US-Kongress Der Weg für Bush ins Weiße Haus ist frei

Der Republikaner George W. Bush ist nun auch offiziell vom US-Kongress als neuer Präsident der USA bestätigt worden. Damit können in Washington endgültig die Umzugswagen rollen.


Washington - Senatoren und Abgeordnete waren zusammengekommen, um traditionell das Abstimmungsergebnis der insgesamt 538 Wahlmänner aus den einzelnen Bundesstaaten zu bestätigen. Diese hatten gemäß der Ergebnisse in ihren Staaten am 18. Dezember vergangenen Jahres mit 271 Stimmen Mehrheit für Bush votiert. Bush war bisher Gouverneur des Bundesstaates Texas. Die von der Verfassung vorgeschriebene und normalerweise in der Öffentlichkeit kaum beachtete formale Prozedur wurde zum Auftakt von Einsprüchen mehrerer demokratischer Abgeordneter unterbrochen.

Scharfe Proteste begleiten Bestätigung von Bush-Sieg
DPA

Scharfe Proteste begleiten Bestätigung von Bush-Sieg

Sie protestierten gegen das Wahlergebnis im Staat Florida, wo der Demokrat Al Gore dem Republikaner George W. Bush nach bitterem juristischen Gerangel hauchdünn unterlegen war. Dadurch hatte sich Bush den Gesamtsieg sichern können.

Die Proteste wurden von Gore persönlich zurückgewiesen. Er leitete in seiner Funktion als Senatspräsident die gemeinsame Sitzung der Abgeordneten und Senatoren.

Am 20. Januar wird George W. Bush als 43. US-Präsident vereidigt.



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