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Liveticker "Nicht unser Präsident!"

Nach dem Trump-Wahlsieg formiert sich Protest: Vor allem an der Westküste, aber auch in New York und anderen Städten gibt es Demonstrationen gegen das Ergebnis. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.
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    50 Kollegen von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE waren in den USA, Deutschland und weiteren Ländern im Einsatz, um Sie nach der Präsidentschaftswahl mit Nachrichten, Fotos, Videos und Grafiken, mit Kommentaren, Hintergründen und Analysen auf dem Laufenden zu halten. Hier können Sie den Verlauf der Wahl und die Reaktionen nach Bekanntgabe des Ergebnisses im Minutenprotokoll nachlesen.
    • Alle Ergebnisse der einzelnen US-Bundesstaaten in Grafiken sehen Sie hier.
  • 11/9/16 10:43 PM
    Das war, man kann es nicht anders sagen, ein besonderer Tag nach einem historischen Wahlausgang in den USA. Wir beenden jetzt unseren Liveticker zum überraschenden Sieg von Donald Trump und zu den Reaktionen darauf. Mit einem populistischen, chauvinistischen und rassistisch angehauchten Wahlkampf hat es der Immobilienunternehmer geschafft, zum 45. Präsidenten der USA gewählt zu werden. Welche seiner Ankündigungen er umsetzt und wo er möglicherweise seinen Kurs korrigiert, werden wir hier bei SPIEGEL ONLINE in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten begleiten und analysieren - ebenso wie die Frage, wie sich die Politik in Deutschland und Europa nach diesem Präsidentschaftswahlkampf positioniert, verändert und vielleicht auch verändern muss.
  • 11/9/16 10:34 PM
    Auch vor dem Weißen Haus machen Demonstranten deutlich, was sie vom Trump-Wahlsieg halten: nichts. Foto: dpa
  • 11/9/16 10:33 PM
    Anti-Trump-Demonstranten vor der Berkeley High School. Foto: Reuters
  • 11/9/16 10:33 PM
    Auch in Arizona ist die Wahl nun offenbar entschieden: Laut AP sind alle Stimmen ausgezählt. Trump kommt auf 49,64 Prozent, Clinton auf 45,32 Prozent. Damit sind nun alle Staaten ausgezählt.
  • 11/9/16 10:33 PM
    Die Mehrheit der Wähler stimmte in Arizona für Trump.
  • 11/9/16 10:32 PM
    Proteste vor der US-Botschaft in London. Foto: Reuters
  • 11/9/16 10:23 PM
    Zwei ganz unterschiedliche Reaktionen auf das Wahlergebnis im Netz zeigen, wie gespalten die USA sind: Während die einen auf Demonstrationen und per Tweet ihre tiefe Besorgnis über den Trump-Sieg zeigen...
     
    ...freuen sich die Trump-Unterstützer der erzkonservativen Gruppe "The New Right" über die Stimmen von Wählern, die diese Danksagung wahrscheinlich niemals sehen werden, da sie in aller Regel keinen Internetzugang und schon gar keinen Account bei Twitter besitzen.
  • 11/9/16 10:10 PM
    In mehreren Städten der USA ist es nach dem Wahlsieg des umstrittenen Rechtspopulisten Donald Trump zu Protesten gekommen. US-Medien wie "USA Today" zeigten Bilder unter anderem aus dem kalifornischen Oakland und aus Portland in Oregon. Dort blockierten Demonstranten Straßen. In einigen Fällen wurde Müll angezündet, auch US-Flaggen wurden verbrannt. Die meisten Proteste gab es am Mittwoch an der Westküste der USA, wo die Demokratin Hillary Clinton besonders viele Anhänger hat. Viele Demonstranten riefen die Parole: "Nicht unser Präsident!", so auch vor dem Trump-Tower in New York. Vor dem Gebäude stehen sandgefüllte Sattelschlepper zum Schutz, außerdem wurden von der Polizei Betonbarrieren aufgebaut. (Foto: Reuters)
  • 11/9/16 10:07 PM
    An wen gehen New Hampshire und Michigan? Beide Staaten sind zwar komplett ausgezählt, das Ergebnis ist aber zu knapp, um einen Gewinner zu bestimmen. In New Hampshire liegt Clinton laut AP mit 47,54 Prozent vor der Trump, auf den 47,35 Prozent der Stimmen entfallen. In Michigan sieht es nach einem knappen Sieg für Trump aus: Er kommt demnach auf 47,59 Prozent, Clinton auf 47,34 Prozent.
  • 11/9/16 10:06 PM
    Kopf-an-Kopf-Rennen: In New Hampshire könnte Clinton knapp gewinnen. Obama hatte hier vor vier Jahren einen deutlichen Sieg eingefahren.
  • 11/9/16 10:05 PM
    Michigan hingegen könnte an Trump fallen - und das, obwohl vor vier Jahren die Mehrheit der Menschen für Obama gestimmt hatte.
  • 11/9/16 9:46 PM
    Wir alle sind nicht zuerst Demokraten oder zuerst Republikaner. Als allererstes sind wir alle Amerikaner.

    Barack Obama am Mittwoch nach dem Wahlsieg von Donald Trump.
  • 11/9/16 9:39 PM
    Kaum steht der Wahlsieger fest, wird der Trump-Tower in New York von Polizisten mit Hilfe von Betonbarrieren gegen Anschläge gesichert. (Foto: AP)
  • 11/9/16 9:30 PM
    US-Filmregisseur Oliver Stone („Platoon“) sieht Donald Trump als einen „praktischen Menschen“ an, der seine Kritiker noch überraschen könne. Der gewählte US-Präsident sei ein guter Verhandler, erklärte Stone. Er habe sich stärker vor einer Präsidentschaft Hillary Clintons als vor einem Sieg Trumps bei der US-Wahl gefürchtet, sagte Stone nach einem Bericht der Zeitung „Folha de São Paulo“.
    Clinton habe im Senat für Kriegshandlungen gestimmt und sei Russland gegenüber konfrontativ eingestellt, erklärte Stone. Trump habe dagegen bessere Voraussetzungen, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln. Auch der frühere US-Präsident Ronald Reagan (Amtszeit: 1981-1989) habe vor seiner Amtsübernahme Furcht erregt und sei dann sehr gut mit der Sowjetunion ausgekommen.
  • 11/9/16 9:21 PM
    Bart hat eben immer Recht: Die Macher der US-Zeichentrickserie „Die Simpsons“ haben bereits vor 16 Jahren hellseherische Fähigkeiten bewiesen. In der im Jahr 2000 in den USA ausgestrahlten Folge „Barts Blick in die Zukunft“ hat der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump seine fiktive Amtszeit gerade beendet - und Amerika in den Ruin getrieben. Eine Präsidentschaft Trumps erschien damals allerdings keineswegs abwegig: Der Unternehmer hatte sich 1999 für die Nominierung als Kandidat der Reform Party beworben, die Kampagne aber bald darauf wieder beendet.
     
     
    In der Episode stellt sich Bart Simpson die Zukunft seiner Familie vor: Er selbst ist ein Verlierer, während seine Schwester Lisa gerade neue Präsidentin der USA geworden ist. Ihr Vorgänger im Amt ist Trump. Er hat das Land in den wirtschaftlichen Ruin geritten. „Wir sind pleite“, sagt ein Berater Lisas auf die Frage, wie ernst die Lage sei. „Die Simpsons haben immer die Auswüchse der amerikanischen Kultur behandelt“, sagte Serien-Autor Greaney. „Und Trump ist genau das.“
  • 11/9/16 9:00 PM
    Barack Obama hofft, dass sein Amtsnachfolger eine Tradition der US-Präsidenten beibehält – nämlich die, das Justizsystem nicht zur Abrechnung mit politischen Gegnern zu nutzen. Das sagte ein Sprecher des Weißen Hauses mit Blick auf die mehrfache Ankündigung Trumps im Wahlkampf, seine Gegenkandidatin Hillary Clinton ins Gefängnis werfen zu lassen.
  • 11/9/16 8:43 PM
    So kommentieren die Kollegen in verschiedenen Zeitungen morgen den Ausgang der US-Wahlen:
    „Dieser 9. November ist eine Zäsur für das demokratische Amerika“, heißt es in den „Kieler Nachrichten“: „Das Fatale: Donald Trumps Sieg dürfte den Demagogen in Europa als Vorbild dienen.“ Der überraschende Wahlausgang zeige aber auch, wie wenig wir in Europa über die wirklichen USA wüssten.
    „Das Phänomen Donald Trump ist sehr amerikanisch - und doch beachtlich universell“, kommentiert die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“: „Auch in Europa, auch in Deutschland verringert sich die ökonomische Spaltung der Gesellschaften nicht, im Gegenteil: Sie wächst. Und mit ihr der rechte politische Rand, der immer öfter in die Mitte drängt. Wer nach Antworten auf die Frage nach dem Erfolg der Vereinfacher, Nationalisten und Faktenverweigerer sucht, könnte hier fündig werden. Längst nicht nur in Amerika.“
    „Die Schrumpfung des Donald Trump wird dauern, weil er selbst sich dagegen wehren wird. Auf dem Weg wird er vieles zerstören, was gut und wichtig ist“, prognostiziert die „Mittelbayerische Zeitung“ und listet auf: „Die Gesundheitsfürsorge in den USA. Die Gleichheitsrechte. Die Beziehungen zu Partnern. Das wird nicht das Ende der Welt sein. Aber danach ist sie eine andere, und sicher keine bessere.“
  • 11/9/16 8:32 PM
     
    Sie sind nicht einverstanden mit dem Wahlsieg von Donald Trump: Landesweit sind in den USA nach der Präsidentschaftswahl Studenten auf die Straße gegangen, um gegen die Ergebnisse zu protestieren. Bei einigen Demonstrationen kam es zu Ausschreitungen. Für den Abend sind weitere Proteste angekündigt, unter anderem in New York, Boston, Chicago und anderen Städten. Auch vor dem Trump-Tower kam es zu Protesten gegen den Wahlausgang. So versuchte dieses Demonstrantin, eine US-Flagge anzuzünden.
     
     
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 11/9/16 8:21 PM
    Der Übergang von Barack Obama zu Donald Trump soll reibungslos verlaufen. Das hat ein Sprecher des Weißen Hauses mitgeteilt. Trump werde deshalb ab sofort Zugang zu wichtigen Informationen und Lageeinschätzungen der Geheimdienste erhalten. Auch sein Vize Mike Pence und andere Mitarbeiter aus Trumps Stab würden das tägliche Briefing erhalten, hieß es. Obama-Sprecher Josh Earnest teilte mit, diese Unterstützung hätten sein Chef und dessen Vize Joe Biden bereits vor acht Jahren vom damaligen Amtsinhaber George W. Bush erhalten. Obama werde dieselbe Unterstützung jetzt auch Trump gewähren.
  • 11/9/16 8:09 PM
    Es wäre ein Eingeständnis mit Sprengkraft: "Wir haben Trump geholfen", überschreibt die "Bild" einen Bericht über die mögliche Unterstützung des Kreml für den Republikaner in dessen Wahlkampf. Im Text selbst wird das Zitat eines Putin-Beraters dann ein wenig abgeschwächt: „Ich glaube nicht, dass sich Russland in die Wahlen eingemischt hat. Aber vielleicht haben wir mit Wikileaks ein bisschen geholfen", hat Putin-Berater Sergeij Markow demnach gesagt.
  • 11/9/16 7:51 PM
    Melania Trump soll seit Jahren nicht mehr in ihrer Heimatstadt Sevnica in Slowenien gewesen sein. Das hält einige der rund 5000 Bewohner jedoch nicht vom Feiern ab: Vor einem Café in der Innenstadt wurde eine US-Flagge gehisst und gesungen. Die Menschen hoffen, dass auf den Spuren der künftigen First Lady mehr Touristen in den Ort kommen. «Das bringt Sevnica auf die Weltkarte, macht es sichtbar unter den mitteleuropäischen Städten», sagte Bürgermeister Srecko Ocvirk. Melania Trumps Eltern besitzen in Sevnica noch ein Haus, auch sie verbringen aber die meiste Zeit des Jahres bei ihrer Tochter in New York.
  • 11/9/16 7:42 PM
    Während des US-Wahlkampfes hatte sich der französische Präsident François Hollande immer wieder kritisch zu Donald Trump geäußert, nun führt kein Weg mehr an ihm vorbei. Er wolle rasch mit ihm über die gemeinsamen Interessen und Werte sprechen, schrieb Hollande an Trump. Wie skeptisch der französische Präsident angesichts des Ergebnisses ist, hatte ein Statement am Morgen gezeigt: "Diese amerikanische Wahl eröffnet eine Periode der Unsicherheit."
  • 11/9/16 7:26 PM
    Die Geschichte dieses Duos ist zuende. Demokrat Tim Kaine, Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten und Senator aus Virginia, dankt seiner Chefin Hillary Clinton nochmals für die spannende Phase des Wahlkampfes.
  • 11/9/16 7:17 PM
    Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, hat sich erstaunt darüber geäußert, dass viele Obama-Anhänger dieses Mal Trump gewählt hätten, wie der TV-Sender CBS berichtet. "Es gibt viele Menschen, die einst Obama gewählt hatten und die 2016 Trump wählten... Ich habe dafür keine Erklärung." 
  • 11/9/16 7:13 PM
    Nigel Farage ist angeblich der erste britische Gast des neu gewählten Präsidenten. Wie der "Independet" berichtet, soll der Rechtpopulist und UKIP-Politiker schon am kommenden Wochenende in die USA fliegen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Parteikreise. Schon während des Wahlkampfes hatten sich die Männer gut verstanden, auch Farage warb mit dem "Wir wollen unser Land zurück"-Slogan für seine Sache - den Brexit.
  • 11/9/16 7:06 PM
    Nachdem die Börsen in vielen Ländern zunächst mit Verlusten auf Trumps Wahl reagiert hatten, legten viele Indizes in den vergangenen Stunden zu. Der Dow Jones stieg bis zum frühen Nachmittag um ein Prozent, der Dax schloss mit einem Plus von 1,6 Prozent. Anscheinend hat Trump mit versöhnlicheren Tönen in seiner Siegesrede viele Anleger beruhigt. Positiv sahen einige Börsianer auch, dass die Republikaner die Mehrheit in beiden Kongresskammern behaupteten. "Die Ergebnisse sind klar, und der Markt mag Klarheit", zitiert Reuters einen Analysten. 
  • 11/9/16 6:59 PM
    Je später der Abend...
  • 11/9/16 6:27 PM
    Trump hat mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu telefoniert. Das Gespräch soll "herzlich und warm" verlaufen sein, sagte Netanyahus Büro. "Die USA haben keinen besseren Verbündeten als Israel", habe er gesagt. Trump lud ihn bei der "nächstmöglichen Gelegenheit" zu einem Treffen ein.
    Unter Obama waren die Beziehungen der USA zu Israel merklich abgekühlt.
     
