Präsidentschaftsanwärter US-Republikaner Jeb Bush besucht Deutschland

Sicherheit, Russland, Ukraine: Mit einer Reise nach Europa will sich der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush außenpolitisch positionieren.

Jeb Bush: Der voraussichtliche Präsidentschaftsbewerber kommt nach Deutschland
AP/dpa

Jeb Bush: Der voraussichtliche Präsidentschaftsbewerber kommt nach Deutschland


Jeb Bush kommt nach Deutschland. Der 62-Jährige werde im Juni an einer Konferenz des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin teilnehmen, sagte seine Sprecherin am Montag. Bush gilt als möglicher US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner.

Weitere Termine würden innerhalb der kommenden Wochen bekanntgegeben. Der Sohn von George Bush und Bruder von George W. Bush werde zudem Polen und Estland besuchen.

Themen seiner Reise seien unter anderem Sicherheitsfragen und das Verhältnis zu Russland angesichts des Konflikts in der Ukraine. Er wolle sich auch aus erster Hand über die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Probleme in Europa informieren. Im Rennen um die Nachfolge von Barack Obama im Präsidentenamt spielt die Außenpolitik eine immer größere Rolle. Die Republikaner kritisieren insbesondere die Politik des Amtsinhabers gegenüber Russland und im Kampf gegen die Islamistenmiliz IS.

Jeb Bush, der von 1999 bis 2007 Gouverneur von Florida war, wird laut Medienberichten wahrscheinlich bald seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November 2016 erklären. Umfragen zufolge liegt er unter den Bewerbern für die republikanische Präsidentschaftskandidatur 2016 in Führung. Im republikanischen Lager haben bislang erst die drei Senatoren ihre Kandidatur erklärt: Ted Cruz, Rand Paul und Marco Rubio. Bei den Demokraten hat die ehemalige First Lady und Außenministerin Hillary Clinton ihre Bewerbung bekannt gegeben.

mia/dpa/AFP/Reuters



insgesamt 7 Beiträge
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joergalexander 20.04.2015
1. Willkommen bei Mutti
Warum überrascht mich das nicht!? Da wird sich Mutti aber freuen, die sich ja als Oppositionelle während des völkerrechtswidrigen und damit verbrecherischen Irakkrieg II. mit Bruder George W. zusammentat. Wahlkampfhilfe für die Guantanamo-Gründer gibt's von Mutti gratis.
bertholdalfredrosswag 21.04.2015
2. Ein Kukuk?
Nach der Friedenstaube nun ein Falke? oder doch eher ein Kukuk? Denn in dieser Funktion sind sie alle gleich. Eine Vergewisserung vielleicht, wie bereit die EU ist, sich weitere Kukukseier ins Nest legen zu lassen.
Sam_Dicamillo 21.04.2015
3. Authenticjazzman
er soll das Flugbenzin nicht verschwenden, da die Deutschen die US Republikaner hassen wie der Teufel das Weihwasser, obwohl alle die, den Repub zugeschriebenen, negativ Eigenschaften , eher den Demokraten zuzuordnen sind : Gier : Ganz Wall Street ist in der Tasche der Demokraten, und die reichesten Bonzen in den US sind : Demokraten. Kriegstreiber: Die Demokraten haben, bei weitem, mehr Kriegerischen Konflikte auf ihrem Konto als die Republikaner. Sozial Misstände : Der KKK ist von Demokraten gegründet worden. Es ist auch klar dass die Zensoren diese nachweisebaren Fakten an die Öffentlichtkeit nicht weitergeben wollen, und deshalb wird dieser Beitrag bestimmt wieder blockiert.
hotgorn 21.04.2015
4.
Dieser mögliche präsident sieht aus wie eine Mischung aus dem Star von hör mal wer da hämmert und zu guttenberg. Vom rein äußerlichen finde ich ihn schwer erträglich vom inhaltlichen wirds wohl nicht viel besser sein.
hugahuga 21.04.2015
5. Obwohl ich eigentlich kein Freund der GOP bin, sollte man
sich anhören, was dieser Bush zu sagen hat. Ich bezweifle auch, dass - sollte es so kommen - eine Frau Clinton eine bessere Politik machen würde. ,Besser' bedeutet für mich in diesem Falle ,friedfertiger'. Eher ist vom Gegenteil auszugehen. Denn bereits jetzt - unter dem Demokraten Obama - sehen wir, dass Kriegspolitik auf jeden Fall gemacht wird. Beispiel: Logistische Satelliten und CIA Unterstützung der KSA Militärs. Schiffe in das arabische Meer zur Unterstützung dieser Steinzeit-Wahabiten, die dabei ist, die Bevölkerung eines souveränen Staates zu bombardieren. Truppenentsendung - nach vorangegangener finanzieller Überzeugungs-Tätigkeit (5 Milliarden nach Frau Neuland) und logistischer Unterstützung (Fahrzeuge, Überwachungstechnik etc) Dazu gesellen sich jetzt Ausbilder - sicher zu den bereits vorhandenen CIA Instrukteueren. Wie friedfertig diese Nation sich auch immer geben mag- sie hat überall ihre Finger im Spiel um geopolitische und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Übrigens mit technischer Hilfe und Instrukteuren begann auch der Vietnam Einsatz. Der Ausgang ist bekannt. Nein, egal ob ein neuer Bush oder eine alte Clinton das Sagen haben - die Entscheider sind andere, nämlich die bekannten 200 Familien.
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