US-Wahl Bush gewinnt auch Iowa


Washington - US-Präsident George W. Bush hat auch in Iowa die meisten Stimmen erhalten und seinen Wahlsieg damit weiter ausbauen können. Nach Angaben des Wahlleiters kam er auf 50 Prozent der Stimmen, sein Kontrahent John Kerry auf 49 Prozent. Zwar waren bis dahin noch immer nicht alle Stimmen ausgezählt, doch war nach Presseberichten der Abstand zwischen den Kandidaten mit 13.800 Stimmen größer als die noch ausstehende Zahl der Stimmzettel.

Auch das Ergebnis in Ohio und New Mexico war lange nach der Schließung der Wahllokale nicht eindeutig. Wie in anderen Staaten wurden dort heute noch Briefwahlstimmen gezählt, doch lag Bush uneinholbar vorn.

In der Versammlung der Wahlleute stellt Bush jetzt 286 Vertreter - 16 mehr als die erforderliche Mehrheit. Auf Kerry entfallen 252 Wahlleute.

Bush kam in Iowa auf 745.980 Stimmen, der demokratische Kandidat John Kerry erhielt 732.764 Stimmen. Bei der letzten Wahl vor vier Jahren ging Iowa noch an den demokratischen Kandidaten Al Gore. Im Wahlkampf war Iowa einer der "Battlefield"-Staaten, die bis zuletzt zwischen Bush und Kerry umkämpft waren. Als letzter Republikaner hatte Ronald Reagan 1984 in Iowa gewinnen können.



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