     
  • 11/9/16 6:13 PM
    • Ungeachtet seiner Vorbehalte gegen Trump will der Republikaner Paul Ryan Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus bleiben. Er freue sich schon auf die Zusammenarbeit mit Trump, sagte Ryan am Mittwoch in Washington. "Wir hatten großartige Gespräche darüber, wie wir bei dem Übergang zusammenarbeiten können", führte der Sprecher der Abgeordnetenkammer des Kongresses aus. "Nach diesem schwierigen Wahlkampf" sei es "an der Zeit, die Wunden zu heilen und sich zu vereinen", fügte Ryan hinzu. Der Abgeordnete aus Wisconsin verwies auch auf den Triumph der Republikaner bei den Kongresswahlen: "Wir haben mehr Sitze gewonnen, als alle erwartet hatten", sagte Ryan. "Und das haben wir zu einem Großteil Donald Trump zu verdanken." Foto: AFP Ungeachtet seiner Vorbehalte gegen Trump will der Republikaner Paul Ryan Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus bleiben. Er freue sich schon auf die Zusammenarbeit mit Trump, sagte Ryan am Mittwoch in Washington. "Wir hatten großartige Gespräche darüber, wie wir bei dem Übergang zusammenarbeiten können", führte der Sprecher der Abgeordnetenkammer des Kongresses aus. "Nach diesem schwierigen Wahlkampf" sei es "an der Zeit, die Wunden zu heilen und sich zu vereinen", fügte Ryan hinzu. Der Abgeordnete aus Wisconsin verwies auch auf den Triumph der Republikaner bei den Kongresswahlen: "Wir haben mehr Sitze gewonnen, als alle erwartet hatten", sagte Ryan. "Und das haben wir zu einem Großteil Donald Trump zu verdanken." Foto: AFP
  • 11/9/16 5:57 PM
    Lesetipp:
    SPIEGEL-Korrespondenten haben sich in mehr als 30 Ländern umgehört und ein Stimmungsbild zum nächsten Präsidenten bei den Regierungen skizziert. Hier finden Sie den Text. 
  • 11/9/16 5:53 PM
    "Ein solches Maß an Selbstgefälligkeit sieht man selten außerhalb einer therapeutischen Einrichtung." Trumps Wahlerfolg hat heftige Reaktionen ausgelöst - hier sehen Sie, was englischsprachige Journalisten und Autoren schreiben. 
  • 11/9/16 5:42 PM
    Nach dem Sieg von Donald Trump hat Kuba ein großes Militärmanöver angekündigt. An der Übung "Bastión" vom 16. bis 18. November werden die Streitkräfte und Einheiten des Innenministeriums teilnehmen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Ziel sei es, die Truppen und die Bevölkerung auf mögliche Aktionen von Feinden vorzubereiten.
    Erstmals führten die kubanischen Streitkräfte 1980 nach dem Wahlsieg von Ronald Reagan ein Manöver "Bastión" durch. Seitdem gab es sieben Militärübungen dieses Typs.
    Zuletzt hatten sich die einstigen Erzfeinde USA und Kuba vorsichtig angenähert und nach jahrzehntelanger Eiszeit wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Trump hatte die Annäherung im Wahlkampf zunächst unterstützt. Später sagte er allerdings, die Schritte könnten auch wieder rückgängig gemacht werden, wenn Kuba nicht auf die Forderungen der USA eingehe.
  • 11/9/16 5:30 PM
    Seine Rede beendet Obama mit dem Satz: "Letztlich sind wir alle im selben Team."
  • 11/9/16 5:29 PM
    "Die Sonne ist wieder aufgegangen." Barack Obama spricht vor dem Weißen Haus. Foto: AFP
  • 11/9/16 5:29 PM
    Obama wendet sich an junge Wähler, die vom Wahlausgang möglicherweise enttäuscht sind: "Werdet nicht zynisch", fordert er sie auf. Er selbst habe Niederlagen erlebt. 
  • 11/9/16 5:26 PM
    Er hinterlasse dem neuen Präsidenten ein erfolgreicheres, besseres Land, als es bei seinem Amtsantritt vor acht Jahren gewesen sei, sagt Obama und bedankt sich bei seinen Mitarbeitern.
  • 11/9/16 5:24 PM
    "Wir sind nicht zuerst Demokraten oder Republikaner", sagt Obama. "Wir sind zuerst Amerikaner." Das Land brauche nun Zusammenhalt.
  • 11/9/16 5:23 PM
    Er sei sehr stolz auf Clinton, die dem Land jahrzehntelang auf unterschiedlichen Posten gedient habe, so Obama.
  • 11/9/16 5:22 PM
    Obama sagt, er habe Trump für morgen ins Weiße Haus eingeladen, um über einen reibungslosen Übergang zu sprechen.
  • 11/9/16 5:20 PM
    Obama beginnt seine Rede vor dem Weißen Haus.
  • 11/9/16 5:07 PM
    Für 18.15 Uhr hat der scheidende Präsident Barack Obama sein Statement zur US-Wahl angekündigt.
  • 11/9/16 4:55 PM
    Clintons Rede ist vorüber. Die Verliererin der Wahl wirkte gefasst, aber auch erschöpft. Ihrer Stimme war anzuhören, dass hinter ihr ein langer, harter Wahlkampf liegt. Ihr Ehemann und Ex-Präsident Bill Clinton hatte wässrige Augen.
  • 11/9/16 4:54 PM
    "Unsere besten Tage liegen noch vor uns. Denn ich glaube, dass wir zusammen stärker sind", sagt Clinton in New York.
  • 11/9/16 4:53 PM
    "Amerika ist tiefer gespalten, als ich selbst angenommen habe", sagt Clinton bei ihrem ersten Auftritt nach der verlorenen Wahl. Foto: AP
  • 11/9/16 4:53 PM
    "Wir haben die höchste und härteste gläserne Decke noch nicht zertrümmert. Aber irgendwann wird das jemand tun - hoffentlich früher als später", sagt Clinton mit Blick auf ihr Ziel, erste Präsidentin der USA zu werden.
  • 11/9/16 4:50 PM
    Clinton richtet sich auch an ihre jungen Unterstützer: "Diese Niederlage tut weh. Aber hört nie auf, daran zu glauben, dass es sich lohnt, für das Richtige zu kämpfen."
  • 11/9/16 4:50 PM
    • Hillary Clinton und ihr Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, Tim Kaine, umarmen sich. Foto: Reuters Hillary Clinton und ihr Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, Tim Kaine, umarmen sich. Foto: Reuters
  • 11/9/16 4:45 PM
    "Wir haben gesehen, dass unser Land tief gespalten ist", sagt Clinton über die Wahl und das Ergebnis. Gleichzeitig sagte sie über Trump: "Wir sollten ihm offen entgegentreten und ihm die Chance geben, zu führen."
  • 11/9/16 4:44 PM
    "Das ist schmerzhaft - und wird es für lange Zeit sein", sagt Clinton über das Wahlergebnis.
  • 11/9/16 4:43 PM
    "Ich habe Trump gratuliert und ihm angeboten, mit ihm zu arbeiten", sagt Clinton. "Das ist nicht das Ergebnis, für das wir gearbeitet haben."
  • 11/9/16 4:42 PM
    Clinton betritt die Bühne, sie winkt, lächelt - und räuspert sich mehrfach.
  • 11/9/16 4:41 PM
    "Hillary liebt dieses Land", so Kaine. Clintons Vizepräsidentschaftskandidat sagt, er werde die 105 gemeinsamen Tage mit ihr nicht vergessen. Jetzt soll Clinton sprechen.
  • 11/9/16 4:37 PM
    Bevor Hillary Clinton die Bühne betritt, spricht der Vizepräsidentschaftskandidat der Demokraten, Tim Kaine: "Ich bin stolz auf Hillary Clinton, sie schreibt Geschichte." Sie habe den popular vote gewonnen - also die Stimmenmehrheit.
  • 11/9/16 4:08 PM
    Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat nun Donald Trump zum Sieg bei der Präsidentenwahl in den USA gratuliert. "Nach einem hart umkämpften und oft spaltenden Wahlkampf lohnt es sich, daran zu erinnern, dass die Einigkeit in Vielfalt in den Vereinigten Staaten eine der größten Stärken des Landes ist", sagte Ban. "Ich rufe alle Amerikaner dazu auf, diesem Geist treu zu bleiben."
  • 11/9/16 3:56 PM
    Der Auto-Tross vor Hillary Clintons New Yorker Hotel setzt sich in Bewegung. Demnächst müsste ihre Rede beginnen.
  • 11/9/16 3:55 PM
    Was bedeutet Trumps Sieg für die Nato? Wie hat der künftige Präsident sich zu TTIP geäußert? Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier
  • 11/9/16 3:48 PM
    • Das Wahlergebnis bringt offenbar viele Menschen ins Grübeln. Auch Cornelia Funke. Die Bestsellerautorin, die seit Jahren in den USA lebt, will sich nach dem Sieg von Donald Trump künftig stärker politisch engagieren. "Ich bin sowieso ein politisch aktiver Mensch", sagte die ehemalige Hamburgerin dem Sender NDR Info. "Aber was mir eine Lehre war, ist, dass ich elf Jahre mit einer Greencard in Amerika gelebt habe, ohne mir die Mühe zu machen, die Staatsbürgerschaft zu beantragen und dadurch nicht wählen konnte." Das sei ein Fehler gewesen. Sie werde jetzt die Staatsbürgerschaft vorantreiben, damit sie nicht noch mal "in diese politisch unmündige Situation komme". Foto: Spiegel Online Das Wahlergebnis bringt offenbar viele Menschen ins Grübeln. Auch Cornelia Funke. Die Bestsellerautorin, die seit Jahren in den USA lebt, will sich nach dem Sieg von Donald Trump künftig stärker politisch engagieren. "Ich bin sowieso ein politisch aktiver Mensch", sagte die ehemalige Hamburgerin dem Sender NDR Info. "Aber was mir eine Lehre war, ist, dass ich elf Jahre mit einer Greencard in Amerika gelebt habe, ohne mir die Mühe zu machen, die Staatsbürgerschaft zu beantragen und dadurch nicht wählen konnte." Das sei ein Fehler gewesen. Sie werde jetzt die Staatsbürgerschaft vorantreiben, damit sie nicht noch mal "in diese politisch unmündige Situation komme". Foto: Spiegel Online
  • 11/9/16 3:41 PM
    Anders als erwartet sind große Kursverluste an der New Yorker Börse ausgeblieben. Der Dow Jones Industrial stand eine Stunde nach dem Handelsstart nur 0,08 Prozent im Minus bei 18.317,98 Punkten. An den europäischen Börsen legt sich der anfängliche Schreck über den Wahlausgang ebenfalls. 
     
  • 11/9/16 3:39 PM
    Hillary Clinton wollte sich um 16.30 Uhr deutscher Zeit vor Mitarbeitern und Unterstützern in Manhattan äußern. Laut N24 hat sie ihr Hotel aber noch nicht verlassen.
  • 11/9/16 3:25 PM
    Stephen King ist offline. Der Beststellerautor und Trump-Kritiker teilte via Twitter mit, dass er in nächster Zeit keine Buchempfehlungen oder witzige Hundefotos mehr veröffentlichen würde. "Ich fahr runter", sagte er - und ging offline.
    King hatte zuvor die Wahl als "hässlichste Wahl aller Zeiten" bezeichnet.
  • 11/9/16 3:23 PM
    Noch-Präsident Barack Obama will sich um 18.15 Uhr vor dem Weißen Haus zur US-Wahl äußern, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
  • 11/9/16 3:02 PM
    SPIEGEL-Korrespondent Gordon Repinski über die Wahl Trumps:
  • 11/9/16 2:57 PM
    Trumps Versprechen gefährden das Spitzen-Rating.
    Die Rating-Agentur Fitch sieht kurzfristig keine Folgen für die Top-Bonitätsnote der USA. Sollte Trump seine Wahlversprechen aber umsetzen, werde die Bewertung mittelfristig negativer ausfallen. Die Rating-Agentur Moody's hatte während des Wahlkampfs gesagt, dass eine Erfüllung der Versprechen die US-Wirtschaft "isolieren und vermindern" werde.
  • 11/9/16 2:52 PM
    Die "Washington Post" sieht einen Silberstreif am Horizont: Die erste Latina wurde in den US-Senat gewählt.
  • 11/9/16 2:48 PM
    • "Trump-Triumph schockt die Welt" titel heute der Londoner Evening Standard. Foto: Getty Images "Trump-Triumph schockt die Welt" titel heute der Londoner Evening Standard. Foto: Getty Images
  • 11/9/16 2:48 PM
    Allerdings hat der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto auf Twitter nur den USA zu ihrer Wahl gratuliert - nicht aber dem Sieger Donald Trump direkt. Der hatte viele Mexikaner gegen sich aufgebracht, weil er mexikanische Migranten als Mörder und Vergewaltiger bezeichnet hatte. Präsident Peña Nieto schrieb aber, er wiederhole seine Bereitschaft, mit Trump zusammenzuarbeiten. 
  • 11/9/16 2:42 PM
    "Ich halte es für ein Symbol einer richtigen Demokratie, wenn bis zum letzten Moment niemand das Ergebnis der Wahlen kennt." Das sagt der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko. Außerdem hofft er nun auf weitere militärische Hilfe sowie Unterstützung bei Reformen. Er sei überzeugt, dass die USA weiterhin "im Kampf gegen die russische Aggression der wichtigste und zuverlässigste Partner" sein würden, sagt Poroschenko.
    Die Führung in Kiew bemüht sich seit Jahren um Unterstützung aus den USA im Kampf gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes.
  • 11/9/16 2:26 PM
    In Wahlkampfreden hat Trump immer wieder den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko angekündigt - die das Nachbarland bezahlen werde. "Für eine Mauer zu bezahlen, ist nicht Teil unserer Vorstellung", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters nun die mexikanische Außenministerin Claudia Ruiz Massieu. Präsident Enrique Peña Nieto schrieb dagegen auf Twitter: "Ich vertraue darauf, dass Mexiko und die USA ihre Beziehungen in Kooperation und gegenseitigem Respekt weiter ausbauen." Mexiko und die USA seien Freunde, Partner und Verbündete.
  • 11/9/16 2:09 PM
    Hillary Clinton hat ihr Statement zu den Wahlergebnissen um eine Stunde verschoben. Sie will nun um 16.30 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) vor Mitarbeitern und Unterstützern reden.
  • 11/9/16 2:03 PM
    Die rechtsextreme griechische Partei Goldene Morgenröte hat den Wahlsieg Donald Trumps als Sieg der Kräfte begrüßt, die gegen die Globalisierung kämpfen. "Bei den amerikanischen Wahlen haben die Kräfte gesiegt, die die Globalisierung, die illegale Migration bekämpfen und für reine Nationalstaaten sind", hieß es in einer Erklärung der Partei. Die Rechtsextremisten sehen nun eine "weltweite Wende" kommen, "die zum Sieg der Nationalisten in Österreich, Frankreich und künftig auch in Griechenland" führen werde. Die Goldene Morgenröte ist mit 18 Mandaten drittstärkste Kraft im griechischen Parlament.
  • 11/9/16 1:58 PM
    Die Wahl von Donald Trump ist auch ein Sieg der Globalisierungsverlierer: Der US-Ökonom Dennis Snower erklärt, wie der künftige Präsident die Abstiegsängste seiner Landsleute ausgenutzt hat - und zieht eine Parallele zu den Dreißigerjahren. Hier lesen Sie das gesamte Interview.
  • 11/9/16 1:50 PM
    Über Clintons Telefonat mit Donald Trump sagte dessen Wahlkampf-Managerin Kellyanne Conway in TV-Interviews, es sei ein "freundlicher Austausch" gewesen. Trump habe Clinton dafür gelobt, den Wahlkampf schlau und zäh geführt zu haben. Während des Wahlkampfs hatte Trump gedroht, einen Sonderermittler einzusetzen, um gegen Hillary Clinton zu ermitteln - darüber werde "zu gegebener Zeit" gesprochen, sagte Conway dem Sender MSNBC.
  • 11/9/16 1:32 PM
    Es ist vielleicht ein kleiner Trost für die Fans von Hillary Clinton - und ein sonderbarer Sonderfall: Im popular vote, also bei allen abgegebenen Stimmen, geht der Trend derzeit weiter in Richtung Clinton
     
    Zum jetzigen Stand hat die Demokratin 59.166.405 Stimmen, Trump holte mit 59.029.912 Stimmen derzeit rund 136.000 weniger als Clinton.
     
