab und an in offenen Särgen zu wartenden Autos tragen.

Wie viele Menschen bei der brutalen Räumung der Pro-Mursi-Lager und den darauf folgenden Ausschreitungen in ganz Ägypten am Mittwoch getötet wurden, war auch am Tag danach immer noch unklar. Am frühen Nachmittag bezifferte das Gesundheitsministerium die Zahl Opfer auf 525.

Angehörige wollen ihre Toten sofort begraben

Doch nur den wenigsten von ihnen kam der Respekt zu, der den Toten gebührt: Zwar besuchte der Innenminister Mohammed Ibrahim die Trauerfeier für die 43 im Zuge der Straßenschlachten getöteten Soldaten. Die meisten Toten der Muslimbrüder jedoch konnten nicht beerdigt werden.

Die städtischen Leichenbeschauer weigerten sich, den Opfern des Massakers vom Vortag Totenscheine auszustellen, sagt Mohammed Abdelatif in einem Untergeschoss der Moschee. "Keiner der Toten oben hat den Schein", sagt der Apotheker des hiesigen Feldlazaretts. Doch ohne Schein dürften die Toten nicht beerdigt werden, weshalb sie bis auf weiteres in der Moschee lägen. Eine Delegation von Geistlichen verhandle mit der Armee und der Regierung, damit die Leichname möglichst bald freigegeben werden könnten.

Um zu verstehen, was das für die betroffenen Familien bedeutet, muss man sich die Trauerrituale des Nahen Ostens vor Augen führen. Sie werden vom Klima diktiert: Ein Verstorbener wird oft noch am Tag seines Todes, spätestens aber am nächsten Tag beerdigt. Den Leichnam wie in Europa üblich mehrere Tage lang aufzubahren, ist hier undenkbar.

Dass sie ihre Toten nicht sofort begraben konnten, wird von den Menschen, die vor der Iman-Moschee ausharren, denn auch als ultimative Schikane empfunden. "Selbst im Tode beleidigen sie uns", ereifert sich ein Mann mit stechend blauen Augen. "Sie zwingen uns, unsere Brüder auf Eis zu legen wie Fisch", wettert ein alter Mann. Im Hintergrund stößt eine verzweifelte Frau laute, hohe Schreie aus - ihr Mann liegt drinnen, auf dem Boden der Moschee.

Alle wollen nur eins: den Totenschein

Eines der größten städtischen Leichenschauhäuser liegt in einem Seitenflügel des Zenhum-Krankenhauses. Vor der Einfahrt drängen sich gegen Mittag Hunderte Angehörige, die alle nur eins wollen: den Totenschein. "Mein Neffe liegt drinnen. Meine Schwester kämpft seit heute Morgen um sieben darum, ihren Sohn begraben zu dürfen", sagt Rida Abdelnagib. Neben ihr warten die Schwestern des Getöteten. "Sie haben Leuten angeboten, dass sie einen Totenschein bekommen, wenn sie akzeptieren, dass darauf ,Selbstmord' vermerkt wird", sagt die Jüngere. "Wir weigern uns, das zu tun."

"Armeechef Sisi ist ein Mörder, und der Totenschein meines Bruders soll Zeugnis davon ablegen", sagt ihre ältere Schwester. Im Gegensatz zu ihrer Tante wollen sie ihren Namen nicht nennen: Angst hat sich in die Herzen der sonst so freimütigen Ägypter geschlichen.

Dass die Armeeführung die Begräbnisse der getöteten Mursi-Anhänger bewusst zu verzögern scheint, dürfte ein Versuch sein, die Lage ein wenig zu entschärfen. Denn jeder Trauerzug birgt neue Gewalt. Der Sprecher der Muslimbrüder, Gedad el-Haddad, kündigte an, angesichts der Gewaltexzesse der Sicherheitskräfte sei der Zorn der Mursi-Anhänger "außer Kontrolle".

Tatsächlich stürmten aufgebrachte Mursi-Leute am Nachmittag ein Regierungsgebäude in Kairo und setzten es in Brand. In Alexandria formierten sich nach den Mittagsgebeten Protestmärsche. In Kairo riefen die Muslimbrüder für den Abend zu Märschen gegen die Polizeigewalt auf.

Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werden morgen noch mehr Tote in Ägyptens Moscheen liegen.

