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21. September 2015, 23:51 Uhr

US-Präsidentschaftswahl

Republikaner Scott Walker gibt auf

Scott Walker galt als einer der Favoriten der Republikaner um das Amt des US-Präsidenten. Doch jetzt hat sich Wisconsins Gouverneur aus dem Wahlkampf zurückgezogen. Grund ist offenbar fehlendes Geld.

Der Republikaner Scott Walker will nicht mehr der nächste Präsident der USA werden. "Ich beende meinen Wahlkampf mit sofortiger Wirkung", sagte der Gouverneur von Wisconsin auf einer Pressekonferenz.

Der 47-Jährige hatte im Juli offiziell seine Bewerbung erklärt, in Umfragen lag er zu diesem Zeitpunkt weit vorne. Zuletzt verlor Walker allerdings massiv an Rückhalt und kam im Durchschnitt nur noch auf knapp zwei Prozent Zustimmung unter den republikanischen Wählern.

Auch während der zweiten TV-Debatte der Partei in der vergangenen Woche konnte Walker nicht punkten. Mit dem Absturz in den Umfragen seien auch die Wahlkampfspenden deutlich zurückgegangen, berichtet die "NYT" unter Berufung auf einen Unterstützer Walkers. Demnach sei dies der Grund für den Rückzug.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte Texas' Ex-Gouverneur Rick Perry als erster der seinerzeit 17 republikanischen Bewerber aufgegeben.

Die Vorwahlen von Republikanern und Demokraten beginnen Anfang kommenden Jahres, gekürt werden die Kandidaten auf Parteitagen im Sommer 2016. Präsident Barack Obama darf bei der Wahl im November 2016 nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

asc/dpa/AFP

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