    Nur: Entscheidend sind die Wahlleute, die pro Bundesstaat entsandt werden. Wer mindestens 271 davon auf seiner Seite hat, wird Präsident der USA. Trump liegt wegen seiner sicher gewonnenen Bundesstaaten seit etwa 4 Uhr morgens MEZ über diesem Schwellenwert. Clinton hat ihre Niederlage telefonisch eingestanden
     
    Hält der Trend, hat Clinton verloren und ein bisschen gewonnen zugleich - so will es das US-Wahlsystem.
  • 11/9/16 1:30 PM
    Auch die Sportwelt hat auf den Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl größtenteils entsetzt reagiert.
    • Die in den USA lebende Tennis-Ikone Martina Navratilova äußerte sich empört über ihre Mitbürger: "Ich wusste, dass Amerika rassistisch ist, aber nicht so sehr. Und ich hatte auch nicht gedacht, dass Amerika sexistisch ist. Schande über uns", schrieb sie bei Twitter.
    • "Was zum Teufel...", fing der belgische Fußballnationalspieler Vincent Kompany seinen Tweet an. "Lasst uns alle Idioten auf der Welt an die Macht kommen und sehen, was passiert. Reality-TV der nächsten Generation", kommentierte Kompany.
    US-Golfer John Daly dagegen gratulierte bei Twitter seinem "großartigen Freund" und nächsten Präsidenten, Donald Trump.
    • Mit Humor reagierte Javi Martínez, Innenverteidiger des FC Bayern München: "Das Ende meiner MLS-Karriere in der Zukunft?", fragte er scherzhaft auf Twitter. 
  • 11/9/16 1:21 PM
    Donald Trump hat sich mittlerweile bei Twitter geäußert:
  • 11/9/16 1:13 PM
    Während viele Ökonomen wie der Ifo-Präsident Clemens Fuest Rückschläge für die Weltwirtschaft erwarten, sollte Trump tatsächlich Handelsschranken aufbauen, sieht manch ein deutscher Konzernchef auch Gutes am Wahlsieg des Republikaners. "Mittelfristig bin ich positiv gestimmt", sagte der Chef des Baukonzerns HeidelbergCement, Bernd Scheifele. Es sei damit zu rechnen, dass der Staat unter Trump mehr in Infrastruktur investiere. Und: Falls Trump tatsächlich die angekündigte Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lasse, könne HeidelbergCement davon als Lieferant profitieren.
  • 11/9/16 1:08 PM
    Nach ihrer Niederlage bei der Präsidentschaftswahl wird Hillary Clinton offenbar gegen 15.30 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) ein Statement abgeben. Das meldet der Fernsehsender CNN.
  • 11/9/16 12:59 PM
    Der britische Außenminister Boris Johnson hat Donald Trump zum Sieg gratuliert: "Glückwünsche an Donald Trump, freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit seiner Regierung für weltweite Stabilität und Wohlstand", schrieb Johnson. Kurz darauf fügte er hinzu: "Ich glaube leidenschaftlich an die Bedeutung der britisch-amerikanischen Beziehungen und bin zuversichtlich, dass wir sie gemeinsam weiterentwickeln können."
  • 11/9/16 12:57 PM
    Shades of 2000?, fragt der öffentlich-rechtliche US-Sender NPR, und meint: Im Jahr 2000 hatte der Demokrat Al Gore gegen George W. Bush verloren, obwohl er landesweit mehr Stimmen holte. Jetzt sieht es für Clinton ähnlich aus:
     
    Clinton aktuell: 59.123.745 Stimmen
    Trump aktuell: 58.992.180 Stimmen
     
    Freilich für die Demokraten nicht einmal ein schwacher Trost.
  • 11/9/16 12:27 PM
     
    Trump ante portas: Präsident Barack Obama will den künftigen Commander in chief Donald Trump am Donnerstag im Weißen Haus empfangen.
    Eine "reibungslose Machtübergabe sicher zu stellen" habe höchste Priorität für Obama, sagte ein Sprecher. Den Amtsnachfolger zu treffen sei "der nächste Schritt".
    • Barack Obama (Foto: AP) Barack Obama (Foto: AP)
  • 11/9/16 11:54 AM
     
     
    Die internationale Presse nimmt natürlich den Sieger Trump auf die Titelseiten: Von einer "Trumpocalypse" schreibt die französische "Libération", die "Populistischen Staaten von Amerika" ruft die spanische "La Razon" aus.
     
    Sehen Sie in dieser Fotostrecke unsere internationale Cover-Schau.
  • 11/9/16 11:41 AM
    Donald Trump war vor der Wahl nicht mehr Herr seines eigenen Twitter-Accounts, hatte die "New York Times" berichtet. Seit neun Stunden ist auf dem Kanal des Viel-Twitterers Trump nichts passiert. Aber seinen Status hat er schon geändert (oder ändern lassen):
     
    President-elect of the United States
     
     
  • 11/9/16 11:33 AM
    Hillary-Fans sind schwer niedergeschlagen, aber Spaß muss schon sein: Marty McFly und Doc Brown haben wieder eine Mission:
  • 11/9/16 11:22 AM
     
    Hillary Clinton muss sich offenbar noch immer sammeln: Die unterlegene Kandidatin ist abgetaucht. Ihr Kampagnen-Manager Podesta hatte gesagt, die Kandidaten werde in der Nacht nicht mehr öffentlich reden. Aus ihrer Kampagne hieß es, Clinton wolle sich am Mittwochmorgen (Ortszeit) erklären. Nach deutscher Zeit also erst am Nachmittag.
    • Von Pappe: Wo ist die echte Hillary? (Foto: Getty Images) Von Pappe: Wo ist die echte Hillary? (Foto: Getty Images)
  • 11/9/16 11:18 AM
    Hier sind Amateurvideos, die die Proteste der Studenten in Kalifornien zeigen.
  • 11/9/16 11:13 AM
    Einen aktuellen Überblick über die Entwicklungen an den Finanzmärkten finden Sie hier.
  • 11/9/16 11:10 AM
    Protestmärsche in Oakland. (Foto: Reuters)
  • 11/9/16 11:06 AM
    Die Kanzlerin bietet Trump "enge Zusammenarbeit" an - allerdings nur auf der Grundlage gemeinsamer Werte wie Toleranz für andere Lebensentwürfe und Religionen. Ein Fingerzeig, der auch mit dem schrillen, teils fremden- und minderheitenfeindlichen Wahlkampf Trumps zusammenhängt.
  • 11/9/16 11:02 AM
    Angela Merkel gratuliert Donald Trump: Der Wahlkampf war eine Zeit "schwer erträglicher Konfrontation", sagte Merkel am Mittwochmittag in Berlin. Die Wahl in den USA habe Bedeutung weit über die Vereinigten Staaten hinaus. "Mit keinem Land außerhalb der EU haben wir eine tiefere Verbindung." Auch Merkel appelliert, wie Seehofer, an die große Verantwortung eines US-Präsidenten. Nach nur drei Minuten ist das staatstragende Statement der Kanzlerin vorbei.
  • 11/9/16 10:56 AM
    In Oakland sind bei Protestmärschen Mülleimer in Brand gesetzt worden. (Foto: Reuters)
  • 11/9/16 10:53 AM
    In Kalifornien hat es zahlreiche Protestmärsche gegeben. An der University of California in Berkeley versammelten sich Studenten und riefen: "You are not America, we are America". Zudem sei es vereinzelt zu Ausschreitungen gekommen. In der Innenstadt von Oakland seien Fensterscheiben von Geschäften zu Bruch gegangen und Mülleimer in Brand gesetzt worden, wie lokale Medien berichten.
  • 11/9/16 10:52 AM
    Um 12 Uhr gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin eine Erklärung ab. Verfolgen Sie ihre Rede hier im Livestream.
  • 11/9/16 10:33 AM
     
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beglückwünscht Donald Trump und erinnerte an die weltpolitische Wirkungsmacht eines US-Präsidenten: Der amerikanische Präsident trage "nicht nur Verantwortung für die Vereinigten Staaten, sondern für die ganze Weltgemeinschaft", so Seehofer in München. "Für die schwierigen Aufgaben, die jetzt vor Donald Trump liegen, wünsche ich politische Weitsicht, Mut zum Ausgleich, eine glückliche Hand und Gottes Segen."
    • Horst Seehofer, CSU (Foto: Reuters) Horst Seehofer, CSU (Foto: Reuters)
  • 11/9/16 10:30 AM
    Duterte, Le Pen, Farage und Wilders freut's, die Außenminister Italiens und Frankreichs und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sind zurückhaltend bis bestürzt: Lesen Sie hier die Internationalen Reaktionen auf den überraschenden Wahlerfolg des Unternehmers Donald Trump.
  • 11/9/16 10:16 AM
    Präsident Barack Obama hat Donald Trump angerufen und ihm zu seinem Wahlsieg gratuliert. Das meldet CNN. Demnach wollen sich die beiden noch am Donnerstag treffen. 
  • 11/9/16 10:10 AM
    Nun meldet sich Deutschlands Außenminister zu Wort. Frank-Walter Steinmeier warnt vor schwerer einzuschätzenden transatlantischen Beziehungen: "Ich will nichts schönreden, vieles wird schwierig." Hier alle Reaktionen aus Deutschland im Überblick.
  • 11/9/16 10:08 AM
    Die "Washington Post" dokumentiert in einem gif, wie sich die Titelseite für den Mittwoch danach immer wieder änderte: Von "A day of decision" zu "Trump triumphs"
     
  • 11/9/16 10:02 AM
    • Unterdessen in New York: Popstar Lady Gaga wurde gesehen, wie sie weinend in ihrem Auto saß. Dann stieg sie vor dem Trump-Tower aus und hielt ein Schild in die Luft: Love trumps hate - Liebe schlägt Hass (Foto: AFP) Unterdessen in New York: Popstar Lady Gaga wurde gesehen, wie sie weinend in ihrem Auto saß. Dann stieg sie vor dem Trump-Tower aus und hielt ein Schild in die Luft: Love trumps hate - Liebe schlägt Hass (Foto: AFP)
  • 11/9/16 9:56 AM
    • Und der nächste Strongman gratuliert dem Milliardär Trump zur Präsidentschaft: Rodrigo Duterte, umstrittener Präsident der Philippinen, lässt dem künftigen Präsidenten ausrichten, er "freue sich auf die Arbeit mit der nächsten US-Regierung". Sie fuße auf "wechselseitigem Respekt" und "der beiderseitigen Verpflichtung auf demokratische Ideale und Rechtsstaatlichkeit". Zur Erinnerung: Duterte nannte Obama einen "Hurensohn", in seinem Land lässt der philippinische Präsident Todesschwadronen gewähren und verkauft diese Straflosigkeit als Kriminalitätsbekämpfung. (Foto: dpa) Und der nächste Strongman gratuliert dem Milliardär Trump zur Präsidentschaft: Rodrigo Duterte, umstrittener Präsident der Philippinen, lässt dem künftigen Präsidenten ausrichten, er "freue sich auf die Arbeit mit der nächsten US-Regierung". Sie fuße auf "wechselseitigem Respekt" und "der beiderseitigen Verpflichtung auf demokratische Ideale und Rechtsstaatlichkeit". Zur Erinnerung: Duterte nannte Obama einen "Hurensohn", in seinem Land lässt der philippinische Präsident Todesschwadronen gewähren und verkauft diese Straflosigkeit als Kriminalitätsbekämpfung. (Foto: dpa)
  • 11/9/16 9:48 AM
    Nun gratuliert auch die türkische Regierung Donald Trump zu seinem Wahlsieg. "Wir gratulieren Herrn Trump und wünschen ihm alles Gute", sagte Ministerpräsident Binali Yildirim in Ankara. Die Türkei hoffe außerdem auf eine gute Zusammenarbeit und dass die USA die Empfindsamkeit der Türkei im "Kampf gegen den Terror" berücksichtigen. Zudem nutze Yildirim den Moment, um die Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen zu fordern. "Ich appelliere von hier aus offen an den neuen Präsidenten, den auf dem Boden der Vereinigten Staaten von Amerika lebenden Fethullah Gülen, umgehend an unser Land auszuliefern", sagte Yildirm. Die türkische Regierung macht Gülen für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich.
  • 11/9/16 9:42 AM
    Liberale Kräfte weltweit sind bestürzt, Potentaten freuen sich offenbar über den Sieg des Republikaners Trump: Ägyptens Militärmachthaber Fattah el-Sisi sagte, er hoffe, das Ergebnis in den USA werde "einen neuen Geist in die ägyptisch-amerikanischen Beziehungen" bringen.
  • 11/9/16 9:41 AM
    Erst am frühen Morgen deutscher Zeit stand der Ausgang der Präsidentenwahl fest. Die "Märkische Allgemeine" druckte deshalb eine Titelseite auf der beide möglichen Wahlsieger abgebildet waren. Zunächst machten sich viele Nutzer in den sozialen Netzwerken lustig über das Cover, weil an vielen Kiosken nur die obere Hälfte der Tageszeitung zu sehen war.
  • 11/9/16 9:22 AM
    Der frühere Nato-Generalsekretär Solana sprach angesichts des Trump-Siegs von einer "wirklich schrecklichen Nachricht". Hochrangige US-Diplomaten reagieren auf die Sorge in aller Welt: Sie versprechen der EU und Nato eine weitere enge Zusammenarbeit - auch unter einem Präsidenten Trump. "Es gibt hier Kontinuität", sagte der US-Botschafter bei der Nato, Douglas Lute. "Die Nato war für die Vereinigten Staaten immer ein parteiübergreifendes Projekt." Trump hatte im Wahlkampf zentrale Bestandteile der Bündnisarbeit infrage gestellt. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat den künftigen US-Präsidenten Trump aufgerufen, das Engagement der USA im Bündnis nicht zu reduzieren.
  • 11/9/16 9:15 AM
    • Und übermorgen, am 11. November, spielen in Columbus, Ohio, in der WM-Qualifikation für Nord- und Mittelamerika: USA vs. Mexiko - Berechtigte Frage: Wo steht die Mauer? Und übermorgen, am 11. November, spielen in Columbus, Ohio, in der WM-Qualifikation für Nord- und Mittelamerika: USA vs. Mexiko - Berechtigte Frage: Wo steht die Mauer?
  • 11/9/16 9:11 AM
    So reagierte ein Händler an der Frankfurter Börse auf Donald Trumps Rede. (Foto: Getty Images)
  • 11/9/16 9:05 AM
    Das sind Allianzen: Der frühere Chef der ultrarassistischen Vereinigung Ku-Klux-Klan, David Duke, bedankt sich bei Julian Assange und Wikileaks für die Unterstützung.
     