Augenzeugen berichten aus Ägypten
Nina Prasch

Nina Prasch
42, Leiterin des Büros der Hanns-Seidel-Stiftung in Kairo

Obwohl genau über dieses Szenario seit Wochen diskutiert wurde, brach die Gewalt überraschend los. Zuletzt schien es ja, als ob die Vernunft doch noch siegen könnte und Vertreter beider Seiten auf eine politische Lösung hinarbeiten würden. Dieser Hoffung wurde mit den Ereignissen nun eine erschreckend klare Absage erteilt. Was unsere tägliche Arbeit betrifft: Ich habe die Mitarbeiter früh nach Hause geschickt. Vor unserem Stiftungsbüro im Stadtteil Zamalek selbst war es zwar ruhig, aber man wusste überhaupt nicht, wann und wo die Gewalt noch eskalieren würde - die Lage war einfach unübersichtlich. Donnerstag haben wir zwar weitergearbeitet, aber es herrscht natürlich kein Alltag. Jedes Gespräch dreht sich um das Blutbad. Die meisten Gesprächspartner hier denken: Das war eine absolut vermeidbare Eskalation, denn es hätte die Chance zu Verhandlungen gegeben. Das macht die Ereignisse umso tragischer.

fab

S. Drabinski

Joachim Schroedel
59, Pfarrer in der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde Kairo

Wir haben keine Angst. Die Nacht war ruhig, der Morgen auch. Unsere Gemeinde liegt 500 Meter vom Tahrir-Platz entfernt. Es hat sicher Aggressionen gegeben, aber bei uns hat man nichts davon gemerkt. Wir haben die Gewaltausbrüche am Fernseher verfolgt.

Ich denke, die Gewalt ebbt so ab, wie sie hochgekocht ist. Dass Kirchen verwüstet wurden, ist schlimm. Aber das ist das letzte Aufbäumen der Mursi-Anhänger. Sie ernten die Früchte ihrer Verweigerungshaltung. Ich war in einem ihrer Lager in Nasr City und habe mich ins Mittelalter zurückversetzt gefühlt.

Über die Ausgangssperre sind wir froh. Wir empfinden das nicht als Bedrohung, sondern als Schutz. Die Leute hier wollen ein starkes Eingreifen des Staates; die Mursi-Anhänger demonstrieren ja nicht, sie üben nackte Gewalt aus.

Man muss in Ägypten vorsichtig sein. Es wird immer wieder zu Angriffen kommen. Aber deswegen schleiche ich nicht mit Tarnkappe durch die Gegend, ich gehe in der Soutane aus dem Haus. Ich bin wagemutig, vielleicht manchmal zu wagemutig.

ulz

Dorothea Reinicke

Dorothea Reinicke
55, arbeitet auf den Tauchsafari-Booten der "Seaqueen"-Flotte in Scharm al-Scheich

Gestern Abend gab es viel Verwirrung und Diskussionen auf Facebook, ob denn nun die Ausgangssperre auch für Scharm al-Scheich gilt. Ich hatte um 20 Uhr noch einen Termin im Krankenhaus und habe die Polizei gefragt, ob ich den wahrnehmen darf - das war in Ordnung. Es war viel weniger Verkehr als sonst, zu Fuß waren nur sehr wenige Leute unterwegs. Auch in der Shopping-Mall Mercato, wo sonst immer sehr viel los ist, waren kaum Menschen. Als ich mein Auto in der Bank Street parken wollte, war die abgesperrt. Dort sind sechs Banken, die Behörden haben Angst vor Überfällen, wie es sie hier nach der Revolution auch gab.

Ich weiß nicht, ob ich jemandem empfehlen würde, genau jetzt herzukommen. Wer sich nur im Hotel aufhalten oder zwei Wochen auf dem Tauchboot verbringen will, hat kein Problem. Aber wer beispielsweise gestern in eine Disco gehen wollte, konnte das nicht machen. Heute Abend sieht es allerdings schon wieder etwas anders aus - gerade habe ich erfahren, dass die Ausgangssperre in Scharm al-Scheich und Dahab aufgehoben wurde.

sto

Shoaib Sabri

Zachary Foster
28, US-Amerikaner, recherchiert in Kairo für seine Dissertation in Islamwissenschaften

