US-Umfrage Republikaner vor Desaster bei Kongresswahlen

Bei den Kongresswahlen in zwei Wochen stehen die Republikaner laut einer neuen Umfrage vor einer verheerenden Niederlage. Die Partei von Präsident Bush kämpft auf verlorenem Posten: Die Demokraten haben im Vergleich doppelt so viele unentschiedene Wähler auf ihre Seite gezogen.

Washington - 59 Prozent der bisher unentschiedenen Wähler gaben in der Umfrage der "Washington Post" an, bei den Kongresswahlen am 7. November ihre Stimme den Demokraten geben zu wollen. Für die Republikaner wollen dagegen nur 31 Prozent stimmen. Die Demokraten bekämen damit ungefähr doppelt so viele Stimmen von den unabhängigen Wählern wie die Partei von George W. Bush. So schlecht schnitten die Republikaner noch bei keiner Umfrage in diesem Jahr ab.

In zwei Wochen stimmen die Amerikaner nicht nur über das Repräsentantenhaus und einen Teil des Senats ab, sondern auch über die Gouverneure in den Bundesstaaten. Weil sich beide Parteien der Unterstützung ihrer eigenen Anhänger sicher sein können, geben die unabhängigen Wähler den Ausschlag.

Bei allen Wählern spielt der Irak-Krieg eine immer wichtigere Rolle für ihre Entscheidung. Nur 23 Prozent glauben, dass die Politik der Regierung Bush in dem Konflikt richtig ist. 75 Prozent sind der Meinung, dass die Situation im Irak außer Kontrolle geraten ist. Bei den umworbenen unabhängigen Wählern ist die Stimmung gespalten. Ein Drittel hält den Irak-Krieg für einen misslungenen Kampf. Ein Viertel der Befragten findet dagegen, dass der Kongress die richtigen Entscheidungen in dieser Frage getroffen hat.

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