  • 11/9/16 8:59 AM
    Nicht dass es noch irgendwas bedeutet, aber in Michigan, Minnesota und sogar in New Hampshire liegen Trump und Clinton immer noch fast gleich auf. Peinlich für die Demokraten, wenn sie den Ostküstenstaat tatsächlich an die Republikaner verlieren. Obama hatte die drei Staaten 2012 komfortabel für sich entschieden.
  • 11/9/16 8:59 AM
    Als einer der ersten Staatschefs weltweit hat Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Wahlsieger Donald Trump gratuliert. Er hoffe, dass es ihnen gemeinsam gelingen werde, die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen, schrieb Putin am Mittwoch in einem Telegramm.
  • 11/9/16 8:54 AM
    • Und bei der "New York Times": Trump triumphiert Und bei der "New York Times": Trump triumphiert
  • 11/9/16 8:52 AM
    • Die CNN-Kollegen haben eine neue Überschrift auf ihrer Homepage. Einfach, treffend: "IT'S TRUMP" Die CNN-Kollegen haben eine neue Überschrift auf ihrer Homepage. Einfach, treffend: "IT'S TRUMP"
  • 11/9/16 8:49 AM
    Der große Crash ist derweil an Europas Aktienmärkten ausgeblieben. Dax und Eurostoxx 50 halbierten nach wenigen Handelsminuten ihr Eröffnungsminus und notierten nur noch 1,6 Prozent tiefer. Im Vorfeld der Wahl war mit weitaus schlimmeren Verwerfungen an den Finanzmärkten gerechnet worden. 
  • 11/9/16 8:46 AM
    Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirschaftsforschung (DIW) wird die deutsche Wirtschaft kaum unter der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten leiden. "Ich erwarte eigentlich keine großen negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der Deutschen Presse-Agentur. Trump werde seine Wahlversprechen - also aus der Welthandelsorganistation auszutreten, Freihandel mit Europa zu beenden - nicht umsetzen können.
  • 11/9/16 8:42 AM
    Einen Tag vor der Wahl war die Mannequin Challenge des Clinton-Teams noch ein Brüller. Clintons Team heute so...
     
    ... nur ohne das Gelächter am Schluss.
  • 11/9/16 8:38 AM
    Europas Rechtspopulisten freuen sich, Marine Le Pen hat schon gratuliert, jetzt schließt sich Ungarns Premier Viktor Orbán an: Der Sieg Trumps sei eine "großartige Neuigkeit". Und: "Noch ist die Demokratie am Leben."
  • 11/9/16 8:27 AM
    Halbweise Ansichten am Morgen zum Sieg von Donald Trump des Bundesjustizministers Heiko Maas (SPD):
  • 11/9/16 8:26 AM
  • 11/9/16 8:11 AM
    Im Wahlkampf forderte Trump immer wieder den Bau einer Mauer an der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze. In seiner Rede ging Trump auf dieses Vorhaben nicht ein.
  • 11/9/16 8:07 AM
    "Diese Kampagne ist vorbei, aber die Arbeit dieser Bewegung hat gerade erst begonnen", sagte Trump. Ist das eine Drohung oder einfach ein Versprechen, ab Januar ernsthaft an die Arbeit zu gehen? Nach einem fürchterlichen Wahlkampf schwer zu sagen. Donald Trump beschließt seine Rede mit den Worten: "Ich liebe dieses Land." Die Rolling Stones laufen in der Halle im Hintergrund: "You can't always get what you want." Für wen das wohl gedacht ist?
  • 11/9/16 8:07 AM
    Wie erwartet starten Europas Börsen mit Kursverlusten in den Handel. Der deutsche Leitindex (Dax) gab um knapp zwei Prozent nach. Die Londoner Börse verzeichnete zu Handelsbeginn Verluste von 1,87 Prozent, in Paris waren es 2,83 Prozent. Die Verluste halten sich aber zunächst in Grenzen. Am Tag des Brexit-Votums waren die Börsen deutlicher eingebrochen. Zudem hält sich der Dax über der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten.
    Währendessen haben Anleger verstärkt sichere Anlageobjekte wie deutsche Bundesanleihen nachgefragt. Am Mittwochmorgen stieg der richtungweisende Euro-Bund-Future stark um 0,75 Prozent auf 163,15 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel deutlich um neun Basispunkte auf 0,09 Prozent.
  • 11/9/16 8:05 AM
  • 11/9/16 8:02 AM
    Jetzt holt Trump seine politischen Unterstützer auf die Bühne: Den früheren New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani und seinen Mitbewerber um das republikanische Präsidentschaftsticket, Ben Carson.
  • 11/9/16 7:59 AM
    Donald Trump kurz vor seiner Rede. (Foto: AFP)
  • 11/9/16 7:59 AM
    Trump sagt über die vergangenen Monate des extrem polarisierten Wahlkampf: "Politik ist gemein, Politik ist hart." Darum bedanke er sich bei seiner Familie für die Unterstützung.
  • 11/9/16 7:57 AM
    Trump gibt sich Mühe, konziliant aufzutreten. Innenstädte sollen saniert werden, die Veteranen sollen besser versorgt werden. Jeder solle die Möglichkeit bekommen, sein volles Potential auszuschöpfen. Und er spricht über internationale Politik: "Wir werden mit allen Nationen der Welt gut auskommen, die mit uns gut auskommen wollen." Aber auch: "Amerikas Interessen werden immer an erster Stelle stehen."
  • 11/9/16 7:54 AM
    Laut AP sind nun 46 der 50 Staaten und der District of Columbia entschieden. Trump gewinnt demnach 276 Wahlleute, Clinton kommt auf 218. Noch offen sind Alaska, Arizona, Michigan, Minnesota und New Hampshire.
  • 11/9/16 7:53 AM
    "Wie ich von Anfang an gesagt habe: Das war keine Kampagne, sondern einen große Bewegung. Eine Bewegung von Amerikanern aller Ethnien und Religionen."
  • 11/9/16 7:52 AM
    Trump stimmt versöhnliche Töne an: "Es ist jetzt Zeit, die Wunden zu schließen und als ein geeintes Volk zusammenzukommen. Das ist mir sehr wichtig."
  • 11/9/16 7:51 AM
    Trumps Rede beginnt: "Danke, danke euch allen. Entschuldigung, dass ich Euch habe warten lassen, es war kompliziert. Ich habe gerade einen Anruf von Secretary Clinton erhalten. Sie hat uns garatuliert."
  • 11/9/16 7:49 AM
    Mit kleinen Schritten tritt er auf die Bühne. Trump hält auf dem Weg zum Rednerpult immer wieder inne und applaudiert.
  • 11/9/16 7:48 AM
    Trump tritt auf. Er reckt die Faust in die Höhe.
  • 11/9/16 7:47 AM
    "Es wird uns eine Ehre sein, unter Ihnen zu dienen", sagt Pence. Doch Trump ist noch nicht auf der Bühne vor seine Anhängern angekommen. Er sei Trump sehr dankbar, der "Amerika wieder groß machen werde".
  • 11/9/16 7:46 AM
    Donald Trump ist die Sensation gelungen: Der umstrittene Republikaner hat überraschend und entgegen der allermeisten Umfragen die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen. Der Milliardär wird am 20. Januar als der 45. Präsident in das Weiße Haus einziehen. Er kann beim Regieren auf die Mehrheit seiner Republikaner im US-Kongress setzen und mögliche entscheidende Vorhaben umsetzen. Die Konservativen verteidigten ihre Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus.
     
  • 11/9/16 7:46 AM
    Dies ist eine historische Nacht, das amerikanische Volk hat gesprochen", sagt Pence.
  • 11/9/16 7:45 AM
    "The vice-president elect of the United States" sagt der Sprecher. Mike Pence, Trumps Vize-Kandidat, ist auf der Bühne vor den Fans. Er wird jetzt sprechen.
     
  • 11/9/16 7:42 AM
    Laut Fox und AP gewinnt Donald Trump die US-Präsidentschaftswahl.
  • 11/9/16 7:42 AM
    Frenetischer Jubel im Hilton Hotel, bei der Wahlparty der Trump-Anhänger in New York City.
  • 11/9/16 7:41 AM
    Hillary Clinton soll ihre Niederlage im Gespräch mit Trump am Telefon eingestanden haben, meldet CNN.
  • 11/9/16 7:30 AM
    Laut CNN und AP gewinnt Trump auch Wisconsin, das wären zehn weitere Wahlleute. Dieser unerwartete Sieg ist praktisch wahlentscheidend, mit dem Sieg in Pennsylvania hat Trump die notwendige Mehrheit der Wahlleute zusammen.
  • 11/9/16 7:30 AM
    Die Live-Bilder aus dem Hilton Hotel, wo Trumps Wahlparty steigen soll, zeigen verhaltene Trump-Anhänger. Es wirkt, als glaubten sie noch nicht an ihren Erfolg.
  • 11/9/16 7:26 AM
    Welche Folgen hat Trumps möglicher Sieg für die globale Weltwirtschaft? Im Livestream von SPIEGEL ONLINE können Sie jetzt das Gespräch zwischen Stefan Kuzmany, Leiter Meinung und Debatte, und Stefan Kaiser, stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft, verfolgen.
  • 11/9/16 7:22 AM
    Donald Trump ist laut CNN auf dem Weg ins Hilton Hotel in Midtown, Manhattan, in New York City. Er wird bald zu seinen Anhängern sprechen - und vielleicht schon seinen Sieg feiern können. Wisconsin und Michigan sind noch nicht gecalled - aber es sieht dort sehr nach einem Sieg von Trump aus.
  • 11/9/16 7:19 AM
    Jetzt steht es fest: Der US-Kongress bleibt komplett in der Hand der Republikaner. Die Konservativen verteidigten nach Angaben der US-Sender ABC und NBC und der Nachrichtenagentur AP die Mehrheit im Senat. Auch im Repräsentantenhaus bleiben die Republikaner stärkste Kraft.
  • 11/9/16 7:16 AM
  • 11/9/16 7:15 AM
    Statt Hillary Clinton selbst trat in New York ihr Wahlkampfleiter John Podesta auf die Bühne: "Wir haben heute Abend nichts mehr zu sagen", verkündete er. Noch würden Stimmen ausgezählt, "und jede Stimme zählt".
  • 11/9/16 7:13 AM
  • 11/9/16 7:06 AM
    Clintons Wahlkampfleiter John Podesta hat die Wahlkampfparty in New York abgesagt. Man werde warten, bis alle Stimmen ausgezählt sind, sagte er vor Anhängern der Demokratin. Er rief die Menschen auf, nach Hause zu gehen. Clinton wird wohl keine Rede mehr in dieser Nacht halten (in New York ist es 2 Uhr morgens).
     
  • 11/9/16 7:04 AM
     
    Im Livestream von SPIEGEL ONLINE können Sie jetzt das Gespräch zwischen Politik-Redakteurin Annett Meiritz und Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt verfolgen.
  • 11/9/16 7:03 AM
    Sechs Wahlleute fehlen Trump noch zum Sieg - und derzeit liegt der Kandidat der US-Republikaner laut AP in Alaska, Arizona, Michigan und Wisconsin vorn. Clinton führt in Minnesota und New Hampshire. In Maine gewinnt die Demokratin drei Wahlleute, Trump einen. Sobald der Sieger feststeht, ruft normalerweise der Verlierer den Gewinner an. Später treten beide Kandidaten vor die Presse.
  • 11/9/16 7:01 AM
  • 11/9/16 7:00 AM
    Freude bei den Trump-Fans, Verzweiflung bei den Clinton-Anhängern: Auf den Wahlpartys der Demokraten und Republikaner in den USA bestimmen starke Emotionen die Nacht. In dieser Fotostrecke sehen Sie die eindrucksvollsten Bilder.
  • 11/9/16 6:52 AM
  • 11/9/16 6:50 AM
    Jubelnde Trump-Anhänger vor dem Weißen Haus (Foto: AFP)
  • 11/9/16 6:50 AM
    "Für mich war das ein totaler Schock", sagt SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Sebastian Fischer zum aktuellen Stand der Auszählungen. Er war vier Jahre lang US-Korrespondent. Das Gespräch zwischen ihm und Stefan Kuzmany können Sie hier im Livestream verfolgen.
  • 11/9/16 6:50 AM
    Nun äußern sich auch erste Ökonomen zum sich abzeichnenden Wahlsieg Trumps.
    • Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), sagt: "Natürlich wird es kurzfristig zu Verwerfungen an den Finanzmärkten kommen. Das sieht man ja bereits jetzt, und das dürfte sich in den kommenden Tagen fortsetzen. Aber ähnlich wie nach dem Brexit-Votum der Briten werden sich die Wellen wieder glätten. Viele seiner verrückten Pläne - etwa in der Steuer- und Handelspolitik - wird Trump nicht umsetzen können. Wir haben eine funktionierende Demokratie in den USA. Auch der mächtigste Mann der Welt kann nicht tun, was er will."
    • Jörg Krämer, Chefsvolkswirt der Commerzbank, sagt: "Trump ist ein erklärter Gegner des Freihandels. Darunter werden nicht nur Mexiko, Kanada und China leiden. Vielmehr wird er der gesamten Welthandelsordnung schweren Schaden zuführen. Der Welthandel, der in preisbereinigter Rechnung bereits seit zwei Jahren stagniert, wird unter einem Präsidenten Trump sicher nicht zur alten Dynamik zurückfinden. Das wird die Exportnation Deutschland zu spüren bekommen, wenn der gegenwärtige konsumgetriebene Aufschwung in ein paar Jahren ausläuft."
  • 11/9/16 6:48 AM
    Entsetzen bei den Anhängern von Hillary Clinton in Seattle, Washington (Foto: AFP)
  • 11/9/16 6:39 AM
    Trump gewinnt Pennsylvania, meldet AP. Damit fehlen Trump nun nur noch sechs Wahlleute. Auch in Alaska zeichnet sich ein Sieg von Trump ab.
  • 11/9/16 6:33 AM
    Nun gratuliert auch die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen Trump. «Herzlichen Glückwunsch dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, und dem amerikanischen Volk», schrieb die Chefin des Front National (FN) auf ihrem Twitter-Account. Der stellvertretende FN-Vorsitzende Florian Philippot schrieb: «Das Volk lässt sich seine Wahl nicht von einer Oligarchie vorschreiben, die ein zweites Mal nach dem Brexit geschlagen wird.»
    Noch fehlen Trump allerdings 26 Wahlleute für die Mehrheit. Acht Staaten sind noch offen. Clinton hat derzeit 215 Wahlleute.
  • 11/9/16 6:32 AM
    Zeit für ein bisschen was wäre wenn: Sind Bundesstaaten "too close to call" bleiben sie offen - und in einigen wird bei extrem knappem Vorsprung des führenden Kandidaten automatisch noch einmal ausgezählt. Das wäre in Pennsylvania bei weniger als 0,5 Prozentpunkten Abstand der Fall. In Michigan liegt die Grenze für den mandatory recount bei 2000 Wählerstimmen. Es geht in beiden Staaten zusammen um 36 Stimmen der Wahlleute.
  • 11/9/16 6:29 AM
    Es sieht derzeit danach aus, dass es im Abgeordnetenhaus keinen Machtwechsel geben wird. Die Amerikaner hatten am Dienstag zeitgleich mit der Präsidentenwahl über alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus abgestimmt. In den USA werden die Republikaner damit ihre seit sechs Jahren andauernde Dominanz in der Kammer fortsetzen, das berichten mehrere US-TV-Sender übereinstimmend am Mittwochmorgen.
    Die Republikaner verteidigen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP auch ihre Mehrheit im Senat. Dort gelang es den Demokraten von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zunächst nur, den Republikanern von Herausforderer Donald Trump einen Sitz abzunehmen. Für eine Senatsmehrheit müssten die Demokraten den Republikanern jedoch fünf Sitze abnehmen. Das Unterhaus des Kongresses hat die Vorhand bei Haushaltsfragen, für Gesetze ist die Zustimmung beider Kammern erforderlich.
  • 11/9/16 6:22 AM
    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den sich abzeichnenden Wahlsieg Donald Trumps als "schweren Schock" bezeichnet. "Auch wir Europäer wissen natürlich als Bündnispartner in der Nato, dass Donald Trump als Präsident fragen wird, was leistet Ihr im Bündnis", sagte die CDU-Politikerin in der ARD.
  • 11/9/16 6:20 AM
    Die ersten Gratulanten haben sich offenbar bereits bei Trump gemeldet, darunter der Sprecher des Abgeordnetenhauses Paul Ryan. Er habe mit Trump und Pence telefoniert und "sehr gute Gespräche gehabt", berichtet ein NBC-Reporter auf Twitter.
  • 11/9/16 6:17 AM
    Auch in Wisconsin ist das Rennen noch offen. Nachdem fast 94 Prozent ausgezählt sind, sieht AP jedoch Trump vorn. Hier geht es um zehn Wahlleute. Zum Vergleich: Vor vier Jahren setzte sich Obama hier deutlich gegen Romney durch.
  • 11/9/16 6:12 AM
    In Pennsylvania geht es um 20 Wahlleute. Bislang sind laut AP 98 Prozent ausgezählt, und Trump führt knapp vor Clinton. Zum Vergleich: Vor vier Jahren gewann Obama den Staat.
  • 11/9/16 5:59 AM
    Eine Clinton-Anhängerin in New York. (Foto: AFP)
  • 11/9/16 5:55 AM
    Zwischenstand: 43 der 51 Staaten sind ausgezählt, offen sind noch Arizona, Maine, Michigan, Minnesota, New Hampshire, Pennsylvania und Wisconsin. In einigen Staaten ist das Rennen "too close to call" - also offen bis zur Auszählung der letzten Stimme. Derzeit kommt Trump auf 244 Wahlleute, Clinton auf 215. In wenigen Minuten schließen die letzten Wahllokale in Alaska.
  • 11/9/16 5:46 AM
    James Carville, der frühere Berater Bill Clintons, der mit seiner Wahlkampfstrategie ("War Room") den Politiker aus Arkansas 1992 zum US-Präsidenten machte, sagt: "Wenn Trump gewinnt, dann werden Demokraten so wenig Macht haben wie noch nie zuvor." Und David Axelrod, früherer Chef-Stratege von US-Präsident Obama, erklärt Trumps Triumph damit, dass Amerikaner "hungrig nach Wandel" seien. Prognosen und Erklärungen, die hoffnungs- und ratlos klingen.
  • 11/9/16 5:37 AM
    Viel war im Clinton-Lager die Rede von ihrer "Firewall" - sechs Staaten, mit denen Clinton auch ohne North Carolina und ohne Florida auf mehr als 270 Stimmen von Wahlleuten kommt und so gewinnen kann. Problem nur: Wisconsin gehört zur "Firewall" - und dort sind 90 Prozent ausgezählt und Trump liegt mit mehr als drei Prozentpunkten vorn. Aber: Noch wird gezählt.
  • 11/9/16 5:31 AM
    Mehrere US-Prominente hatten angekündigt, im Falle eines Wahlsieges von Trump das Land verlassen zu wollen. Nun rückt ein Sieg des republikanischen Kandidaten tatsächlich näher (aktueller Stand: Trump - 244 Wahlleute, Clinton - 215 Wahlleute) - und was machen nun Miley Cyrus, Amy Schumer, Lena Dunham, Bryan Cranston und Co.? Für eine Antwort ist es viel zu früh - aber die Klatsch-Seite "Hollywood Life" hat hier aufgelistet, wer mit einer Auswanderung gedroht hatte.
     
