US-Wahlkampf So könnte Obamas oder McCains Kabinett aussehen

McCain oder Obama: Wer auch immer ins Weiße Haus einzieht, darf rund tausend Jobs in der Regierung neu besetzen, darunter die Spitzen von Außen-, Finanz-, Verteidigungs- und Justizministerium. SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Kandidaten vor.

Von , Washington


Washington - Noch reden John McCain und Barack Obama nur über "change", Wandel in Washington. Doch hinter den Kulissen ist der längst im Gange. Das FBI hat damit begonnen, denkbare Regierungsmitarbeiter beider Lager den langwierigen Sicherheitschecks zu unterziehen. Immerhin führen die USA immer noch Krieg, und die Übergabe im Weißen Haus soll möglichst reibungslos über die Bühne gehen.

Powell, Kerry, Giuliani und Buffett: Kandidaten für ein "Kabinett der Stars"
AP, Getty Images, REUTERS

Powell, Kerry, Giuliani und Buffett: Kandidaten für ein "Kabinett der Stars"

Vergangene Woche traf Josh Bolten, Bushs rechte Hand, laut US-Medienberichten mit Helfern Obamas und McCains zusammen, um logistische Details zu diskutieren. Beide Seiten haben dafür vorsorglich Planungsteams zusammengestellt. Diese müssen viele Bewerbungen sichten. Ein neuer US-Präsident darf mehr als tausend Jobs weitgehend frei benennen, auch wenn oft der Senat ein Wort mitzureden hat. Einige Positionen sind rasch vergeben, etwa die Presse- und Strategiestäbe im Weißen Haus. Meist gehen sie an Vertraute aus den Wahlkampfteams.

Weit mehr im Blickpunkt stehen aber die wichtigen Ministerposten. Die "Sunday Times" erwartet im Fall eines Obama-Sieges schon ein "Kabinett der Stars" - zitiert aber auch einen Berater, der Demokrat habe keine Geduld für Primadonnen. SPIEGEL ONLINE nennt die wichtigsten Kandidaten auf beiden Seiten.

Und Kandidatinnen? Obamas Ratgeberin in Sachen Außenpolitik, Susan Rice, ist offenbar die einzige Frau, die sich Hoffnungen auf einen der Top-Jobs machen kann.

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