Wir bekommen hier in unserem Apartment fast nichts mit. Die lokalen Medien berichten nicht neutral, es ist beinahe unmöglich herauszufinden, was genau passiert. In der vergangenen Nacht haben sich fast alle an die Ausgangssperre gehalten. Ich war um fünf Uhr morgens draußen, da war gar nichts los. Aber heute Nacht wird es anders, glaube ich. Jeder, der auch nur im Entferntesten mit der Muslimbruderschaft oder mit den Opfern sympathisiert, wird heute Abend und heute Nacht auf die Straßen gehen.

lgr

Leoni AG

Bernd Buhmann
49, Sprecher des Nürnberger Automobilzulieferers Leoni

Wir produzieren in Ägypten an drei Standorten mit 4500 Mitarbeitern, die meisten in Kairo. Unsere Produktion läuft weiter, aber wir mussten sie umorganisieren: Statt drei gibt es nur noch zwei Schichten, eine davon geht von sieben Uhr abends bis sieben Uhr morgens - damit wir die Ausgangssperre einhalten. Die Sicherheitslage ist okay, uns hilft, dass wir in einer bewachten Industriezone arbeiten. Die Schwierigkeit besteht darin, die Leute ins Werk zu bekommen, es gibt für sie eigene Busse. Frauen kommen wegen der aktuellen Lage jedoch gar nicht zur Arbeit. Wir haben aus Zeiten der Revolution schon Erfahrung mit solchen Situationen - und haben Waren für zwei Wochen vorproduziert. Normalerweise verschiffen wir nach Europa, aber im Moment ist kein Betrieb im Hafen. Notfalls ziehen wir auch Frachtflüge in Erwägung.

dab

dahab-diveparadise.com

Harald Hess
56, Betreiber der Tauchschule Dive Paradise in Dahab am Roten Meer

Hier ist alles völlig ruhig. Ein Mitarbeiter von mir hat gestern den obersten Polizeichef persönlich gefragt, wie das mit der Ausgangssperre ist: Innerhalb des Ortes war es überhaupt kein Problem, abends unterwegs zu sein und in ein Restaurant zu gehen, nur außerhalb galt die Sperre ab 19 Uhr. Wer hier in den letzten zwei Jahren keinen Fernseher und kein Internet gehabt hat, der hat von den Unruhen fast nichts mitbekommen. 2011 gab es mal Versorgungsengpässe bei Zigaretten. Und als Mursi abgesetzt wurde, haben Leute ein paar Feuerwerksraketen abgeschossen. Wie es allerdings in den nächsten Wochen und Monaten wird, kann ich natürlich nicht vorhersehen.

sto

Shoaib Sabri

Sara Bergamaschi
28, Italienerin, arbeitet mit einem Uno-Fellowship für eine Entwicklungshilfeorganisation in Kairo

Ich wohne an einer großen Kreuzung, ungefähr zwei Kilometer vom Tahrir-Platz entfernt. Normalerweise ist hier immer sehr viel Verkehr. Von gestern Nacht bis heute Vormittag waren die Straßen fast menschenleer, mehrere Panzer waren aufgefahren, ansonsten war es ungewöhnlich still. Jetzt sehe ich wieder ein paar Leute auf der Straße, ich selbst war gestern noch im Supermarkt um die Ecke. Angst habe ich nicht. Wenn man nicht gerade dorthin geht, wo gerade Proteste sind, ist es eigentlich nicht gefährlich draußen. Trotzdem dürfen wir seit gestern nicht zur Arbeit gehen. So sind die Vorschriften der internationalen Organisationen. Ich hoffe nur, dass wir nicht evakuiert werden müssen. Mein Chef klang heute etwas besorgt am Telefon. Ich habe viele ägyptische Freunde, die liefern sich gerade auf Facebook eine regelrechte Propagandaschlacht, keine Ahnung, was davon stimmt und was nicht. Viele wollen heute Abend trotz Ausgangssperre rausgehen. Ich würde auch gern sehen, was los ist. Aber ich werde aufgrund der Sicherheitslage zu Hause bleiben.

lgr

Privat

Ronald Meinardus
57 Jahre, Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Kairo