    Von anderen Prominenten gab es am Mittwochmorgen die ersten Reaktionen auf den Stand der Auszählungen:

    "Was für ein Land, wie peinlich, was für ein Land", schrieb der mexikanische Hollywoodstar Gael Garcia Bernal via Twitter.

    "Das ist total furchteinflößend", schrieb Schauspielerin Ariana Grande.

    Sängerin Cher fühlte sich an das Deutsche Reich erinnert: "So wie in Deutschland in den Dreißigern haben Ärger und Wut die USA erfasst."

    Über ein anderes Wahlergebnis freute sich Rapper Snoop Dogg: "Wir haben in Kalifornien gerade Marihuana legalisiert." Dazu schrieb er als Hashtag: "Raucht jeden Tag Weed."
  • 11/9/16 5:30 AM
  • 11/9/16 5:23 AM
    Clinton gewinnt laut AP den Bundesstaat Nevada - und damit sechs weitere Wahlleute. Insgesamt hat die US-Demokratin nun 215 Wahlleute, Trump 244. Noch stehen die Ergebnisse in acht Staaten aus, Clinton und Trump liefern sich in New Hampshire und Michigan ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Wisconsin führt Trump derzeit.
  • 11/9/16 5:21 AM
    Während sich viele europäische Politiker wegen eines möglichen Präsidenten Trump sorgen, schreibt der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders via Twitter: "Die Amerikaner holen sich ihr Land zurück." Und von Brexit-Befürworter Nigel Farage heißt es: "Es scheint, als wird 2016 zum Jahr zweier großer politischer Revolutionen."
  • 11/9/16 5:17 AM
    In vielen  Staaten mussten die US-Amerikaner gestern nicht nur über den neuen Präsidenten abstimmen, insgesamt gab es auch 160 Volksabstimmungen. In Kalifornien sprachen sich die Wähler zum Beispiel für die Legalisierung von Marihuana aus. Der Volksentscheid "Prop 64" sieht vor, dass Bürger ab 21 Jahren das Rauschmittel in kleinen Mengen besitzen und bei sich zu Hause sechs Cannabis-Pflanzen anbauen dürfen. Der Staat will Verkaufs- und Anbausteuern erheben und damit von der Legalisierung der Droge zum Genussmittel finanziell profitieren. Medizinisches Marihuana war in Kalifornien bereits 1996 legalisiert worden.
     
  • 11/9/16 5:16 AM
    Warum konnte Trump bei der US-Wahl so überraschend gut abschneiden - und Clinton so schlecht? Im SPIEGEL-ONLINE-Livestream sprechen darüber jetzt Politik-Chef Roland Nelles und US-Korrespondent Veit Medick aus New York mit dem Hamburger Newsdesk, dort moderieren Chefredakteur Florian Harms und Meinungschef Stefan Kuzmany. 
    "Trumps Wahlkampf war getrieben von Emotionen, Clintons von Daten", sagt Medick. "Heute hat man gesehen, was besser ankam."
  • 11/9/16 5:11 AM
    Der mögliche Sieg Trumps sendet Schockwellen durch die Finanzmärkte.
    • In Tokio liegt der Leitindex Nikkei 5,5 Prozent im Minus, der Hongkonger Hang-Sen-Index verliert gut drei Prozent.
    • Am deutschen Aktienmarkt wird der Dax zum Handelsstart tief im Minus erwartet. Der Onlinebroker IG taxierte den Dax rund vier Stunden vor Eröffnung auf 10.050 Punkte – das wäre ein Minus von knapp vier Prozent.
    • Die Devisenmärkte haben am frühen Mittwochmorgen ebenfalls nervös auf den Verlauf der Präsidentschaftswahlen in den USA reagiert. Der mexikanische Peso hat im Verhältnis zum US-Dollar um 13 Prozent an Wert verloren. Ein Dollar kostete am frühen Morgen bis zu 20,7450 Peso. Damit ist der Peso so schwach wie nie zuvor.
    • Der Dollar gab gegenüber anderen Währungen deutlich nach, der Eurokurs stieg im Gegenzug auf über 1,12 US-Dollar - das ist der höchste Stand seit Ende September.
    • Eine zusammenfassende Meldung zur Reaktion an den Finanzmärkten finden Sie hier.
  • 11/9/16 5:08 AM
    Bei welchen Wählergruppen hat Donald Trump gepunktet? Und bei welchen Hillary Clinton? Die Übersicht in Grafiken finden Sie hier.
  • 11/9/16 5:08 AM
    Trump führt jetzt in Pennsylvania.
  • 11/9/16 5:06 AM
    Iowa geht an Trump, meldet nun auch die Nachrichtenagentur AP. Damit sind 42 der 51 Staaten entschieden. Clinton kommt auf 209 Wahlleute, Trump auf 244 - damit fehlen ihm nur noch 26 Wahlleute für den Sieg.
  • 11/9/16 5:04 AM
    Wird Trump der nächste US-Präsident? Sicher ist das noch nicht, aber schon die Vorstellung löst bei deutschen Politikern eindeutige Reaktionen aus:
     
    • "Seine Worte und seine Art sind eine wahnsinnige Hypothek, die er nicht so einfach abschütteln kann. (...) Wir müssen ihn, glaube ich, so nehmen, wie er sich präsentiert hat." - CDU-Politiker Norbert Röttgen im ZDF
    • "Das ist ein Bruch mit der bisherigen Tradition, dass der Westen für liberale Werte steht." - Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir im ZDF
    • "1. Kommt es anders, und 2. als man denkt #USWahl16" - Grünen-Politiker Konstantin von Notz auf Twitter
    • "Spiel mir das Lied vom Tod - Man with the Harmonica Mein Musiktipp für euch da draußen im digitalen Orbit ;-)" - SPD-Politiker Ralf Stegner auf Twitter
    • "Ich gehe davon aus, dass er anders agieren wird als ein konventioneller Kandidat." - SPD-Politiker Nils Annen im ZDF
    • "Er wird den Leuten, denen er jetzt alles Mögliche versprochen hat, nichts bieten können. (...) Er wird sich auf den Weg zu einer autoritären Gesellschaft bewegen." - Linke-Vorsitzender Bernd Riexinger im ZDF
  • 11/9/16 5:00 AM
    Es ist nun fast 6 Uhr in Deutschland, für viele Menschen ist es der Start in den Tag - für viele Journalisten das Ende einer langen Nachtschicht. Die US-Wahl ist noch nicht entschieden, doch Trump ist der Sieg nur noch schwer zu nehmen. Dementsprechend sehen auch die aktuellen Berichte europäischer Online-Nachrichtenseiten aus. Ein Überblick der Schlagzeilen:
     
    • "Jetzt spricht fast alles für Trump" (Bild.de)
    • "Für Clinton wird es eng" (Deutschlandfunk)
    • "Trump führt" (Faz.net)
    • "Trump gewinnt wichtige 'Swing States' - Clinton muss bangen" (Sueddeutsche.de)
    • "Märkte erschüttert, nachdem Trump Florida und Ohio gewinnt" ("Financial Times", Großbritannien)
    • "Yes he can - Trump gewinnt Florida, Ohio und North Carolina, während das Undenkbare zum wahrscheinlichsten Ergebnis wird" ("Independent", Großbritannien)
    • "Trump gewinnt Swing States - Clinton in schweren Problemen" ("De Morgen", Belgien)
  • 11/9/16 4:59 AM
    Zwischenstand: Trump ist der Sieg nur noch schwer zu nehmen. Aktuell hat er 238 Wahlleute zugesprochen bekommen. Clinton kommt auf 209. Zudem sieht der Sender Fox News Trump in Wisconsin als Sieger - dort hat seit Ronald Reagan 1984 kein Republikaner mehr gewonnen. Das Live-Prognosemodell der "New York Times"-Seite "Upshot" gibt Trump inzwischen eine Siegchance von mehr als 95 Prozent.
     
  • 11/9/16 4:58 AM
    Vermutlich wird Hillary Clinton auf nationaler Ebene die meisten Stimmen erhalten, schreibt die "New York Times" – Clinton liegt demnach etwa einen Prozentpunkt vor Trump, damit hätten die Umfragen nur um rund zwei Prozent danebengelegen. Das nützt Clinton aber nichts, denn der Sieger oder die Siegerin der Wahl wird bekanntlich in den Bundesstaaten entschieden – und hier haben sich die Umfragen in mehreren Staaten deutlich geirrt.
     
  • 11/9/16 4:56 AM
    Auch Pennsylvania ist noch offen, hier könnte Clinton 21 Wahlleute gewinnen
  • 11/9/16 4:53 AM
    Was würde eine Trump-Präsidentschaft für die Weltordnung bedeuten? Die Wahrheit ist: Niemand kann es genau sagen. Vielleicht wäre es das Ende des Westens, wie wir ihn kennen. Zumindest wenn Trump sich mit Putin verbrüdern sollte, wie er es im Wahlkampf angekündigt hat. Aber Trump ist ein sprunghafter, impulsiv handelnder Mensch, der im Lauf seines Lebens zu allen möglichen Themen schon alle möglichen Positionen vertreten hat. Deshalb wissen wir nicht, was er wirklich tun würde. Das Gefährlichste an ihm ist: Er ist ein dünnhäutiger Narzisst, der über die Welt wenig weiß. Würde er sich wirklich von Leuten beraten lassen, die sich auskennen? Zu erwarten ist, dass Amerika sich aus der Welt zurückziehen würde. Wer sich auf eine Welt ohne Amerika freut, der unterschätzt, welche chaotischen Folgen es für die Welt hätte, wenn sie ohne Führungsmacht dastünde. Europa müsste lernen, außenpolitisch stärker Verantwortung wahrzunehmen – aber bekanntlich ist auch Europa vom Siegeszug des Populismus bedroht und steht geschwächt da.
  • 11/9/16 4:52 AM
    In Wisconsin geht es um zehn Wahlleute, dort sind 75 Prozent der Stimmen ausgezählt.
  • 11/9/16 4:50 AM
    In Michigan sind laut AP knapp 65 Prozent ausgezählt, derzeit führt Trump - es geht um 17 Wahlleute.
  • 11/9/16 4:46 AM
    Die Nachrichtenagentur dpa verschickt gerade ein Best-of von Trumps Versprechen und Beleidungen. Die Themen reichen von Immigration, Bildung, Waffen, Wirtschaft und Jobs bis zu Amerika ganz allgemein. Darin stehen Sätze wie:

    "Wir werden unseren zweiten Verfassungszusatz schützen. Wenn ich Präsident werde, könnt ihr auf mich zählen. Ich lasse nicht zu, dass man uns unsere Waffen wegnimmt!"


    "Ich werde eine große Mauer bauen - und niemand baut Mauern besser als ich, glauben Sie mir - und ich baue sie sehr kostengünstig. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen und ich werde Mexiko für diese Mauer bezahlen lassen."



    "Eines ist sicher: Obamacare werde ich als Erstes wieder abschaffen."

