US-Angebot Nordkorea lässt Bush abblitzen

Die Machthaber in Nordkorea brüskieren die USA ein ums andere Mal. Nun lehnten sie ein Angebot der USA ab, das vorsah, wieder Nahrungsmittel- und Energiehilfe in das kommunistische Land zu liefern, sollte Pjöngjang sein Atomprogramm beenden.


Kim Jong Il: Keine Bedingungen
EPA/DPA

Kim Jong Il: Keine Bedingungen

Washington - In Washington reagierte man enttäuscht darüber, dass Kim Jong Il keinerlei Entgegenkommen zeigt. Das Weiße Haus bezeichnete die von der amtlichen Nachrichtenagentur KNCA verbreitete Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang ganz nüchtern als "bedauerlich".

Der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, sagte in Washington, eine offizielle Antwort habe die US-Regierung bisher jedoch nicht erhalten. Man werde weiter Seite an Seite mit den Verbündeten an einer Lösung des Konflikts arbeiten.

In der von KNCA veröffentlichten Erklärung hieß es, der von den USA angebotene Dialog sei offensichtlich darauf angelegt, die Weltöffentlichkeit zu täuschen. Die Regierung in Pjöngjang lehne jede Art von Bedingungen ab, welche Druck auf das Land ausüben sollen. Zur Beilegung der Krise sei ein Nicht-Angriffs-Pakt der einzige Weg, hieß es.



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