US-Präsidentschaftswahl Jeb Bush deutet Bekanntgabe von Kandidatur an

Jetzt soll es offiziell werden: Jeb Bush will seine Bewerbung als Kandidat für die US-Präsidentschaftswahlen offenbar in Kürze bekannt geben. Ein anderer Republikaner ist ihm bereits zuvorgekommen.
Jeb Bush: "Coming soon" - jetzt soll es offiziell werden

Jeb Bush: "Coming soon" - jetzt soll es offiziell werden

Foto: Phelan M. Ebenhack/ AP

Jeb Bush steigt wohl schon bald offiziell ins Rennen um die Kandidatur für das US-Präsidentschaftsamt ein. Offenbar will der ehemalige Gouverneur von Florida seine Bewerbung am 15. Juni bekannt geben - darauf deutet eine Kampagnenwebseite  hin, auf die der Republikaner auf seinem Twitter-Account verlinkte. "Coming soon" steht dort.

Jeb Bush, Sohn des ehemaligen US-Präsidenten George H.W. Bush und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush, tritt damit in ein großes Bewerberfeld in seiner Partei ein. Offiziell haben sich bei den Republikanern bislang acht Politiker um die Kandidatur für die Präsidentenwahlen 2016 beworben, mit acht weiteren - zu ihnen zählt Jeb Bush - wird gerechnet.

Zu den Bewerbern zählt auch der Republikaner Rick Perry. Der ehemalige Gouverneur von Texas kündigte seine offizielle Kandidatur am Donnerstag auf seiner Webseite  an. Die US-Vorwahlen beginnen im Januar, die Präsidentenwahl ist im November 2016.

Wahlkampf für Frieden und Fair Trade

Kurz zuvor hatte sich der US-Demokrat Lincoln Chafee in einer Rede als Kandidat seiner Partei um das Amt des US-Präsidenten beworben. In seiner Bewerbungsrede sprach sich der 62-Jährige für Frieden und fairen Handel, gegen "extralegale Tötungen durch Drohnenangriffe" und für eine Heimkehr des verfolgten Ex-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden aus.

Der frühere Senator und Ex-Gouverneur von Rhode Island stimmte 2002 als einziger republikanischer Senator gegen den Irakkrieg. Später wechselte Chafee zunächst ins Lager der Unabhängigen, 2013 schließlich zu den US-Demokraten.

Mit Chafee haben die Demokraten nun vier Bewerber für ihre Präsidentschaftskandidatur. Neben der 67-jährigen Hillary Clinton kandidiert etwa der 73-jährige parteilose Senator Bernie Sanders aus dem Bundesstaat Vermont, der sich selbst als Sozialist bezeichnet. Zuletzt hatte zudem der Ex-Gouverneur von Maryland, Martin O'Malley, seine Kandidatur erklärt - und sich als progressive Alternative zur Favoritin Clinton erklärt.

anr/mxw/AP/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.