     
  • 11/9/16 4:44 AM
    • Unsere Kollegin Jiffer Bourguignon beschreibt die Stimmung im Javits-Center in New York, wo Clinton-Fans zittern, statt wie erwartet zu feiern: "Einige Menschen hier weinen hemmungslos. Über die Leinwände laufen ständig die Clinton-Werbevideos, die ihre soziale Agenda preisen - unterbrochen werden sie von Nachrichten über Trumps Erfolge. Das ist für viele einfach nicht zu ertragen." (Foto: AFP) Unsere Kollegin Jiffer Bourguignon beschreibt die Stimmung im Javits-Center in New York, wo Clinton-Fans zittern, statt wie erwartet zu feiern: "Einige Menschen hier weinen hemmungslos. Über die Leinwände laufen ständig die Clinton-Werbevideos, die ihre soziale Agenda preisen - unterbrochen werden sie von Nachrichten über Trumps Erfolge. Das ist für viele einfach nicht zu ertragen." (Foto: AFP)
  • 11/9/16 4:36 AM
    Zwischenstand: Laut der Nachrichtenagentur AP gewinnt Trump auch in Georgia. Damit sind nun 40 der 51 Staaten entschieden, Trump kommt auf 232 Wahlleute, Clinton auf 209. Laut ABC gewinnt Trump auch Iowa.
  • 11/9/16 4:34 AM
    Washington State geht an Clinton, meldet AP.
  • 11/9/16 4:33 AM
    Laut Fox News gewinnt Donald Trump den Bundesstaat Wisconsin.
  • 11/9/16 4:31 AM
    Überall Erstaunen und ratlose Erklärungsversuche. Charlie Savage von der "New York Times" schreibt, da draußen müsse es irgendwo Tonnen von Leuten geben, die in Umfragen einfach nicht sagen wollten, dass sie Trump wählen. Damit mag er recht haben, aber es erklärt nur einen Aspekt dieses Abends. Auch die Wut der weißen Arbeiter war wohl sehr viel größer als angenommen. Und inwieweit die Amerikaner doch mehr Schwierigkeiten mit einer Frau im Weißen Haus haben als vorausgesagt, wird man wohl erst in den Analysen der folgenden Tage erfahren. Aber noch ist nicht alles gelaufen. In Michigan liegt Trump zur Zeit eher knapp vor Clinton, mit rund 50.000 Stimmen Vorsprung. In Pennsylvania liegt Clinton leicht vorn. Auf beide Staaten kommt es an. Also weiter warten. 
  • 11/9/16 4:30 AM
    Hat er selbst? Oder hat er nicht? Die "New York Times" hatte kürzlich berichtet, Trumps Wahlkampfteam habe dem Kandidaten dazu geraten, seinen Twitter-Account abzugeben. Das hatte für viel Spott gesorgt, unter anderem von US-Präsident Barack Obama: "Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen." Nun stellte Trump laut "NYT" allerdings klar: Er habe die Verantwortung für seinen Account nicht abgegeben.
  • 11/9/16 4:25 AM
    Für Clinton kommt es nun auf Michigan und Wisconsin an - und in beiden Staaten liegt Trump in Führung. Dort geht es um 17 beziehungsweise zehn Wahlleute.
  • 11/9/16 4:24 AM
  • 11/9/16 4:21 AM
    Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman ist entsetzt über Donald Trumps gutes Abschneiden bei der US-Wahl. "Ich dachte wirklich, ich kenne mein Land besser, als es sich nun zeigt", schreibt der 63-Jährige auf Twitter. "Ich habe gewarnt, dass wir ein 'failed state' werden könnten, aber ich habe nicht (...) den tiefen Hass in einem großen Teil der Bevölkerung erkannt."
  • 11/9/16 4:18 AM
    Clinton gewinnt laut CNN Oregon und damit sieben weitere Wahlleute. In Nebraska bekommt Trump vier der fünf Wahlleute. Nebraska und Maine sind die einzigen Staaten, in denen die Wahlleute anteilig der Stimmen vergeben werden. Auch Utah geht an Trump.
  • 11/9/16 4:11 AM
    Hier ein kurzer Zwischenstand: Trump kommt momentan auf 216 Wahlleute, Clinton auf 197 - ein Kandidat braucht 270 für den Sieg. Im SPIEGEL-ONLINE-Livestream spricht gerade Mathieu von Rohr, stellvertretender Ressortleiter des SPIEGEL-Auslandsressorts, über einen möglichen Präsidenten Trump. Aber: Es ist noch nichts entschieden.
  • 11/9/16 4:07 AM
    In North Carolina schlossen die Wahllokale um 1.30 Uhr deutscher Zeit, nun steht der Sieger offenbar fest. Laut CNN, CBS und NBC gehen die 15 Wahlleute an Trump.
  • 11/9/16 4:04 AM
    Die Internetseite der kanadischen Einwanderungsbehörde ist nicht mehr erreichbar.
  • 11/9/16 4:02 AM
    Kalifornien geht an Clinton, melden die US-Sender ABC und CBS. Dort geht es um 55 Wahlleute. Nun sind nur noch die Wahllokale in Alaska geöffnet.
  • 11/9/16 3:57 AM
    Zur Erinnerung: Florida ist einer der wichtigsten Schlüsselstaaten, es geht dort um 29 Wahlleute - und die gehen nun laut Nachrichtenagentur AP an Trump. Mehr dazu lesen Sie in dieser Meldung.
  • 11/9/16 3:53 AM
    Trump gewinnt Florida, meldet die Nachrichtenagentur AP. Damit sind 33 von 51 Staaten entschieden: Trump kommt derzeit auf 197 Wahlleute, Clinton auf 131.
  • 11/9/16 3:52 AM
    Der überraschende Vorsprung von Trump sorgt für große Unruhe - auch bei deutschen Politikern:
    • Der SPD-Politiker Ralf Stegner fürchtete auf Twitter eine "böse BREXIT-Überraschung auch bei #USwahl16"
    • Der Grünen-Politiker Omid Nouripour forderte in der ARD einen europäischen Krisengipfel, sollte Trump die Wahl zum US-Präsidenten gewinnen.
    • Nouripours Parteikollege Erik Marquardt verglich die Entwicklung mit einer kleinen "Zombie-Apokalypse".
  • 11/9/16 3:47 AM
    Es zeichnet sich ab: Die Bundesstaaten Michigan und Wisconsin werden wohl die Wahl entscheiden. Im Moment liegt Trump in beiden knapp vorn. Hier ist der Anteil weißer Arbeiterklasse-Wähler besonders groß, eigentlich gehören sie traditionell zum Kernland der Demokraten. In den Umfragen vor der Wahl lag Clinton hier deutlich vorn. Wenn Trump in einem der beiden Staaten gewinnt, hat Clinton kaum noch eine Chance - umgekehrt gilt: Wenn Clinton Michigan und Wisconsin holt, kann sie das noch gewinnen.
  • 11/9/16 3:45 AM
  • 11/9/16 3:42 AM
    Clinton gewinnt Virginia, nun kommt es auf Michigan und Wisconsin an.
  • 11/9/16 3:41 AM
    Trotz der bislang für ihn sehr guten Prognosen wirkt Trump angespannt - seine Frau Melania sieht ebenfalls eher gequält denn euphorisch aus. 
  • 11/9/16 3:37 AM
    "Die werden mich Mr. Brexit nennen", sagte Trump gern auf seinen Wahlkampfveranstaltungen – und wollte damit ausdrücken, dass er wahrmachen würde, was alle für unmöglich hielten. Das klang komisch, viele Experten lachten über die ungelenke Wortwahl. Aber nun fühlt der Abend sich tatsächlich ein wenig an wie in jener Brexit-Nacht.
  • 11/9/16 3:36 AM
    Donald Trump könnte wirklich der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden - allein die Möglichkeit hat schon Auswirkungen auf die Finanzmärkte. So sackte der Future auf den Dow Jones zuletzt auf unter 18.000 Punkte ab. Der Dollar gab gegenüber anderen Währungen deutlich nach, der mexikanische Peso setzte zur Talfahrt an.
  • 11/9/16 3:35 AM
    Virginia geht an Clinton, das melden Fox und NBC. Auch in Colorado liegt die Demokratin vorn.
  • 11/9/16 3:33 AM
    • Jetzt soll Katy Perry den Clinton-Fans in New York den Abend versüßen. Aber der Funke springt nicht so recht über - denn Donald Trump hat gerade Ohio gewonnen. Jetzt soll Katy Perry den Clinton-Fans in New York den Abend versüßen. Aber der Funke springt nicht so recht über - denn Donald Trump hat gerade Ohio gewonnen.
  • 11/9/16 3:31 AM
    US-Filmemacher Michael Moore ist wahrlich kein Freund von Donald Trump. Mitte Oktober feierte seine neue Doku "Michael Moore in Trumpland" Premiere, dabei verkündete der Oscarpreisträger unter anderem: "Ich will eine Badass-Präsidentin." Nun war Moore beim Sender NBC zu Gast und wurde zum aktuellen Auszählungsstand befragt. Seine Erklärung für den Erfolg Trumps: Die Arbeiterklasse nutze den Urnengang als "Aggressionsbewältigungsmaßnahme". Trump sei ein "menschlicher Molotowcocktail", den die Wähler "heute ins System werfen, um es in die Luft zu jagen", sagte Moore. In einem Monat, spätestens aber in zwei Monaten würde sich dann Reue einstellen. "Denn Trump wird das System nicht nur in die Luft jagen. Er hat zudem keine Ahnung, wie es wieder aufzubauen ist."
  • 11/9/16 3:30 AM
    Die Chancen von Donald Trump auf einen Sieg in der US-Wahl steigen. Aktuell hat Trump 169 Wahlleute, Hillary Clinton steht bei 122.
    In entscheidenden Bundesstaaten liegt die zuvor favorisierte Clinton bei der Auszählung der Stimmen hinten. In den Staaten, in denen noch gewählt wird, waren ihr ohnehin Siege vorhergesagt worden. Das Live-Prognosemodell der "New York Times"-Seite "Upshot" gibt Trump inzwischen eine Siegchance von 78 Prozent. Auch "538" sagt mittlerweile einen Sieg von Trump voraus.
  • 11/9/16 3:26 AM
    "Die Republikaner haben den einzigen Kandidaten aufgestellt, der gegen Hillary Clinton verlieren könnte. Und die Demokraten haben die einzige Kandidatin aufgestellt, die gegen Trump verlieren könnte." 
  • 11/9/16 3:26 AM
    Langsam muss man sich die Frage stellen: Falls Trump tatsächlich gewinnen sollte, welchen Anteil hatte FBI-Chef James B. Comey daran? Der Brief, den er zwei Wochen vor der Wahl an den Kongress schickte, machte Clintons E-Mails wieder zum großen Wahlkampfthema – dabei war an den vermeintlich neuen Mails gar nichts Neues dran, das FBI blieb bei der Einschätzung, sie habe sich nicht strafbar gemacht. Aber Clinton stürzte in den Umfragen ab.
  • 11/9/16 3:25 AM
    Trump gewinnt den Schlüsselstaat Ohio, das melden nach NBC nun auch CNN und ABC. Damit kommt Trump auf 167 Wahlleute, Clinton hat bislang 109.
  • 11/9/16 3:22 AM
    Nate Cohn, Datenanalyst der "New York Times", sieht Trump in Michigan und Pennsylvania leicht vorn. Clinton schreibt er einen leichten Vorsprung in Wisconsin zu. Sie braucht aber alle drei Staaten. 
     
     
  • 11/9/16 3:22 AM
    NBC sagt einen Sieg für Trump im Schlüsselstaat Ohio voraus.
  • 11/9/16 3:19 AM
    • Unsere Kollegin Jiffer Bourgignon ist in der Clinton-Zentrale in New York, wo die großes Siegesfeier steigen soll - eigentlich. Die Stimmung dort ist gedrückt. Ein Sieg Clintons in New Mexico wird umso frenetischer bejubelt. (Foto: AP) Unsere Kollegin Jiffer Bourgignon ist in der Clinton-Zentrale in New York, wo die großes Siegesfeier steigen soll - eigentlich. Die Stimmung dort ist gedrückt. Ein Sieg Clintons in New Mexico wird umso frenetischer bejubelt. (Foto: AP)
  • 11/9/16 3:16 AM
    Im SPIEGEL-ONLINE-Livestream berichten gerade Politik-Chef Roland Nelles und US-Korrespondent Marc Pitzke aus New York über den derzeitigen Stand der Auszählungen - und das überraschend gute Abschneiden von Donald Trump. "Die Stimmung ist drastisch umgeschlagen", sagt Nelles.
  • 11/9/16 3:12 AM
    In New York werden die Ergebnisse aus den einzelnen Bundesstaaten auf das Empire State Building projiziert. 270 Wahlleute braucht ein Kandidat für den Sieg. Momentan kommt Trump auf 140, Clinton auf 104.
  • 11/9/16 3:10 AM
    Die Trump-Anhänger hingegen feiern ihren Kandidaten. (Foto: AP)
  • 11/9/16 3:07 AM
    Clinton-Unterstützer bangen in New York. (Foto: Reuters)
  • 11/9/16 3:07 AM
    Clinton liegt laut CNN in mehreren Schlüsselstaaten leicht zurück: Florida, North Carolina und Ohio.
  • 11/9/16 3:06 AM
    Das Rennen im Schlüsselstaat Florida ist noch immer eng - und der Frust darüber in den sozialen Netzwerken groß. "Um Himmels willen, Florida beschert mir heute Abend noch einen Herzinfarkt", schreibt beispielsweise eine Clinton-Unterstützerin. Häufig geteilt wird derzeit auch ein Kurzvideo, in dem Bugs Bunny den Bundesstaat mit einer Säge vom Rest des Landes abteilt. "Buzzfeed" hat die Reaktionen in diesem Artikel gesammelt.
  • 11/9/16 3:05 AM
    Auch in den Staaten Iowa, Nevada und Utah ist der Ausgang laut CNN noch völlig offen.
  • 11/9/16 3:05 AM
     
