USA Jeb Bush muss offenbar sparen

Einst galt er als Favorit für die republikanische Nominierung - doch mittlerweile liegt Jeb Bush in Umfragen weit hinter der Konkurrenz im US-Vorwahlkampf. Jetzt muss er seinen Leuten wohl die Gehälter kürzen.

Jeb Bush: Einsparungen sollen seinen Wahlkampf zum Erfolg führen
AFP

Jeb Bush: Einsparungen sollen seinen Wahlkampf zum Erfolg führen


Schlechte Umfragewerte, starke Konkurrenz durch Donald Trump und Ben Carson: Jeb Bush hat mit deutlichen Popularitätsverlusten zu kämpfen. Im Rennen um die Nominierung der US-Republikaner für das Präsidentenamt hat Bush seinem Team nun offenbar ein Sparprogramm verordnet.

Einem internen Schreiben zufolge, über das die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werden die Gehälter der Wahlkampfmitarbeiter drastisch gekürzt. Zudem sollen viele Mitarbeiter von der Zentrale in Miami in Staaten wie New Hampshire und Iowa versetzt werden. Dort sollen im kommenden Jahr die ersten Vorwahlen stattfinden. Die Ressourcen sollten hier konzentriert eingesetzt werden, hieß es.

Bush - Sohn und Bruder früherer US-Präsidenten - galt zu Beginn des Wahlkampfes als Favorit für die republikanische Nominierung. Seither ist er in Umfragen jedoch deutlich hinter Trump und Carson zurückgefallen. In der vergangenen Woche gab Bush bekannt, dass er im dritten Quartal 13,4 Millionen Dollar Spendengelder eingenommen habe. Dies gilt als nicht ausreichend, um den von ihm aufgebauten Apparat zu bezahlen.

amt/Reuters

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insgesamt 16 Beiträge
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danyffm 24.10.2015
1. Wer braucht den 3. Bush?
Reichen nicht schon zwei mittelbegabte US-Präsidenten aus? Oder unterliegt dieser Job einer Erbfolge?
oldswissbanker 24.10.2015
2. Die Taschen sind wohl nicht tief genug
Die Kosten eines US-Wahlkampfes sind offensichtlich in den letzten Jahren schon so astronomisch gestiegen, dass nicht einmal das Vermögen des Bush-Clans ausreicht, um den dritten Bush ins Weisse Haus zu bringen. Das Spendensammeln durch das Internet hat zu einer Demokratisierung Amerikas beigetragen, da auch weniger wohlhabende nun eine Chance haben, das höchste Amt zu erobern. Millionen von kleinen Spenden summieren sich zu enormen Beträgen und haben den Vorteil, dass keiner der Spender dafür eine persönliche Gegenleistung erwartet. Wer hätte gedacht, dass sich das kranke politische System in den USA so reformieren könnte ? Obama war bloss der erste Profiteur dieses Systemwechsels - weitere werden folgen. Auch wenn Hillary als Vertreterin des Parteien-Establishments es 2015 noch einmal schaffen dürfte den Stuhl ihres Bill einzunehmen; die Zukunft gehört den Partei-Unabhängigen Kandidaten.
K.A.S. 24.10.2015
3. Lieber Gott,
Bitte Beschütze die Welt die sich zur Hälfte schon vom USD getrennt hat und in der das US Militär schon bis in die UA vorgedrungen ist und die KRIM will, vor einem weiteren US-Republikaner als Präsident. Da fehlte nur noch Merkel als Kanzler und der seit IRAK2 gemeinsam geträumte Traum, alle fünfe wird doch noch war, IQ, LY, AF, SY und als Krönung IR. Das wäre das Ende für viel, wenn nicht für alle.
Knack5401 24.10.2015
4. Spontan fällt mir da nur eins ein:
Gott sei Dank! Lasse ihn leben in Frieden, aber halte ihn heraus aus der Politik, den Schwachkopf.
icebear375 24.10.2015
5. Zum Glück
bleibt uns damit hoffentlich ein Dritter Bush als Präsident der USA erspart.... Wen der nur annaehernd so wenig im kopf hat wie sein Vater und Bruder haette der wahrscheinlich sehr sehr viel Schaden angerichtet und sehr sehr viel falsch gemacht....
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