US-Streitkräfte Frauen bestehen erstmals Prüfung für Eliteeinheit

In den USA fallen die Geschlechterbarrieren - auch in der Armee. Zum ersten Mal haben Frauen erfolgreich die harte Ausbildung der Rangers absolviert. Auf sie warten nun Spezialeinsätze.

Weiblicher Ranger: Kraftraubende Ausbildung über 62 Tage
AP

Weiblicher Ranger: Kraftraubende Ausbildung über 62 Tage


Für die amerikanischen Streitkräfte ist es ein historisches Ereignis: Erstmals haben zwei Frauen die strapaziöse Ausbildung der Rangers absolviert - eine US-Eliteeinheit, die darauf trainiert ist, auch in unwegsamem Gelände Aufträge auszuführen. Wie die Armee mitteilte, haben die beiden Soldatinnen gemeinsam mit 94 Männern den 62-tägigen Kurs für Führungskräfte bestanden. Dort hätten sie gelernt, "wie man Müdigkeit, Hunger und Stress überwindet, um Soldaten durch Kampfeinsätze kleiner Einheiten zu führen".

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Nicht überall in der US-Armee sind Frauen ein Novum: Fast zwölf Prozent der im Irak und in Afghanistan stationierten Streitkräfte waren weiblich. An der Front kamen sie aber nicht zum Einsatz. Vor zwei Jahren hatte die US Army trotz Widerständen erklärt, künftig auch Frauen in Kampftruppen zuzulassen. Für Soldatinnen eine wichtige Entscheidung: Ohne solche Erfahrungen hatten sie es bislang deutlich schwerer, Karriere beim Militär zu machen.

Im April hatten die Rangers neben 381 Männern erstmals 19 Frauen in ihre Schule aufgenommen - nur ein Teil schaffte das anstrengende Programm. Die Ausbildung in Fort Benning im US-Bundesstaat Georgia beinhaltete Übungen in Wäldern, Bergen und in Sumpfgebieten. Außerdem mussten die Teilnehmer einen Fitness-Test bestehen: Dazu gehörten unter anderem Läufe, Kraftübungen, Schwimmprüfungen, Orientierungstests, Hindernisparcours oder Fallschirmsprünge.

kev/Reuters



insgesamt 89 Beiträge
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holdost 18.08.2015
1. Egal
Mir ist es eigentlich egal, wer mich im Krieg umbringt, ob Mann oder Frau...oder vielleicht doch lieber eine Frau?
doppelpost123 18.08.2015
2. Good job!
Anerkennen und die Beißreflexe unterlassen - liebe Mitforisten ;-)
pauleschnueter 18.08.2015
3. Wirklich GENAU die gleichen Anforderungen?
Dann würde ich behaupten, dass entweder ALLE diese Frauen "Vitamine" nehmen oder, dass das Training einfach nicht wirklich körperlich hart ist. Oder gibt es da doch wieder Anpassungen? Aber ich würde schon glauben, dass es Frauen gibt, die auch die orignalen Anforderungen schaffen. Es wird sowieso gedopt bis der Sensenmann kommt; mit schweigender Gutheißung der Ausbilder natürlich; immerhin WILL man ja die Supersoldaten und DARF sie nur nicht systematisch aufpimpen; wenn sie es nun freiwillig tun ... um so besser! Und ob nun eine Frau Steroide und Drogen nimmt um ihren Körper umzubauen oder ein Mann ist für das Endresultat auch unerheblich; kaputt ist kaputt.
stefan.martens.75 18.08.2015
4. Die eigentliche Frage
Haben die Frauen das Programm mit den Anforderungen der Männer bestanden? Oder gab es eigene Leistungsstandards? Wenn Frauen mit 30% schlechteren Werten bestehen ist es kein Wunder, dass sie es schaffen sondern politisch gewollt. Wenn nicht dann ziehe ich meinen Hut vor diesen Damen denn 90% aller Männer hätten nicht die geringste Chance das durch zu stehen.......
auweia 18.08.2015
5. hmmm...
Es wurde leider nichts über die Kriterien dieser Prüfung gesagt. Mussten Frauen GENAU dieselben Distanzen, Gewichte, Übungen bewältigen wie die Männer? Wurden die gemeinsamen Kriterien kürzlich verändert?
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