    Das ist die Grafik der Wahlnacht. Sie zeigt die Live-Vorhersage der "New York Times" aufgrund der eintreffenden Resultate. Zu Beginn des Abends lag die Wahrscheinlichkeit eines Clinton-Siegs bei rund 80 Prozent, um 3.30 Uhr lag Trump plötzlich mit 51 Prozent vorn und nun liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Trump-Sieg schon bei 68 Prozent.
  • 11/9/16 3:04 AM
    Die Stimmung bei Clintons Wahlparty ist sehr, sehr angespannt. Manche Unterstützer verlassen den Glaspalast des Javits Centers, um im Schatten der Ü-Wagen zu rauchen.
  • 11/9/16 3:03 AM
    Ein kurzes Lied zur Auflockerung.
  • 11/9/16 3:01 AM
    Das unvermutet gute Abschneiden Trumps versetzt auch die Börsen schon in Panik. An den US-amerikanischen Börsen - die zur Stunde geschlossen sind - stürzten die Futures ab, der Dow-Jones-Index verlor zum Beispiel im Verlauf des Wahlabends mehr als zwei Prozent. Ebenso der mexikanische Peso, während "sichere" Fluchtwährungen wie der Yen anzogen. "Die Furcht ist, dass Trump gewinnen könnte", sagte der Broker Tom di Taloma dem "Wall Street Journal". "Wir erleben eine Wiederholung des Brexit."
  • 11/9/16 2:50 AM
    Freude bei Trumps Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway in New York. Nicht schön anzusehen!
  • 11/9/16 2:50 AM
    Die aktuellen Vorhersagen muss man allerdings mit Vorsicht genießen. Auch sie beruhen - noch - auf einer Mischung aus tatsächlich ausgezählten Stimmen und Ergebnissen früherer Wahlen. Auch kommt vieles drauf an, welche Bezirke genau noch ausstehen - manche tendieren republikanisch, andere demokratisch. Die Prognose der "New York Times" zum Beispiel ändert sich fast sekündlich, mal liegt Clinton vor, mal Trump, wenn auch mit leichtem Vorteil. Fest steht: Sein "Weg" zur Präsidentschaft, wie es die Demoskopen hier nennen, hat sich verbessert.
  • 11/9/16 2:49 AM
    Ohne Worte: Clinton-Anhänger in Manhattan (Foto: Reuters)
  • 11/9/16 2:48 AM
  • 11/9/16 2:46 AM
    Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Michigan zu einem der entscheidenden Staaten werden könnte? Bisher galt es als sicherer demokratischer Staat. Trump hat immer geglaubt, er werde im "Rust Belt" bessere Chancen haben, als die Umfragen es prognostizieren - nun zeigt sich, dass er recht hatte. Die hohe Wahlbeteiligung der Weißen ohne College-Ausbildung und die hohe Zustimmungsrate zu Trump unter ihnen machen den Staat plötzlich kompetitiv. Momentan sind rund 20 Prozent der Stimmen ausgezählt - und die "New York Times" sieht ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
  • 11/9/16 2:45 AM
    Das ist deutlich: Vor einer Stunde ging die "New York Times" noch mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 Prozent davon aus, dass Clinton die Wahl gewinnt. Eine halbe Stunde später sind es nur noch 60 Prozent - und nun liegt Trump mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent vorne. Bislang ist aber nichts entschieden. 
  • 11/9/16 2:42 AM
    +++Eil+++: 15 Minuten im Nachrichtenticker - und das sind bloß die Eilmeldungen (Screenshot: SPIEGEL ONLINE)
  • 11/9/16 2:41 AM
  • 11/9/16 2:40 AM
    Es ist mal wieder Zeit für einen Zwischenstand: Clinton hat bislang 104 Wahlleute sicher, Trump schon 137. In wichtigen Staaten wie Florida, Pennsylvania und North Carolina stehen die Ergebnisse allerdings noch aus.
  • 11/9/16 2:34 AM
    Nate Silver war der Gott der statistischen Modelle zur Wahlvorhersage. Bei den Präsidentschaftswahlen 2012 hat er den Sieger in jedem einzelnen Staat korrekt vorausgesagt. Doch dann lag er in diesem Wahlkampf während der Vorwahlen deutlich falsch, als er, wie viele, Trumps Chancen unterschätzte. Heute Nacht geht es auch um seine Rehabilitation. Silver ist dafür ein großes Risiko eingegangen: Sein Model (FiveThirtyEight) hat Trump deutlich höhere Chancen eingeräumt als alle anderen statistischen Modelle, zum Beispiel The Upshot der "New York Times". Und in diesem Moment, angesichts der engen Rennen in Florida, North Carolina, Ohio und Michigan, scheint er als Einziger recht gehabt zu haben.
  • 11/9/16 2:33 AM
    Louisiana geht an Trump.
  • 11/9/16 2:32 AM
    Die "New York Times" korrigiert ihre Prognose zu den Gewinnchancen Trumps: Erstmals an diesem Abend liegt er jetzt mit 51 Prozent vor Hillary Clinton mit 49 Prozent. Zu Beginn des Abends bezifferte die Zeitung deren Gewinnchancen noch mit 85 Prozent. Eine dramatische Entwicklung. 
  • 11/9/16 2:31 AM
    Der mexikanische Peso ist angesichts eines möglichen Sieges von Trump noch weiter abgestürzt. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass die Währung bereits rund 8,5 Prozent eingebüßt hat. Der Republikaner hatte mit seiner Anti-Mexiko-Rhetorik Stimmung gemacht. Seine Präsidentschaft könnte dem Export des Landes erheblich schaden.
     
  • 11/9/16 2:27 AM
    90 Prozent der Counties in Florida sind ausgezählt (Quelle: AP)
  • 11/9/16 2:26 AM
    Es ist eine Niederlage für die Demokraten im US-Kongress: Die Republikaner haben wie erwartet ihre Mehrheit im Abgeordnetenhaus verteidigt. Hier lesen Sie unsere ausführliche Meldung dazu.
  • 11/9/16 2:25 AM
    Die Märkte reagieren panisch auf die Aussicht, dass Trump eventuell doch gewinnen könnte. Der mexikanische Peso stürzt um bis zu sieben Prozent ab, die asiatischen Aktenmärkte verlieren bereits deutlich.
  • 11/9/16 2:24 AM
    Trump liegt in Florida vorn: Im Moment kann einen das Brexit-Gefühl beschleichen...
  • 11/9/16 2:21 AM
    Der US-Autor, Princeton-Professor und "New York Times"-Kolumnist Paul Krugman schreibt, dies sei eine fürchterliche Nacht und das nicht nur, weil Trump gewinnen könnte. Es zeige sich, dass die Wut des weißen, ländlichen Amerikas viel tiefer sitze als er gedacht habe. Krugman klingt verzweifelt: Die Wähler kennen Trump, sie wüssten, für was sie gestimmt hätten, aber sie hätten sie es trotzdem getan. "Wie soll unsere Gesellschaft zusammengehalten werden", fragt er. 
  • 11/9/16 2:20 AM
  • 11/9/16 2:19 AM
    "Egal was passiert, die Sonne wird morgen wieder aufgehen, und Amerika wird auch weiterhin das großartigste Land auf der Welt sein."

     
    Das sagte der noch amtierende US-Präsident Barack Obama in einem Videoclip, den das Nachrichtenportal "Buzzfeed" auf Twitter veröffentlichte.
  • 11/9/16 2:18 AM
    Nicht nur Florida ist wegen der 26 Wahlleute sehr wichtig für die Präsidentschaftskandidaten. Außerdem bringen Ohio und Pennsylvania noch 20 beziehungsweise 21 Stimmen, North Carolina immerhin 15.
  • 11/9/16 2:15 AM
    Diese Wahl könnte deutlich knapper ausgehen als gedacht. Die Ergebnisse für Clinton in Florida und North Carolina sind bisher schlechter als erwartet. In vielen ländlichen Teilen des Landes sind die weißen Trump-Wähler in größerer Zahl zu den Urnen gegangen als die Umfragen vorhergesehen haben. Es wird eng - und Trump ist nicht chancenlos.
  • 11/9/16 2:12 AM
    In Florida konnte Donald Trump seinen Vorsprung vor Hillary Clinton stabilisieren. Eine Chance hätte die Demokratin noch, wenn sie den Bezirk Broward County (Hauptstadt Fort Lauderdale) gewinnen könnte - die Stimmen werden gerade noch ausgezählt. Clinton hat dort zum Schluss mehrmals Wahlkampfstopps gemacht.
     
  • 11/9/16 2:07 AM
    Es sieht tatsächlich nach einer langen Nacht aus, 
     
  • 11/9/16 2:03 AM
    Das Javits Center ist nach dem US-Senator Jacob Javits benannt, einem moderaten Republikaner (ja, die gab's früher), der New York von 1957 bis 1981 vertrat. Das Kongresszentrum steht übrigens auf Land, das zum Teil mal Trump gehörte.
  • 11/9/16 2:02 AM
    Neuer Zwischenstand: Clinton kommt auf 97 Wahlleute, Trump laut CNN auf 84. Zur Erinnerung: Die Wahl ist entschieden, wenn ein Kandidat 270 Wahlleute auf sich vereinen kann.
    Clinton gewinnt unter anderem ihren Heimatstaat New York, Texas geht an Trump.
  • 11/9/16 2:01 AM
    Für SPIEGEL ONLINE ist heute ein großes Team in New York unterwegs. Hier können Sie den Kollegen direkt bei Twitter folgen: Patricia Dreyer, Veit Medick, Roland Nelles, Philipp Oehmke, Marc Pitzke, Sandra Sperber, Holger Stark und Yasemin Yüksel.
  • 11/9/16 1:59 AM
    "Was auch immer heute Nacht geschieht"
  • 11/9/16 1:58 AM
    Auch die Polizisten draußen müssen warten und Überstunden schieben. Hillary Clintons Wahlparty ist, kombiniert mit Donald Trumps Party in Midtown, eines der größten "security events" des Jahres, Hunderte Beamte des FBI und des Secret Service sind im Einsatz. Das Gelände am Hudson River ist weiträumig abgesperrt, ein von Clinton geplantes Feuerwerk wurde abgesagt.
  • 11/9/16 1:57 AM
    Um 3 Uhr schließen die Wahllokale in 14 weiteren Staaten, darunter Michigan - hier deutete sich im Vorfeld ebenfalls ein Kopf-an-Kopf-Rennen an.
  • 11/9/16 1:56 AM
    Die Website "FiveThirtyEight" von Nate Silver hält es für möglich, dass Clinton Ohio gewinnt, aber Florida verliert. Auch die "New York Times" sieht Trump in Florida knapp vorn.
  • 11/9/16 1:54 AM
    Die Liste des Abends: Wann ist mit welchen Ergebnissen zu rechnen?
  • 11/9/16 1:52 AM
    Clintons Chefsprecherin Jennifer Palmieri am Rande der Wahlparty. Sie versprüht Optimismus, doch es wird eine lange Nacht werden.
  • 11/9/16 1:49 AM
    Wir brauchen heute gute Nerven. Der Datenanalyst der "New York Times", Nate Cohn, schreibt: "Das wird eine lange Nacht, Leute. Clinton holt in den städtischen Gegenden bessere Ergebnisse als Obama, aber nicht erheblich bessere. Auf der anderen Seite gewinnt Trump sehr deutlich im ländlichen Amerika."
  • 11/9/16 1:49 AM
    Hunderte Reporter warten mit der Kandidatin auf die Ergebnisse.
  • 11/9/16 1:48 AM
    Clinton-Wahlparty im New Yorker Javits Center: Das Kongresszentrum besteht weitgehend aus Glas - Clintons größter "glass ceiling"...
  • 11/9/16 1:46 AM
    Auch die Clinton-Anhängerinnen setzen modische Statements: Sie kramen den Hosenanzug hervor - das Markenzeichen der Präsidentschaftskandidatin - und rufen die #pantsuitnation aus.  
  • 11/9/16 1:45 AM
    Gemischte Reaktionen bei den 'Republicans for Hillary', als Marco Rubios Erfolg bei der Senatswahl in Florida verkündet wird. Viele haben ihm nicht verziehen, dass er am Ende doch Trump unterstützt hat.
  • 11/9/16 1:43 AM
    Im US-Repräsentantenhaus ging es heute um alle 435 Sitze. Bisher hielten die Republikaner dort mit 247 Abgeordneten die Mehrheit - und diese behalten sie nun auch. Das berichten unter anderem die TV-Sender NBC und ABC auf Grundlage von Hochrechnungen und ersten Stimmauszählungen.
    Bereits vor der Wahl hatten Experten damit gerechnet, dass die Demokraten keine Chance für eine Machtübernahme in der großen Kongresskammer hatten. Ein knappes Rennen wurde lediglich für den Senat, den anderen Teil des Kongresses, vorhergesagt.
     
  • 11/9/16 1:43 AM
    • Trump-Fan bis auf die Socken: Schnappschuss von einer Republikaner-Party in  - Genf! (Foto: dpa) Trump-Fan bis auf die Socken: Schnappschuss von einer Republikaner-Party in  - Genf! (Foto: dpa)
  • 11/9/16 1:40 AM
    Das weiße, ländliche Amerika wählt Trump. Seine Zahlen in den ländlichen Regionen von Virginia und Florida sind bereits deutlich besser als die von Mitt Romney vor vier Jahren. Und das war ja Trumps Ziel: das weiße, abgehängte Amerika zu mobilisieren. Spannend wird das vor allem in den Staaten im "Rust Belt", in Michigan oder Pennsylvania, wo es besonders viele "Weiße ohne College-Ausbildung" (so der Fachbegriff)  gibt. Von dort haben wir noch nicht viele Resultate. Laut den Umfragen müsste Clinton klar gewinnen, diese Staaten gehören zu ihrer "Firewall". Aber wenn wegen Trump mehr weiße Working-Class-Amerikaner als erwartet zur Wahl gehen, könnte es dort knapp werden.
  • 11/9/16 1:35 AM
    Es trudeln weitere Ergebnisse zur US-Senatswahl ein: Neben Marco Rubio haben auch die Republikaner Richard Shelby (Alabama) und Todd Young (Indiana) den Wiedereinzug geschafft. Insgesamt geht es heute um 34 Sitze - wenn die Demokraten die Macht im Senat übernehmen wollen, müssen sie den Republikanern nur vier Sitze abnehmen. Einen davon gewannen sie im Laufe des Abends bereits im Bundesstaat Illinois, wo sich die demokratische Herausfordererin Tammy Duckworth gegen den Amtsinhaber Mark Kirk durchsetzte.
  • 11/9/16 1:33 AM
    Die Republikaner haben ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigt, berichten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend.
  • 11/9/16 1:30 AM
    Auch Alabama geht - wie erwartet - an Trump.
  • 11/9/16 1:23 AM
    Ein berühmter 'Republican for Hillary' wurde in DC gesichtet.
  • 11/9/16 1:23 AM
    Laut CNN kommt Clinton bislang auf 68 Wahlleute, Trump hat 48.
  • 11/9/16 1:20 AM
    Auch Tennessee und South Carolina gehen an Trump, berichtet AP.
  • 11/9/16 1:19 AM
    Marco Rubio war zu Beginn der US-Vorwahlen gegen Donald Trump angetreten, der Senator aus Florida unterlag - und hat aus seiner Ablehnung gegenüber Trump seither keinen Hehl gemacht. Auch Rubio hatte heute eine Wahl zu gewinnen, er wollte wieder in den US-Senat einziehen. Das hat er nun geschafft: Er holte mehr Stimmen als sein demokratischer Rivale Patrick Murphy. Im US-Senat geht es am Dienstag um insgesamt 34 von 100 Sitzen, bisher haben dort die Republikaner die Mehrheit. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • 11/9/16 1:18 AM
    Vor vier Jahren war die Wahl in Florida so knapp, dass das Ergebnis erst Tage später veröffentlicht wurde. Damals holte Barack Obama 50,1 Prozent der Stimmen, sein Herausforderer Mitt Romney 49,14 Prozent. Der Abstand betrug am Ende rund 74.000 Stimmen.
  • 11/9/16 1:18 AM
    • Erinnern Sie sich noch an Marco Rubio, Donald Trumps Rivalen im Vorwahlkampf? Der hat seinen Senatssitz in Florida verteidigt. (Foto: AP) Erinnern Sie sich noch an Marco Rubio, Donald Trumps Rivalen im Vorwahlkampf? Der hat seinen Senatssitz in Florida verteidigt. (Foto: AP)
  • 11/9/16 1:17 AM
    Die Anspannung steigt, Florida wird ausgezählt und könnte die Wahl entscheiden - für die Zwischenzeit haben die Kollegen von Vice nützliche Tipps: optimistisch bleiben und genug trinken. Oder einfach mal jemanden umarmen. 
  • 11/9/16 1:12 AM
    In Ohio, Florida und North Carolina, drei entscheidenden Swing States, liegt Clinton momentan in Führung.
  • 11/9/16 1:08 AM
  • 11/9/16 1:06 AM
    Clinton gewinnt Massachusetts, Maryland, New Jersey, Delaware, Illinois, District of Columbia. Trump setzt sich in Oklahoma durch. In Florida ist es noch zu früh für ein Ergebnis, CNN sieht Clinton derzeit vor Trump.
  • 11/9/16 1:00 AM
    Die Wahllokale in fast der Hälfte der Staaten sind geschlossen.
  • 11/9/16 12:53 AM
    Warum Florida entscheidend ist? Weil Trump praktisch nicht gewinnen kann, wenn er es verliert. Ohne die 29 Wahlleute aus dem Staat sinken Trumps Chancen auf die Präsidentschaft. Um 2 Uhr schließen dort die letzten Wahllokale. Im Moment sind etwas mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt und Trump und Clinton liegen immer wieder abwechselnd vorn. Allerdings sind viele bevölkerungsstarke Counties im Süden des Bundesstaates noch nicht ausgezählt - und zwar gerade solche, in denen wir erwarten, dass Clinton deutlich gewinnen könnte.
  • 11/9/16 12:52 AM
    • Ein Vorgarten in Coral Cables, Florida. So eng, wie hier die Trump/Clinton-Schilder beieinander stehen, läuft auch das Rennen. Nein - enger. Ob hier eine Scheidung ins Haus steht, weil das Paar sich über Politik zerstritten hat? (Foto: AFP) Ein Vorgarten in Coral Cables, Florida. So eng, wie hier die Trump/Clinton-Schilder beieinander stehen, läuft auch das Rennen. Nein - enger. Ob hier eine Scheidung ins Haus steht, weil das Paar sich über Politik zerstritten hat? (Foto: AFP)
  • 11/9/16 12:51 AM
    Trump liegt vorne, doch noch ist alles offen - auf einer Wahlparty in München herrscht aber schon erste Fassungslosigkeit. (Foto: dpa)
  • 11/9/16 12:50 AM
    Immer noch wahr, das Hin und Her: Jetzt führt wieder Clinton in Florida.
  • 11/9/16 12:46 AM
    Es flimmert einem schon vor Augen, weil Florida ständig von rot (republikanisch) auf blau (demokratisch) springt und wieder zurück. Die Hälfte der Stimmen dort ist ausgezählt, Trump liegt in Führung.
     
