US-Wahl-Countdown McCain holt auf - ein bisschen

Das Rennen um die US-Präsidentschaft bleibt offen: John McCain konnte seinen Rückstand laut aktuellen Umfragen ein wenig verkürzen. Doch Barack Obama behauptet immer noch einen soliden Vorsprung - selbst in Hochburgen der Republikaner.


Hamburg - Das Bild ist diffus: Von 24 aktuellen Wahlumfragen weisen laut Internet-Dienst pollster.com acht Veränderungen gegenüber älteren Erhebungen auf. Vier zeigen auf Gewinne für Barack Obama - vier für John McCain.

Insgesamt konnte der Republikaner seinen Rückstand landesweit minimal verkürzen - von 7,3 Punkten auf 6,7 Punkte.

Doch in den entscheidenden "Swing States" konnte Obama seinen Vorsprung sogar noch ausbauen. Demnach sehen neue Umfragen für ihn in zehn Staaten steigende Werte, bei McCain sind es lediglich drei.

Insgesamt ähneln die Umfrageergebnisse laut pollster.com jedoch den Resultaten der Vorgängerstudien. McCain kann sich über minimale Zugewinne freuen, während Obama seinen klaren Vorsprung behauptet.

Eine aktuelle Umfrage von AP sieht Obama in vier Staaten vorne, die eigentlich als Republikaner-Hochburgen gelten: Ohio (sieben Punkte Führung), Nevada (zwölf Punkte), Colorado (neun) und Virginia (sieben). Alle vier Staaten hatte der aktuelle Präsident George W. Bush bei der letzten Wahl gewonnen und sich die 47 Wahlmännerstimmen gesichert.

In zwei weiteren Republikaner-Staaten liegen die Kandidaten gleichauf - North Carolina und Florida. Auch diese Staaten hatte Bush 2004 für sich entschieden. Obama verwendet viel Zeit und Geld seiner Wahlkampagne auf Florida, um die 27 Wahlmänner des Staates zu gewinnen. North Carolina hat 15 Stimmen.

cht/AP



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