US-Republikaner Huckabee protestiert gegen Wahlergebnis von Washington

Mike Huckabee will sich nicht geschlagen geben: Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat Protest gegen das Vorwahlergebnis im US-Bundesstaat Washington eingelegt. Grund: Die Stimmauszählung sei vorzeitig gestoppt worden, sagte Huckabee über die Wahl, die sein Konkurrent McCain gewonnen hatte.


Washington - Mike Huckabee äußerte schnell Zweifel an den Ergebnissen der Vorwahlen im Bundesstaat Washington: Sie seien "fragwürdig", hieß es im Wahlkamfteam des früheren Gouverneurs von Arkansas. Wenig später legte Huckabee Protest ein. Die Wahlleitung habe die Stimmauszählung vorzeitig gestoppt, erklärte der republikanische Präsidentschaftsbewerber. Es seien lediglich 87 Prozent der schätzungsweise 12.000 abgegebenen Stimmen ausgezählt gewesen.

Huckabees Wahlkampfleiter Ed Rollins warf dem Parteivorsitzenden der Republikaner in dem Staat, Luke Esser, vor, McCain zu schnell zum Sieger erklärt zu haben. Bei der Abstimmung setzte sich laut offiziellem Ergebnis McCain mit 26 zu 24 Prozent gegen Huckabee durch. Rollins erklärte, beim Auszählungsstand von 87 Prozent habe Huckabee 242 Stimmen hinter McCain gelegen. Es gebe aber noch etwa 1500 Stimmen, die nicht gezählt worden seien. Er verlange die Auszählung aller Stimmen, forderte Huckabee heute.

McCain liegt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner nahezu uneinholbar vorne. Huckabee verbuchte am Samstag mit Siegen in Kansas und Louisiana aber weitere Achtungserfolge.

hen/Reuters/AP



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