  • 11/9/16 12:42 AM
    In vier Staaten steht das Ergebnis fest: Trump gewinnt West Virginia, Kentucky und Indiana, Clinton setzt sich in Vermont durch. Der Kandidat der US-Republikaner kommt damit auf 24 Wahlleute, die US-Demokratin auf drei.
  • 11/9/16 12:40 AM
  • 11/9/16 12:37 AM
    In dieser Meldung finden Sie den jeweils aktuellen Nachrichtenstand zu den Ergebnissen der US-Wahl.
  • 11/9/16 12:33 AM
    Auch in diesem Jahr deutet alles auf ein sehr knappes Ergebnis in Ohio und North Carolina hin. Beide Staaten sind "too early to call", es ist also noch zu früh für eine Prognose.
  • 11/9/16 12:32 AM
    Müll- und Schuttlaster vor dem Trump Tower in New York. Nein, das ist kein stinkender Protest, sondern eine Straßensperre. So hat die Polizei diverse Straßen und Gebäude in Manhattan blockiert.
  • 11/9/16 12:32 AM
    Die Website www.fivethirtyeight.com des amerikanischen Umfrage-Papsts Nate Silver berichtet, der Anteil der Frauen, die an dieser Wahl teilnehmen, sei signifikant gestiegen im Vergleich zu 2012. Von ausgezählten 46,3 Millionen frühen Wählern (early votes) seien demnach 56 Prozent Frauen gewesen.
  • 11/9/16 12:32 AM
  • 11/9/16 12:30 AM
    Mit North Carolina und Ohio schließen jetzt zwei weitere wichtige Bundesstaaten ihre Wahllokale. Vor vier Jahren dauerte es dort jedoch mehr als drei Stunden, bis dort der Sieger feststand.
  • 11/9/16 12:28 AM
    Die letzten Vorbereitungen für die Party nach der Wahl laufen schon: Hillary Clinton wird nach der Bekanntgabe der Ergebnisse in New York auf die Bühne steigen. Ob als Siegerin oder Verliererin, das steht erst in einigen Stunden fest. (Foto: AFP)
  • 11/9/16 12:27 AM
    Florida springt um! Jetzt hauchdünne Führung für Hillary Clinton! Damit würden sich die positiven Porgnosen bestätigen, wonach die Wahlbeteiligung bei Latinos extrem hoch war in diesem Staat - und die wählen mehrheitlich nicht den Mauer-zu-Mexiko-Vertreter Trump.
  • 11/9/16 12:24 AM
    "Die Aufgabe, die Spaltung zu überwinden, wird eine ganz schwierige sein. Und ich bin fest davon überzeugt, dass Trump das nicht kann."

    Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD) zur großen gesellschaftlichen Aufgabe des künftigen US-Präsidenten.
  • 11/9/16 12:23 AM
    Florida stellt 29 Wahlleute, für Trump ist es extrem wichtig, dass er diesen Staat holt. Clinton kann dort jetzt aufschließen, CNN sieht aber Trump weiterhin vorn: 51:49. Ist das spannend.
  • 11/9/16 12:22 AM
    Die Polizei im kalifornischen Azusa gibt gerade Details zu den Schüssen nahe einer Wahlstation bekannt: Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere Personen wurden verletzt, davon zwei schwer. Die ersten Notrufe seien um kurz nach 14 Uhr Ortszeit bei der Polizei eingegangen, die Einsatzkräfte seien am Tatort in einem Wohnviertel selbst angegriffen worden. Ob es einen Zusammenhang zur US-Wahl gibt, ist bisher unklar. Auch über den Täter sind keine Details bekannt.
     
    Die Behörden haben die Bevölkerung aufgerufen, das Gebiet zu meiden. Zwei Wahllokale und eine Schule wurden vorsichtshalber geschlossen. Azusa ist ein Vorort von Los Angeles.
     
     
     
     
     
     
  • 11/9/16 12:21 AM
    Trumps Erfolge in Kentucky und Indiana kommen nicht überraschend, beide Staaten gehen seit Jahren an die Republikaner.
  • 11/9/16 12:17 AM
    Bei CNN und New York Times kommen jetzt erste Zahlen rein aus einem der wichtigsten Swing States: Florida. Deutlicher Vorsprung für Trump.
  • 11/9/16 12:15 AM
    Ich bin bei den "Republicans for Hillary" in einem Restaurant in der Innenstadt. Hier treffen sich Republikaner, die Hillary wählen - um sie in vier Jahren am liebsten gleich wieder abzuwählen.
  • 11/9/16 12:13 AM
    Die "New York Times" fasst die Wut der Amerikaner in Zahlen: Laut Umfragen vom heutigen Dienstag sagen 60 Prozent aller Wähler, ihr Land befände sich auf dem falschen Weg. Mehr als zwei Drittel aller Wähler, die am Dienstag ihre Stimme abgaben und anschließend befragt wurden, gaben an, dass sie unzufrieden mit oder wütend über die Regierung in Washington sind. Nur vier von zehn Wählern halten Hillary Clinton für ehrlich und vertrauenswürdig. Noch weniger halten Donald Trump für aufrichtig.
  • 11/9/16 12:12 AM
    Hallo liebe Leser, ich schalte mich aus Washington dazu. Die Hauptstadt wirkt heute fast wie ein Nebenschauplatz, das Land schaut in die Swing States und später nach New York. Aber: Irgendwie wird heute ja auch über die Hauptstadt abgestimmt.
  • 11/9/16 12:10 AM
    Melania Trump dagegen schaut reichlich pessimistisch drein.
  • 11/9/16 12:07 AM
    Kandidat Trump hat selbst schon seine Stimme abgegeben - und gibt sich zuversichtlich.
  • 11/9/16 12:03 AM
    Donald Trump gewinnt nach ersten Prognosen in Indiana und Kentucky.
  • 11/9/16 12:02 AM
    CNN gibt erste Prognosen ab: Demnach gewinnt Trump Indiana und KentuckyClinton setzt sich in Vermont durch, dem Heimatstaat von Bernie Sanders. In Virginia, South Carolina und Georgia ist das Ergebnis laut CNN zu eng, um jetzt schon einen Gewinner vorherzusagen. Die Prognosen basieren auf Nachwahlbefragungen.
  • 11/9/16 12:00 AM
    In sechs Staaten ist die Wahl gelaufen: In Kentucky, Vermont, Indiana, Georgia, South Carolina und Virginia wurden die Urnen um 1 Uhr deutscher Zeit versiegelt. Mit Spannung werden die ersten Nachwahlbefragungen erwartet.
  • 11/8/16 11:40 PM
    Gewählt wird heute in 50 Staaten und dem District of Columbia - und auf einige sollten Sie besonders achten, die sogenannten Battleground-Staaten. Während zum Beispiel Kalifornien traditionell an die Demokraten geht, sind unter anderem Florida, Pennsylvania, Ohio oder New Hampshire in diesem Jahr besonders umkämpft.
  • 11/8/16 11:37 PM
    Donald Trump oder Hillary Clinton - für wen hat der ehemalige US-Präsident George W. Bush gestimmt? Die Antwort: für keinen der beiden. Sowohl Bush als auch seine Ehefrau Laura hätten auf ihren Wahlzetteln "keinen der Genannten" angegeben, sagte der Sprecher des Politikers, Freddy Ford. 
    Der Republikaner Bush war von 2001 bis 2009 Präsident. Er hatte - ebenso wie sein Vater George H.W. Bush - bereits in den vergangenen Monaten deutlich gemacht, dass er Trump nicht unterstützen werde.
  • 11/8/16 11:25 PM
    Die Zahl, auf die die ganze Welt in den nächsten Stunden warten wird, ist 270. So viele Wahlleute muss ein Kandidat auf sich vereinen, um als Sieger aus der Präsidentschaftswahl hervorzugehen. Insgesamt gibt es 538 Wahlleute (wie das System genau funktioniert, können Sie hier noch einmal nachlesen). Im höchst unwahrscheinlichen Fall eines Gleichstands, wenn also beide Kandidaten jeweils 269 Wahlleute auf sich vereinen, muss der US-Kongress entscheiden. Das Repräsentantenhaus wählt den Präsidenten, jeder Staat hat dabei eine Stimme, unabhängig von seiner Größe. Der US-Senat bestimmt dann den Vizepräsidenten.
  • 11/8/16 11:22 PM
    Ergebnisse bei CNN für Indiana: 72 Prozent für Trump, Clinton liegt bei 24. Indiana wählt republikanisch - zumal Mike Pence, Trumps Vize, aus diesem Staat stammt.
  • 11/8/16 11:22 PM
  • 11/8/16 11:21 PM
    Der Sender CNN berichtet gerade, dass eine Wahlstation im kalifornischen Azusa geschlossen werden musste. Dem Bericht zufolge waren in der Nähe Schüsse zu hören, offenbar sind mindestens zwei Menschen verletzt. Die Polizei in Azusa hält über ihren Twitter-Account auf dem Laufenden.
  • 11/8/16 11:18 PM
    Weitere Ergebnisse für Kentucky kommen herein bei CNN. Clinton kann ihre Werte verbessern, liegt bei 23 Prozent.
  • 11/8/16 11:16 PM
    Wahlparty in Frankfurt am Main: Das US-Generalkonsulat hat rund tausend Gäste in einen Klub in der Innenstadt eingeladen, um die historische Abstimmung zu feiern. Zum Start gab es eine Flaggenparade, den Besuchern wurde am Eingang eine Tüte Popcorn überreicht, sie konnten sich zudem mit Pappfiguren der Präsidentschaftskandidaten fotografieren lassen. "Helft uns, heute die Demokratie zu feiern", sagte Generalkonsul James W. Herman bei der Begrüßung. (Foto: dpa)
  • 11/8/16 11:12 PM
    Erste Ergebnisse von CNN aus Kentucky! Trump 79 Prozent, Clinton bei 18. Hammerergebnis, selbst wenn erwartet worden war, dass Trump hier stark abschneidet.
     
     
  • 11/8/16 11:05 PM
    In den letzten Wochen gab es kaum ein anderes Thema, jetzt geht es endlich los: Die Wahllokale in den USA haben geöffnet. Ein kurzer Überblick, was an diesem historischen Tag schon passiert ist:
     
    • Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump muss eine Niederlage einstecken – allerdings eine juristische. Seine Anwälte wollten gegen angebliche Irregularitäten vorgehen. Sie bezogen sich darauf, dass im Verlaufe der Frühwahlen - eine Stimmabgabe vor dem eigentlichen Wahltag - mehrere Wahllokale im Bundesstaat Nevada länger offen geblieben seien als eigentlich vorgesehen. Eine Richterin wies die Anträge jedoch ab.
    • Auch sein Sohn Eric muss sich mit Paragraphen herumärgern: Er twitterte ein Foto seines ausgefüllten Wahlzettels, dazu schrieb er: “Es ist eine unglaubliche Ehre für mich, für meinen Vater stimmen zu können. Er wird für die USA einen großartigen Job machen!”. Der Tweet ist inzwischen gelöscht. In New York ist es verboten, einen ausgefüllten Stimmzettel zu zeigen.
    • Trump lässt unterdessen weiterhin offen, ob er das Wahlergebnis letztlich akzeptieren wird. Er wolle abwarten, ob die Wahl "ehrlich" ablaufe, sagte er dem TV-Sender Fox News.
    • Der republikanische Vizekandidat und Gouverneur von Indiana, Mike Pence, gab zusammen mit seiner Frau Karen seine Stimme ab. Sie wählten in Indianapolis, wo sich eine kleine Gruppe Anhänger versammelt hatte. Er sei dankbar für die Unterstützung und die Gebete von Menschen aus dem ganzen Land, sagte Pence.
     
  • 11/8/16 10:49 PM
    Bei SPIEGEL ONLINE haben wir in den vergangenen Monaten intensiv über den US-Wahlkampf berichtet, unsere besten Geschichten können Sie hier noch einmal nachlesen.
  • 11/8/16 10:41 PM
    Election Night in New York: Einige der Häuser zeigen nationale Beleuchtung ....
     
  • 11/8/16 10:41 PM
    Die US-Wahl läuft, richtig spannend wird es nach Mitternacht mit den vorläufigen Ergebnissen für North Carolina, Florida und Pennsylvania. Sie fragen sich, wie Sie bis zur Entscheidung durchhalten sollen? In diesem Artikel finden Sie sinnvolle Tipps.
  • 11/8/16 10:27 PM
  • 11/8/16 10:25 PM
    Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser, aus New York City, herzliche Grüße aus dem SPIEGEL-Büro! Unsere Reporter machen sich gleich auf den Weg in die Stadt, in Wahllokale und ins Javits-Centre, Zentrale des Hillary-Clinton-Teams. Ein riesiger Glasbau, denn, so die Kandidatin: Sie wolle für alle Frauen die dickste Glasdecke der Welt durchstoßen - mit ihrer Wahl zur US-Präsidentin.
     
    • AFP AFP
  • 11/8/16 10:09 PM
    Liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen im Liveticker zur US-Wahl. Hier begleiten Sie Mathieu von Rohr, Anna-Lena Roth, Britta Sandberg, Vanessa Steinmetz und Britta Kollenbroich durch die Nacht der Entscheidung und informieren über alle wichtigen Entwicklungen. Aus New York berichtet Patricia Dreyer.
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