US-Präsidentschaftsbewerber Abstand zwischen Obama und Clinton wird kleiner

Barack Obama holt auf: Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten verringert sich der Abstand zwischen dem schwarzen Politiker und der Favoritin Hillary Clinton.


Washington - Knapp ein Jahr vor der Wahl käme Barack Obama nach einer Umfrage auf 27 Prozent der Stimmen, für die Favoritin Hillary Clinton würden demnach 38 Prozent der pro-demokratischen Wähler votieren. Damit gewinnt Obama zunehmend an Boden - vorher hatte der Abstand zwischen den beiden aussichtsreichsten Bewerbern noch 21 Prozentpunkte betragen. Bei den Republikanern konnte der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani seinen Vorsprung gegenüber seinem schärfsten Rivalen, dem Schauspieler und Ex-Senator Fred Thompson, ausbauen.

Bei den Vorwahlen in Iowa Anfang Januar soll eine Vorentscheidung zwischen Obama und Clinton fallen. Der Reuters-Umfrage zufolge liegt Clinton, die die erste Frau im Präsidentenamt wäre, in der Gunst der weiblichen Wähler vorne. Die schwarze Bevölkerung würde demnach Barack Obama den Vorzug geben. Über zehn Prozent Zustimmung bei der telefonischen Befragung von jeweils gut 500 Anhängern der beiden Lager erhielt bei den Demokraten John Edwards.

Die Vorwahlen finden am 3. Januar in Iowa statt. Dem Staat kommt deswegen die Funktion eines wichtigen Weichenstellers zu, dessen Votum auch die nachfolgenden Abstimmungen in anderen Bundesstaaten beeinflussen dürfte. Die Präsidentenwahl in den USA ist am 4. November 2008.

reh/Reuters/AFP



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