US-Militär Rumsfeld gibt Befehl zum Reformkurs

US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat umfangreiche Reformen beim US-Militär angekündigt. Das Ziel: eine Ersparnis in Milliardenhöhe.


Lenkt die Truppe auf Reformkurs: US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld
AP

Lenkt die Truppe auf Reformkurs: US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld

Washington - Die Strukturen beim Militär sollen grundlegend verändert und Truppenstandorte in den USA geschlossen werden, gab US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bekannt. Allein damit wolle das Verteidigungsministerium in den kommenden 20 Jahren knapp 50 Milliarden Dollar eingesparen. Zusammen mit den Auswirkungen der Truppenverlagerungen und Standortschließungen im Ausland hoffe man in diesem Zeitraum dann insgesamt 64,2 Milliarden Dollar weniger auszugeben.

Die US-Regierung wolle mit dem Reformkurs den veränderten Gegebenheiten im 21. Jahrhunderts gerecht werden, betonte Rumsfeld. Pentagon und Streitkräfte seien nicht mehr mit den Herausforderungen der Zeit des Kalten Krieges konfrontiert, sondern mit den neuen Gefahren durch Extremisten und anderen Formen der militärischen Bedrohung.



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