In meinem Wohnviertel haben die Muslimbrüder nun ein neues Lager errichtet. Da hörte ich nachts Schüsse, Schlachtrufe. Das hat mich gewundert, denn eigentlich herrscht ja die Ausgangssperre. Und man sieht, diesen Anblick gab es lange nicht, Menschen in Zivil mit schweren Waffen: Die Geheimpolizei tritt in Vierteln wie unserem, wo es viele Botschaften gibt, wieder in Erscheinung. Ich habe eine besondere Beziehung zu Ägypten, ich fühle unheimliches Entsetzen über die Geschehnisse. Denn ich habe die Ägypter, auch wenn das etwas stereotyp klingt, immer als sehr gutmütig wahrgenommen. Szenen wie die gestern hätte ich nie für möglich gehalten. Wenn es weiter zu Ausschreitungen kommt, fürchte ich eine Gewaltspirale, die sich immer schneller dreht. Verhandlungen sind im Moment unmöglich, es gibt keine neutrale Instanz mehr. Das Land befindet sich in Schockstarre. Bis wieder ein Dialog stattfinden kann, werden noch Tage, wenn nicht Wochen vergehen.

fab

Symrise AG

Bernhard Kott
53, Sprecher des Holzmindener Duftherstellers Symrise

Von unseren rund hundert Leuten in Ägypten ist keiner in die Unruhen gekommen - da sind wir sehr froh drüber. Unsere Produktion am Rande von Kairo ist derzeit nicht beeinträchtigt. Aber wir haben sie in den vergangenen Wochen schon häufiger früher oder ganz geschlossen, wenn die Proteste zu stark waren. Seit heute Mittag sind unsere Mitarbeiter im arabischen Wochenende, jetzt beobachten wir die Lage und entscheiden dann, ob wir am Sonntag weitermachen. Sollte die Sicherheit unserer Angestellten auf dem Weg zur Arbeit beeinträchtigt sein, werden wir nicht öffnen.

dab

james-mac.com

Michael Kalb
Basisleiter am James & Mac Diving Center in Hurghada

Gestern gab es hier Demonstrationen von Mursi-Anhängern, einige Autoreifen und Müllcontainer haben gebrannt. Das war allerdings nicht in den Straßen, wo die Hotels sind. Direkt bekommen die Urlauber also nichts davon mit. Doch jeder merkt, dass die Stimmung bei den Ägyptern gedrückt ist. Die meisten sehen die Gewalteskalation sehr kritisch, weil sie vom Tourismus leben und nicht wollen, dass weniger Urlauber kommen. In den letzten zwei Tagen bekamen wir verstärkt E-Mails von verunsicherten Menschen, die gerade eine Ägypten-Reise planen. Auf unserer Webseite haben wir einen Blog, in dem wir Fragen beantworten.

sto

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Seite 1
ohne_benutzername 15.08.2013
1.
Sollen die sich doch endlich mal fragen, wo ihr unsichtbarer Freund die ganze Zeit ist..... Ich finde es richtig, was das Militär in Ägypten macht!
Sabi 15.08.2013
2. Strategie
Viel Tote zu "produzieren" , die dann als Märtyrer deklariert und zu Propagandzawecken herumgezeigt werden, ist die übliche Strategie der Islamisten, die bereits vor 35 Jahren im Iran praktiziert wurde mit der Folge, dass seitdem Islamisten den Staat usurpieren !
breakthedawn 15.08.2013
3. Die Muslimbrüder und deren Anhänger
habe noch nicht kapiert, dass Religionen überholt sind. Nur ein Miteinander, das auf Gerechtigkeit und Gleichheit beruht, kann die heutigen Probleme lösen. Lasst eure Kirchen, Moscheen und Tempel in euren Wohnungen.
docker 15.08.2013
4. Haben sie auch Mitleid mit anderen ?
Zitat von sysopAFPHunderte Tote liegen am Tag nach dem Massaker in Ägypten in den Leichenschauhäusern. Ihre Angehörigen können sie nicht beisetzen, denn die Behörden verweigern die Ausstellung von Totenscheinen. Sie haben Angst, dass es bei den Begräbnissen erneut zu Protest und Gewalt kommt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/unruhen-in-aegypten-tote-mursi-anhaenger-koennen-nicht-beerdigt-werden-a-916816.html
Die gesamte isalmische Welt wird Tag für Tag von Greueltaten radikalislamistischer Gruppen überzogen . Jeden Tag sterben Schiiten im Iraq durch Autobomben. Die Hassprediger in Kairo lösen Gewalt aus und ihre Adepten zerfliessen in Selbstmitleid. Unsägliche Egoismen.
birdie 15.08.2013
5. Religionskriege
Die Geschichte lehrt uns: die sinnlosesten und grausamsten Kriege sind Religionskriege. Für Ägypten bedeutet das: Frieden gibt es erst, wenn die Religionsführer entweder tot oder an der Macht sind. Welch eine Aussicht ......
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